Ein ereignisreiches Wochenende für Mike & Michelle beim Finale in Hockenheim

Das Saisonfinale der ADAC TCR Germany fand letztes Wochenende in Hockenheim statt. Mike und Michelle hatten in Hockenheim besonders viel Unterstützung vor Ort. Denn der Hockenheimring ist in der gesamten Saison die naheliegendste Strecke von Meßkirch.

Nicht nur einige Sponsoren waren bei den Halders zu Gast, sondern auch einige Mitglieder des Michelle & Mike Halder Fanclubs und natürlich ihre Familie waren zur tatkräftigen Unterstützung in Hockenheim vor Ort. Am Samstag fand nach dem Rennen auch ein Fantreffen des Fanclubs beim PROFI-CAR Team Halder statt. Es gab leckere Muffins, Getränke und Zeit für einen Smalltalk untereinander, natürlich auch mit Mike und Michelle. Das ganze Wochenende war mit guter Stimmung und guter Laune im Zelt viel zu schnell vorüber.

Jetzt aber erst einmal zum Rennbericht.

Beim Qualifying am Freitag Regnete es plötzlich, was die Abstimmungen aus den freien Trainings unbrauchbar machten. Durch die Witterungsverhältnisse wurde das Qualifying besonders unberechenbar und spannend. Leider lief es bei Michelle dieses Mal nicht wie erhofft. Nach einem grandiosen Wochenende am Sachsenring, reichte es für Michelle beim Qualifying nur für Platz 21. Das bedeute für sie, der Blick nach vorne und in beiden Rennen Plätze gut machen und hoffentlich in die Punkte fahren. Mike kämpfte hingegen um die vorderen Startplätze und erreichte wie so oft Q2, sogar mit Bestzeit in Q1. Am Ende von Q2 wurde es für Mike Platz 3. Mikes Ziel für das erste Rennen war ganz klar ein Platz auf dem Podium. Der Ausfall beim letzten Rennen auf dem Sachsenring, machte ihm den Kampf um den Meistertitel nahezu unmöglich.

Beim ersten Rennen am Samstag startete Harald Proczyk von Platz 1, vor Luca Engstler und Mike. Da Luke Wankmüller von ganz hinten starten musste, startete Michelle von Startplatz 20 ins Rennen. Luca Engstler holte sich zunächst beim Start die Führung, aber Harald Proczyk holte sich auf der Start Ziel Geraden die Führung zurück. Direkt hinter den Beiden lagen Mike und Niels Langeveld. Die führenden in der Gesamtwertung lagen in diesem Rennen ganz vorne. Mike konnte in den kommenden Runden an Luca Engstler vorbeifahren und lag somit auf Platz 2. Nach wie vor wurde um jeden Platz im Feld hart gekämpft. Michelle lag während dessen weiterhin auf Platz 20. Das Safety Car hatte in diesem Rennen 15 Minuten vor Schluss seinen ersten Einsatz, nachdem Jasmin Preisig ihr Fahrzeug wegen eines Defekt neben der Strecke abstellen musste.

Beim Restart gab es erneut einige Zweikämpfe und Überholmanöver. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, dass es auch möglich war die Schikanen zu dritt oder zu viert nebeneinander zu durchqueren. Bei den Führenden blieben die Platzierungen zunächst unverändert. Rad an Rad wurde den Fans im Motordrom einiges geboten. Michelle lag inzwischen auf Platz 18. Ihr Kampfgeist war trotz der Platzierung ungebrochen und sie versuchte sich weiter nach vorne zu kämpfen. Langeveld, Buri und Eberle kämpften um Platz vier so verbissen, dass es in der Sachskurve zur Kollision kam. Da Antti Buri im Kiesbett stand, kam es zur zweiten Safety Car Phase.

Da das Fahrzeug von Buri schnell entfernt werden konnte, wurde das Rennen nur 13 Sekunden (plus eine Runde) vor dem Ende wieder freigegeben. Proczyk blieb beim zweiten Restart erneut vorne. Mike konnte seinen zweiten Platz halten und Michelle befand sich inzwischen auf Platz 15. In der letzten Runde stand der dritte Platz noch lange nicht fest. Langefeld und Engstler kämpften bis in die letzte Kurve um diesen Platz. Am Ende holte sich Harald Proczyk den Sieg, Mike wurde zweiter und Luca Engstler dritter. Somit war Mikes Ziel, ein Platz auf dem Podium, erreicht. Und sein Team, seine Fans und seine Familie konnten ihm bei der Siegerehrung zu jubeln. Michelle fuhr am Ende auf Platz 15 ins Ziel und war mit ihrem Ergebnis auch zufrieden.

Beim zweiten Rennen am Sonntag wurde schon im Vorfeld vermutet, dass das Rennen ganz nach dem Motto laufen würde “nichts zu verlieren“. Denn es war das letzte Rennen der Saison und auch der Meistertitel für den besten Fahrer der Saison stand noch nicht fest. Es entschied sich also alles im letzten Rennen.
Von der ersten Position startete Oliver Holdener, vor Jussi Kuusiniemi und Niels Langeveld. Mike startete von Startplatz 8 ins Rennen und Michelle startete erneut von Platz 20 ins Rennen, da dieses Mal Florian Thoma von weiter hinten starten musste. Beim Start kämpfte sich Niels Langeveld direkt nach vorne auf Platz 1. Mike hatte einen sensationellen Start und fuhr von Platz 8 auf Platz 2 nach vorne. In der zweiten Runde kam es dann zur Kollision. Max Hesse wurde touchiert und sein Heck war beschädigt. Nur eine Kurve weiter, kam es zu weiteren Berührungen. Auch Theo Coicaud wurde so hart am Heck getroffen, dass er sein Fahrzeug nicht mehr abfangen konnte und die Mauer touchierte. Das Safety Car hatte somit direkt am Anfang des Rennens seinen ersten Einsatz. Und dabei sollte es nicht bleiben. Es kehrte für kurze Zeit Ruhe in das hart umkämpfte Fahrerfeld ein.

Beim Restart konnte Mike die Geschwindigkeit von Niels Langefeld gut mitgehen und verlor somit nicht den Anschluss auf ihn. Dahinter im Feld gab es keine Schikane ohne Berührungen. Beim Zweikampf zwischen Benjamin Leuchter und Jussi Kuusiniemi kam es dann zu einer heftigen Berührung mit Pascal Eberle. Eberle wurde so hart getroffen, dass es zum Überschlag seines Fahrzeuges kam. Er konnte das Fahrzeug nach einiger Zeit selbst verlassen, wurde aber dann zur Sicherheit ins Medical Center gefahren. Das Safety Car war somit zum zweiten Mal im Einsatz.

Dann der nächste Restart. Noch 15 Minuten waren zu fahren und im Mittelfeld war kaum noch der Überblick zu halten. Mittendrin versuchte sich Michelle so gut es ging aus allem rauszuhalten, um unbeschädigt weiter nach vorne zu fahren. Das war allerdings gar nicht so einfach. Denn es gab weiterhin reichlich Berührungen zwischen den Fahrern und hin und wieder flogen Teile der Fahrzeuge weg oder flatterten lose an den Fahrzeugen herum. Zwei Minuten nach dem letzten Restart kam es, noch vor der Einfahrt zum Motordrom, erneut zum Crash. Gleich drei Fahrer waren betroffen und fielen zum Teil stark beschädigt aus. Das Ganze passierte direkt hinter Michelle und ihre Fans waren froh, dass sie davon nicht betroffen war. Der dritte Einsatz für das Safety Car stand an. Sechs Minuten vor Ende des Rennens dann erneut ein Restart. Michelle befand sich hierbei auf Platz 18 und Mike konnte erneut den Anschluss auf den Führenden Niels Langefeld halten. Mike versuchte sich in den darauffolgenden Kurven die Führung zu holen. Dies ist Mike dann auch gelungen und er führte somit das Feld an. Auch Harald Proczyk konnte anschließend an Niels Langeveld vorbei gehen.

Mike fuhr bei diesem Rennen absolut am Limit und zeigte eine grandiose Leistung. Eine Minute vor dem Ende des Rennens musste Benjamin Leuchter sein Fahrzeug wegen eines technischen Defekts neben der Strecke abstellen. Kurz darauf ereilte das gleiche Schicksal Antti Buri. In der letzten Runde waren die Plätze auf dem Podium noch nicht geklärt. Die ersten drei Fahrer schenkten sich nichts und lagen eng beieinander, gelegentlich auch nebeneinander. Mike konnte den Sieg in Ziel bringen. Niels Langeveld holte sich den zweiten Platz und Harald Proczyk den dritten Platz. Mit Platz 3 sicherte sich Harald Proczyk den Meistertitel. Michelle fuhr auf Platz 10 ins Ziel und hatte sich ganze zehn Plätze nach vorne gekämpft.

An diesem Tag konnten die Teams um Mike und Michelle nicht nur den ersten Platz von Mike feiern, denn Michelle wurde am Abend noch mit einem Pokal geehrt, für Platz 3 in der Gesamtwertung der Rookiewertung.

Zweimal Podium waren für Mike an diesem Wochenende ein kleiner Trost. Denn nach dem ein oder anderen unglücklichen Rennen in dieser Saison, reichte es leider nicht zu seinem ersehnten Meistertitel. Er wurde vierter in der Gesamtwertung. Mike zeigte in dieser Saison eine Spitzenleistung und seine Fans hatten viel Grund zu jubeln. Den Blick nun nach vorne gerichtet, war die Freude über beide Erfolge in Hockenheim natürlich groß. Nun heißt es gut vorbereiten in der Winterpause und nächstes Jahr erneut angreifen. Sein Team und seine Fans waren mächtig stolz auf ihn und seine großartige Leistung. Sein Sieg beim letzten Rennen wurde somit ordentlich gefeiert.

Auch Michelle hatte eine fabelhafte erste Saison in der ADAC TCR Germany. Sie konnte sogar Geschichte schreiben. Als erste Frau siegte sie in der ADAC TCR Germany und das schon in ihrer ersten Saison. In der Gesamtwertung schaffte sie es bis auf Platz 9 und somit hatte sie ihr Ziel es in die Top Ten zu schaffen erreicht.

Man kann sich also jetzt schon auf die Saison 2019 freuen. Ein Besuch vor Ort lohnt sich auf jeden Fall. Die Termine für 2019 stehen auch schon fest und können unter dem folgenden Link eingesehen werden. ADAC TCR Germany Termine 2019

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Timo Glock auch in Spielberg weiter vom Pech verfolgt

Am letzten Wochenende ging die DTM auf einer Rennstrecke mit einer schönen Kulisse an den Start. Der Red Bull Ring in Spielberg hatte Fans und Fahrern einiges zu bieten, allerdings war das Wetter zunächst durchwachsen.

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Das Qualifying am Samstagmorgen musste wegen starkem Regen abgebrochen werden. Kurz vor dem Rennen trocknete die Strecke allmählich ab, aber lediglich die Ideallinie war komplett trocken.

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Bild: Samir Zorlak

Beim ersten Rennen startete Timo von Platz 2. Vor ihm startete Daniel Juncadella und hinter ihm startete Mike Rockenfeller ins Rennen. Sebastien Ogier war an diesem Wochenende Gaststarter bei Mercedes und startete von Platz 19.
Schon in der ersten Runde kam es zu einer Kollision von mehreren Fahrzeugen. Loic Duval schob Philipp Eng an, der dadurch mit Robin Frijns kollidierte. Gary Paffett fuhr auf diese Gruppe auf, was ihn einige Plätze kostete und seinen Mercedes leicht beschädigte. Das Safety Car hatte durch diesen Crash direkt einen Einsatz. Wegen der schlechten Streckenverhältnisse wurde anschließend auf einen Indy Restart verzichtet. Beim Restart ging Rockenfeller zunächst an Juncadella vorbei und lag somit in Führung. Nur wenige Runden später holte sich Daniel Juncadella seine Führung zurück. Timo lag während dessen auf Platz 3.

Joel Eriksson war der einzige Fahrer der mit Regenreifen an den Start ging und musste somit als erster seine Reifen wechseln. Nach der Kollision in Runde 1, musste sich Gary Paffett wieder versuchen nach vorne zu kämpfen. Allmählich trocknete die Strecke immer mehr ab und nach der Hälfte des Rennens fanden sich immer mehr Fahrer in der Box zu ihrem Pflichtboxenstopp ein. Timo fuhr in Runde 17 in die Box. Als dreier Gruppe kamen Timo, Marco Wittmann und René Rast zurück auf die Strecke. Allerdings hatte sich Timo in Runde 19 verbremst und fiel ein paar Plätze zurück. Einen spannenden Zweikämpf boten sich René Rast und Marco Wittmann einige Runden lang. Nachdem alle Fahrer in der Box waren und sich das Feld bereinigt hatte, führte Juncadella wieder das Feld an, vor Rockenfeller, Wittmann und Rast. Timo befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 7.

In Runde 31 musste Bruno Spengler seinen BMW wegen eines technischen Defekts in der Box abstellen. Gegen Ende des Rennens kämpften vier Fahrer um den dritten Platz. Timo musste in Runde 33 sein Yellow Beast wegen eines technischen Defekts neben der Strecke abstellen. Wertvolle Punkte gingen also auch an diesem Wochenende für ihn verloren. Die Enttäuschung war bei Timo und seinen Fans sehr groß.

Dies löste die zweite Safety Car Phase an diesem Wochenende aus. Das gesamte Feld rückte somit kurz vor Schluss wieder eng zusammen und da die Strecke nun wesentlich trockener war, gab es anschließend einen Indy Restart. Daniel Juncadella startete hierbei allerdings zu früh. Dieser Fehler brachte ihm eine Strafe ein und kostete ihn den Sieg. In den letzten zwei Minuten ging es heiß her. Marco Wittmann beschädigte sich im Zweikampf seinen BMW und fiel zurück. René Rast lag somit inzwischen auf Platz 3. Seine Markenkollegen Nico Müller und Mike Rockenfeller ließen ihn dann wegen des Meisterschaftskampfs passieren. Der Sieg ging somit an René Rast, vor Mike Rockenfeller und Nico Müller.

Bilder: Samir Zorlak

Beim zweiten Rennen am Sonntag holte sich Gary Paffett die Pole, vor Nico Müller und Paul di Resta. Timo startete von Platz 6 ins Rennen. Beim Start ging es wie bereits am Vortag eng zu. Allerdings waren die Streckenverhältnisse besser als am Vortag. Die ersten drei Plätze blieben in der ersten Runde unverändert. René Rast kämpfte sich von Platz 7 bis auf Platz 4 nach vorne. Im hart umkämpften Mittelfeld verlor Timo in der ersten Runde zwei Plätze. Nico Müller holte sich in Runde 3 zunächst die Führung.

In Runde 16 musste Augusto Farfuß seinen BMW, wegen eines technischen Defektes, neben der Strecke abstellen. René Rast fuhr dadurch direkt in die Box, da es durch den Ausfall von Farfuß eventuell zu einer Safety Car Phase kommen könnte. Auch Paul di Resta und Timo fuhren in die Box. Es kam nicht zu einem Einsatz des Safety Car, allerdings konnte René Rast durch seine Boxenstrategie an Paul di Resta vorbei fahren. Eine Runde später fuhren Nico Müller und Gary Paffett in die Box. Die Mercedes Crew von Paffett war erneut zu langsam beim Boxenstopp. Dadurch kam Gary Paffett erst hinter René Rast zurück auf die Strecke. Auch di Resta ging wenige Runden später an Paffett vorbei. Doch Paffett konterte und setzte sich wieder vor di Resta. Während dessen überholte René Rast seinen Markenkollegen Nico Müller.

In Runde 28 musste Lucas Auer seinen Mercedes, wegen eines technischen Defekts, in der Box abstellen. Nachdem das Feld in Runde 30 bereinigt war, da alle Fahrer ihren Pflichtboxenstopp vorgenommen hatten, führte René Rast das Feld an. Timo befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 7. Das Rennen gewann am Ende René Rast, der somit beim Finale in Hockenheim mit um die Meisterschaft kämpft. Zweiter wurde Nico Müller und dritter Gary Paffett. Timo konnte ein paar Punkte mit Platz 7 einfahren.

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Bild: Samir Zorlak

In der Meisterschaft bleibt es weiter spannend. Leider hat Timo keine Chance mehr auf den Titel, nachdem in der zweiten Saisonhälfte das Glück nicht auf seiner Seite war.

Das Finale findet ab dem 12.10.2018 in Hockenheim statt. Auf dem Hockenheimring wird Timo noch einmal ordentlich von seinem Fanclub vor Ort unterstützt. Auch wir freuen uns schon auf das Finale in Hockenheim.

Das Auf und Ab von Timo Glock auf dem Nürburgring

Die DTM startete am letzten Wochenende in der Eifel auf dem Nürburgring. Timo freute sich schon im Vorfeld auf das Rennwochenende auf dem Nürburgring. Ein Klassiker auf dem das Rennen fahren einfach nur Freude bereitet. Allerdings plagte Timo an diesem Wochenende eine starke Erkältung und es ging in der Eifel für ihn im wahrsten Sinne des Wortes Bergauf und Bergab. Trotz der Erkältung hieß es für Timo Rennen fahren und alles geben.

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Bild: Julia Stratmann

Beim ersten Qualifying am Samstag erreichte Timo den zwölften Startplatz. Die Poleposition holte sich René Rast, vor Gary Paffett und Bruno Spengler.

Beim Start des ersten Rennens touchierte Edo Mortara den Audi von Robin Frijns, sodass Beide anschließend dem Feld hinterherfahren mussten. Bei den Führenden veränderte sich in der ersten Runde nichts. Timo konnte in den ersten Runden einige Plätze gut machen und befand sich in der sechsten Runde bereits auf Platz 8.

Daniel Juncadella verlor nach einem Zweikampf mit Timo einige Plätze und ist auf den 16. Platz zurückgefallen. Währenddessen kämpften Auer, Wittmann, Eng und di Resta verbissen um den vierten Platz.

In der zwölften Runde gab es eine Berührung zwischen Philipp Eng und Paul di Resta. Eng fuhr in die Seite des Mercedes von di Resta, sodass dieser sich drehte. Timo profitierte von dieser Situation und befand sich dadurch auf Rang 4. Für diese Aktion bekam Eng von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe. Bruno Spengler fuhr an Gary Paffett vorbei, auf den zweiten Platz.

Durch eine neue Regelung für den Reifendruck, hatten sich an diesem Wochenende die Boxenstopp Strategien normalisiert. Es gab dieses Mal keine Boxenstopps in den ersten Runden, bzw. gleich zu Anfang des Rennens. Timo fuhr in Runde 25 in die Box und kam auf Platz 7 zurück auf die Strecke. Nach Runde 28 waren alle Fahrer in der Box und die Platzierungen waren nun bereinigt.

René Rast führte zu diesem Zeitpunkt das Feld an, vor Bruno Spengler und Gary Paffett. Timo befand sich hinter Marco Wittmann auf Platz 5. Kurz vor Ende des Rennens holte sich Timo den vierten Platz und kämpfte am Ende mit Gary Paffett sogar um Rang 3. In der letzten Runde musste sich Timo allerdings geschlagen geben und fuhr auf Platz 4 liegend ins Ziel. Es war eine tolle Aufholjagd von Timo im ersten Rennen. Er kämpfte sich von Platz 12 auf den vierten Platz nach vorne. Den Sieg holte sich verdient René Rast. Für Bruno Spengler wurde es Platz 2 und für Gary Paffett Platz 3.

Bilder: Markus Zimmermann

Am Sonntag beim zweiten Qualifying lief es für Timo besser. Er erreichte den vierten Startplatz. René Rast holte sich erneut die Poleposition, vor Gary Paffett und Philipp Eng.

Beim Start des zweiten Rennens fuhr Lucas Auer nach einem guten Start bis auf Platz 2 nach vorne und Timo erkämpfte sich den dritten Platz von Gary Paffett. René Rast konnte seinen ersten Platz halten. In der dritten Runde fuhr Timo zu weit über die Curbs, wodurch er die Kurve nicht mehr richtig bekam und den Mercedes von Lucas Auer touchierte. Beide fielen auf die letzten Plätze zurück. Die Führung des Feldes hatte weiterhin Rast, vor Paffett, Rockenfeller, Spengler und di Resta.

Mike Rockenfeller profitierte von dem Rennunfall zwischen Timo und Lucas Auer, allerdings ist er durch einen Verbremser in der achten Runde zunächst zwei Plätze zurückgefallen. Im Mittelfeld ging es weiter eng zu und es gab viele spannende Überholmanöver. In der elften Runde machte Timo seinen Pflichtboxenstopp, welcher allerdings mit 10,2 Sek. nicht sonderlich gut war. Timo lag weiterhin ganz hinten. Nach der 26. Runden waren alle Fahrer in der Box und das Feld hatte sich bereinigt. René Rast lag weiterhin auf dem ersten Platz, vor Paul di Resta und Marco Wittmann. Lucas Auer musste seinen Mercedes in der 35. Runde in der Box abstellen und kurz vor Ende des Rennens hatte Daniel Juncadella ein Defekt am Auto. Er musste seinen Mercedes auch in der Box abstellen.

Den Sieg und somit einen Doppelsieg an diesem Wochenende holte sich René Rast. Durch zwei Polepositions und zwei Siege, hatte er sogar Geschichte geschrieben. Er war der erste Fahrer in der DTM, dem dies an einem Rennwochenende gelungen war. Zweiter wurde Paul di Resta und Dritter Marco Wittmann. Timo ging auf Platz 16 punktemäßig leer aus.

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Bild: Julia Stratmann

Als nächstes geht ab dem 21.09. nach Spielberg.

 

 

Mike und Michelle auf dem Sachsenring das erste Mal gemeinsam auf dem Podium

Das vorletzte Rennwochenende der ADAC TCR Germany fand am letzten Wochenende auf dem Sachsenring, einer der traditionsreichsten Rennstrecken Deutschlands, statt. Auf dem Kurs in Oberlungwitz sollten weitere wichtige Punkte gesammelt werden.

Schon am frühen Freitagmorgen, lief es in der ersten Session nahezu perfekt. Mike fuhr hinter Pascal Eberle die zweitschnellste Zeit, gefolgt von Luca Engstler . Michelle fuhr die viertschnellste Zeit. Beide zeigten also schon in der ersten Session, dass mit den Halders an diesem Wochenende zu rechnen ist.
In den beiden darauffolgenden Trainings wurde Mike jeweils zweitschnellster. Michelle fuhr einmal auf Platz 9 und im zweiten freien Training landet sie auf 12.

Bilder: Max Rosolski

Das Qualifying wurde dann am Samstag gefahren. Das erste Qualifying dominierte Mike, nicht weit hinter ihm folgte Michelle auf Platz 5. Somit waren beide im Qualifying 2 am Start und am Ende belegte Mike den zweiten Platz, vor Harald Proczyk. Die Pole ging an Luca Engstler und Michelle fuhr auf Startplatz 9.

Im ersten Rennen kam Mike am Start gut weg. Michelle legte einen furiosen Start hin. Da sie sich aus den Rangeleien zwischen Justin Häußermann, Max Hesse und Niels Langeveld raushalten konnte, fuhr sie infolgedessen auf Platz 6 vor. Justin Häußermann trug vorne links einen Schaden davon. Jussi Kuusiniemi landet derweil im Kiesbett und so kam es schon kurz nach dem Start zur ersten Safety-Car Phase. Auch Sebastian Steibel fuhr mit einem Reifenschaden vorne rechts die Box an.

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Als das Rennen wieder unter normalem Renntempo weiter ging, kamen dann auch schon die nächsten Ausritte ins Kiesbett. Dieses Mal dabei Jan Seyffert, Benjamin Leuchter und Lukas Niedertscheider. Michelle bekam derweil Druck von Antti Buri, welcher dann, während die beiden Sebastian Steibel überrundeten, an Michelle vorbeikam. Kurz vor Halbzeit des Rennens kam erneut das Safety-Car zum Einsatz. Diesmal landete der Schweizer Francesco Ruga im Kies. Mike lag währenddessen auf Platz 2 und Michelle auf Platz 7.

Als das Safety-Car dann die Strecke verließ, standen noch 12 Min. 40 auf der Uhr. Nun war es Niels Langeveld der ganz nah an Michelles Heck heran fuhr. Nervös gab er Lichthupe, aber Michelle fuhr Kampflinie und der Niederländer kam nicht an Ihr vorbei. Fast zeitgleich griff Antti Buri den Cupra Fahrer Pascal Eberle an und fuhr vorbei. Anschließend kam es zu einem Dreikampf zwischen Buri, Eberle und Coicaud. Buri legte sich Theo Coicaud zurecht und Eberle witterte seine Chance auch am Franzosen vorbei zu kommen. Er wollte innen vorbei, kam auf die Curbs, verlor sein Auto und fuhr Coicaud in die Seite. Die dritte Safety-Car Phase wurde somit eingeläutet. Michelle profitierte von dieser Situation und lag inzwischen auf Rang 5.

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Bild: Max Rosolski

Nach dieser letzten Safety-Car Phase waren noch 40 Sekunden Fahrzeit, plus eine Runde, zu absolvieren. Harald Proczyk kam Mike nochmal verdammt nah. Doch Mike verteidigte seine Position. Luca Engster holte sich den Sieg, gefolgt von Mike Halder und Harald Proczyk. Antti Buri wurde vierter und Michelle holte sich den fünften Platz und den Sieg in der Rookie Challenge. Dadurch standen auf dem Sachsenring zum ersten Mal Mike und Michelle gemeinsam auf dem Podium.

„Es war ein tolles Rennen, ich habe schon beim Start ein paar Plätze gut gemacht. Morgen gehe ich von Startplatz zwei ins Rennen, da möchte ich natürlich wieder hier oben auf dem Podium stehen“, sagte Michelle freudestrahlend.

Mikes Einschätzung nach dem Rennen: „Wir hatten einen guten Start und ich behielt Position zwei. Aber auch Luca Engstler und Harald Proczyk hatten einen guten Start, deshalb hat sich da nichts verändert. Nach den Safety-Car-Phasen musste ich mich dreimal verteidigen. Ich versuche, mit unserem Paket das Maximum rauszuholen und versuche schneller zu fahren als die anderen und mehr Punkte zu machen und hoffe, dass es dann letztlich reicht.“

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Bild: Dominic Heinzler

Beim Sonntagsrennen wurden die Karten dann wieder neu gemischt. Durch die gewohnt umgekehrte Reihenfolge, ging Michelle vom zweiten Startplatz ins Rennen und Mike startete von Startplatz 9.

Als die Startampel erloschen war, konnte Michelle Ihren zweiten Platz behaupten. Mike konnte zunächst auf Platz vier vorfahren. Leider wurde er in Kurve 1 von rechts und links in die Mangel genommen. Dadurch wurde sein Auto so stark beschädigt, dass er leider aufgeben musste.

„Leider sind jetzt die Meisterschaftschancen stark gesunken. Vielen Dank für die super Unterstützung des ganzen Teams!“ kommentierte Mike die Situation.

Bilder: Johannes Luft

Auch Benjamin Leuchter kam von der Strecke ab und so kam es auch im Sonntagsrennen relativ früh zum Einsatz des Safety Car. Während dessen kam auch der Teamkollege von Mike mit einem Plattfuß vorne links an die Box. Auch Dominik Fugel musste aufgeben und so verzeichnete das Team Honda ADAC Sachsen beim Heimrennen einen Totalausfall. Das Safety Car kam wieder rein und Michelle fuhr weiterhin souverän auf Position zwei liegend ihr Rennen, während sich Harald Proczyk und Luca Engstler um den dritten Platz stritten. Michelle konnte weiter Boden gut machen und kam Runde für Runde an den führenden Niels Langeveld heran. Im Mittelfeld kämpften die Finnen Buri und Kankkunen um den zehnten Platz.

Die letzten acht Minuten waren an Aufregung und Spannung kaum zu überbieten. Michelle hatte den in Führung liegenden Niels Langeveld angegriffen. Sie versuchte es Innen und dann wieder Außen, doch Langefeld verteidigte seinen Platz. Durch den Zweikampf kamen die auf Platz 3 und Platz 4 liegenden Proczyk und Engstler näher. Alle wollten aufs Podium. Theo Coicaud sah auch noch eine Chance, beim Kampf ums Podest mitzumischen. Luca Engstler schnappte sich zunächst Platz 3.

Noch 5 spannende Minuten lagen vor uns. Luca Engstler griff nun auch Michelle an und lag anschließend auf Platz zwei. Nun kam plötzlich der Führende Niels Langeveld wieder unter Druck. Luca Engstler und Michelle waren dicht an ihn ran gekommen. Die Uhr tickte herunter, noch 60 Sekunden bis zur Final Lap. Langeveld verbremste sich. Luca Engstler und Michelle nutzten die Chance und zogen an ihm vorbei. Auch Eberle und Proczyk profitierten von dem Verbremser von Niels Langeveld. Dieser rutschte dadurch von dem sicher geglaubten Sieg, auf den fünften Platz.

So konnte sich Luca Engstler an diesem Wochenende einen Doppelsieg holen. Michelle holte sich einen sensationellen zweiten Platz und Pascal Eberle wurde Dritter.

Bilder: Dominic Heinzler

„Die ADAC TCR Germany ist eine sehr starke Rennserie und da auf dem Podium zu stehen ist ein unglaublicher Moment – als Frau sowieso. Ein sensationelles Gefühl!“ äußerte sich Michelle freudestrahlend nach dem Rennen.

Die Entscheidung um den Meistertitel fällt nun beim Finalrennen, welches vom 21. bis 23. September auf dem Hockenheimring stattfindet.

Auch in der Honda Rookie Challenge ist noch nichts entschieden. Durch das erfolgreiche Rennwochenende auf dem Sachsenring konnte Michelle 12,5 Zähler sammeln und hat so noch Chancen auf den Honda Civic, welchen der Sieger erhält.

Timo Glocks Rennwochenende beim DTM Krimi in Misano

Letztes Wochenende ging es für die DTM zum ersten Nachtrennen nach Misano. Dies war ein absolutes Highlight im DTM Rennkalender und den Fans wurden zwei richtig spannende Rennen geboten. Ein weiteres Highlight war, dass Alex Zanardi als Gaststarter bei beiden Rennen mit am Start war.

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Fotos by Samir Zorlak

Beim ersten Qualifying am Samstag holte sich Paul di Resta die Poleposition, vor Edoardo Mortara und René Rast. Timo holte sich den fünften Startplatz.

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Fotos by Samir Zorlak

Beim ersten Rennen herrschten schwierige Verhältnisse. Nachdem es beim Qualifying bereits regnete, war kurz vor Start des Rennens die Strecke noch nicht abgetrocknet. Durch die Dunkelheit war in der ein oder anderen Schikane auch nur schwer zu erkennen, welche Teile der Strecke bereits getrocknet waren und welche noch nass. Die Entscheidung, ob mit Regenreifen oder mit Slicks gestartet wird, war somit nicht einfach. Kurz vor dem Start entschied sich aber dann doch fast das gesamte Feld für Regenreifen.

Beim Start kam Timo zwar erst nicht ganz so gut weg, aber in den darauf folgenden Kurven konnte er sich direkt wieder nach vorne kämpfen. Sein Yellow Beast lag sogar so gut auf der Strecke, dass er bis auf Platz 4 nach vorne fahren konnte. Vor ihm lagen zu diesem Zeitpunkt drei Mercedes. Im Rest des Feldes gab es einige spannende Überholmanöver. Für weitere Spannung sorgte, wie Strategie und Reifenpoker das Rennen beeinflussen würde. In der vierten Runde gab es einen Dreher von Marco Wittmann und einige Fahrer, einschließlich Timo, fuhren in die Box zu ihrem Pflichtboxenstopp. Sie wechselten bereits auf Slick Reifen. Da Timo warten musste, bis Jamie Green an ihm vorbei war, konnte er durch den Boxenstopp keinen Boden gut machen. Anschließend herrschte weiterhin viel Betrieb in der Box.

In der achten Runde gab es eine Kollision zwischen Edo Mortara und Gary Paffett. Gary Paffett hatte sich verbremst. Als er aus der Auslaufzone zurück auf die Strecke fuhr, kollidierte er mit Edo Mortara. Der bis dahin führende in der Meisterschaft ist dann durch eine gebrochene Lenkung ausgefallen. Noch in der gleichen Runde gab es eine weitere Kollision zwischen Loic Duval und Joel Ericson. Beide Fahrzeuge drehten sich. Das Safety Car musste dadurch auf die Strecke kommen. In der zwölften Runde dann der Indy Restart, bei dem es erneut eng zuging und es erneut zu einem Crash kam. Dieses Mal waren René Rast und Jamie Green die Leittragenden, da sie durch einen Dreher bis an das Ende des Feldes zurück gefallen waren. Dann auch schon der nächste Ausfall. Lucas Auer und Bruno Spengler standen neben der Strecke. Das Safety Car hatte somit schon seinen zweiten Einsatz. Während dieser Safety Car Phase mussten René Rast und Jamie Green ihre Fahrzeuge abstellen.

In Runde 17 folgte dann der zweite Indy Restart. Auch hierbei wurden den Fans wieder viel Spannung und viele Überholmanöver geboten. Daniel Juncadella blieb als letzter Fahrer noch lange ohne Boxenstopp auf der Strecke. Vor Timo liegend war die Absicht dahinter klar zu erkennen. Durch den Zweikampf mit Juncadella, konnte Loic Duval immer mehr auf Timo aufschließen und letztendlich an Timo vorbei fahren. Auch unter den führenden im Feld wurde weiterhin um die Platzierung gekämpft. In Runde 25 gingen di Resta und Mortara an dem bis dahin führenden Philipp Eng vorbei. Timo verlor während dessen auch zwei weitere Plätze an Frijns und Müller. Das ließ darauf schließen, dass beide BMW mit ihren Reifen zu kämpfen hatten. Denn Philipp Eng wurde nur zwei Runden später von drei weiteren Fahrern überholt. In nur zwei Runden ging es für ihn von Platz 1 auf Platz 7 zurück. Timo hatte parallel Pascal Wehrlein im Heck und musste sich bei diesem Zweikampf geschlagen geben. Vier Minuten vor Ende des Rennens musste Daniel Juncadella sein Fahrzeug wegen eines Defekts abstellen.

In der letzten Runde gab es noch einen spannenden Zweikampf um Platz 2, bei dem sich Robin Frijns den zweiten Platz in der letzten Kurve ergatterte. Der Sieg ging an Paul di Resta, vor Robin Frijns und Edoardo Mortara. Timo rettete den siebten Platz ins Ziel. Den Fans wurde an diesem Tag ein extrem spannendes und turbulentes Rennen geboten.

Fotos by Samir Zorlak

Beim zweiten Qualifying am Sonntag holte sich Timo den neunten Startplatz. Die Poleposition holte sich Loic Duval, vor Edoardo Mortara und Daniel Juncadella.

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Fotos by Samir Zorlak

Kurz vor dem Rennstart des zweiten Rennens, setzte leichter Sprühregen ein. Erneut stellte sich die Frage, ob mit Regenreifen oder Slicks gestartet werden sollte. Die meisten Fahrer entschieden sich für Regenreifen. Dann war es soweit. Auch beim Sonntagsrennen ging es beim Start heiß her. Mortara und Juncadella gingen in der ersten Runde an Loic Duval vorbei. Timo kämpfte sich in diesem getummel auf Platz 4 nach vorne. Allerdings fuhr er in Runde 4 früh in die Box. Sein Yellow Beast hatte bei dem Kampf nach vorne auch etwas Schaden genommen. Die Front war beschädigt und es stellte sich die Frage, wie sich dies auf die Aerodynamik auswirken würde. Auch der Rest des Feldes, bis auf nur wenige Fahrer, fanden sich am Anfang des Rennens für ihren Pflichtboxenstopp in der Box ein und wechselten auf Slicks.

Doch dann setzte plötzlich starker Regen ein und alle Fahrer die bereits auf Slicks gewechselt hatten, mussten erneut in die Box um wieder auf Regenreifen zu wechseln. Edoardo Mortara, René Rast, Robin Frijns und Alex Zanardi profitierten von dem einsetzenden Regen. Sie waren mit Regenreifen gestartet und noch nicht in der Box. In der zwölften Runde kam Lucas Auer von der Strecke ab und fuhr sein Fahrzeug im Kiesbett fest. Somit hatte das Safety Car wieder einen frühen Einsatz. Durch den Schaden an seinem Yellow Beast konnte Timo nicht mehr Vollspeed fahren. Er befand sich nach dem Reifenchaos und der Safety Car Phase auf dem zwölften Platz. Bei den Wetterbedingungen die nach der Safety Car Phase herrschten, verzichtete die Rennleitung aus Sicherheitsgründen auf einen Indy Restart. Es gab dennoch einige Zweikämpfe und Überholmanöver. Augusto Farfuß hatte sich durch einen Fahrfehler gedreht und touchierte die Leitplanke. Er konnte aber direkt weiter fahren. Zwei Runden später kollidierten Gary Paffett und Daniel Juncadella, wodurch sich beide drehten. Acht Minuten vor Rennende fuhr Edoardo Mortara zu seinem Pflichtboxenstopp. Weiterhin gab es im Mittelfeld kämpfe um die letzten Punkte.

Am Ende holte sich Joel Eriksson seinen ersten Sieg in der DTM, vor Edoardo Mortara und René Rast. Timo ging leider leer aus. Er fuhr auf Platz 15 ins Ziel.

Als nächstes geht es ab dem 07.09. für die DTM zum Nürburgring.

Fotos by Samir Zorlak

 

 

 

 

 

Mike & Michelle Halders Rennwochenende in den Dünen von Zandvoort

Am letzten Wochenende ging es für Mike & Michelle in die Niederlande. Auf dem Circuit von Zandvoort, zwischen den Dünen, gingen die Beiden bei der ADAC TCR Germany weiter auf Punktejagd.

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Mit den freien Trainings und dem Qualifying waren Mike und Michelle sehr zufrieden. Beide erreichten erneut das Q2. Am Ende holte sich Mike den vierten Startplatz und Michelle den elften Startplatz. Nur knapp verpasste Michelle die Top Ten.
Die Poleposition holte sich Niels Langeveld, vor Antti Buri und Harald Proczyk.

 

Beim Start kam Michelle leider nicht gut weg. Dadurch musste Kai Jordan ausweichen. Allerdings konnte Lukas Niedertscheider, durch diese unglückliche Kettenreaktion, nicht mehr rechtzeitig reagieren. Somit war für alle drei Beteiligten bei diesem Startunfall das Rennen direkt beendet.
Glücklicherweise blieben Alle unverletzt.
Nach diesem Schreckmoment für alle Mike & Michelle Halder Fans, hieß es nun weiter Daumen drücken für Mike.
Durch diesen Unfall kam direkt das Safety Car auf die Strecke. Nachdem das Safety Car die Strecke wieder verlassen hatte, gab es auch schon den nächsten Ausfall.
Benjamin Leuchter musste sein Fahrzeug wegen eines technischen Defekt abstellen.
Niels Langeveld konnte sich auf seiner Heimstrecke direkt einen großen Vorsprung ausfahren.
Mike konnte trotz des hohen Performance Gewicht (BOP) mit seinem Honda Civic TCR gut mit den Führenden des Feldes mithalten.
Kurz vor Ende des Rennens kam Jasmin Preisig von der Strecke ab. Allerdings soweit, dass das Rennen normal zu Ende gefahren werden konnte.
Niels Langeveld fuhr seinen Heimsieg nach Hause, vor Antti Buri und Harald Proczyk.

Mike fuhr auf Rang 4 ins Ziel und war mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.
Denn er holte die maximale Punktzahl, die für ihn bei diesem Rennen möglich war.
Für Michelles Profi-Car Team Halder hieß es nun den Seat Cupra TCR für das Rennen am darauf folgenden Tag wieder hinzubekommen.

 


Nach einer Spitzenleistung von Michelles Team, konnte sie trotz des Rennunfalls am Samstag, beim Sonntagsrennen wieder an den Start gehen.
Michelle startete erneut von Platz 11 ins Rennen. Die ersten zehn Fahrer starteten wie immer in umgekehrter Reihenfolge ins Rennen.
Daher startete Luca Engstler von Platz 1, vor Luke Wankmüller und Simon Reicher.
Mike startete von Platz 7 in das zweite Rennen.

Beim Start ging es in der ersten Runde eng zu. Max Hesse schlug nach einer Kollision in die Leitblanke ein. Somit hatte erneut das Safety Car gleich am Anfang des Rennens einen Einsatz.
Max Hesse konnte dann aber weiter fahren. Nachdem das Safety Car die Strecke wieder verlassen hatte und das Rennen wieder freigegeben war, hatten die ersten Scheibenwischer ihren Einsatz.
Der drohende Regen blieb allerdings aus. Es bleib über die gesamte Renndistanz bei leichtem Sprühregen. Daher konnte das Rennen ohne Probleme auf Slicks zu Ende gefahren werden.
Beim zweiten Rennen wurde den Zuschauern wieder wesentlich mehr spannende Überholmanöver geboten, als am Vortag.
Loris Prattes bekam wegen eines Frühstart eine Durchfahrtsstrafe. Erneut war Niels Langeveld bei seinem Heimrennen extrem schnell unterwegs und fuhr während des Rennens von Platz 10 einige Plätze nach vorne. Alle Führenden der Gesamtwertung lagen im vorderen Feld. Das bedeutet es bleibt weiter spannend in der Meisterschaft.
Luca Engstler holte sich den Sieg, vor Theo Coicaud und Niels Langeveld.

 

Mike kämpfte sich während des Rennens auf Platz 5 nach vorne. Diesen fünften Platz konnte er bis zum Ende des Rennens vor Harald Proczyk verteidigen.
Michelle ergatterte sich weitere wertvolle Punkte mit ihrem zwölften Platz.

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Als nächstes geht es ab dem 07.09. an den Sachsenring.
Ein Besuch an der Rennstrecke ist sehr zu empfehlen. Die ADAC TCR Germany und die ADAC GT Masters haben für die Fans vor Ort viel zu bieten.
Das nächste Fantreffen des Michelle & Mike Halder Fanclubs findet beim Finale in Hockenheim statt.
Möchtet ihr mehr über den Fanclub erfahren oder Mitglied werden, seit Ihr herzlich Willkommen.

Ein enttäuschendes Wochenende für Timo Glock in Brands Hatch

Am letzten Wochenende meldete sich die DTM aus der Sommerpause zurück.
Für Timo und die anderen Fahrer ging es weiter mit der Aufholjagd auf Gary Paffett, den führenden in der Gesamtwertung.
Bis auf zwei Fahrer im Feld, war Brands Hatch als Rennstrecke eine große Unbekannte und alle waren gespannt wie es hier laufen würde.

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Timo startete beim ersten Rennen am Samstag von Startplatz 7. Seine schnelle Runde, am Ende des Qualifyings, endete im Kiesbett.
Er startete eine Reihe hinter Gary Paffett ins Rennen, denn auch er war im Qualifying auf Abwegen.
Die Poleposition holte sich an diesem Tag Daniel Juncadella, vor Lucas Auer und René Rast.

Beim Start konnte Timo in den ersten Kurven einen Platz gut machen.
Direkt in der ersten Runde fuhren sechs Fahrer, einschließlich Timo, in die Box.
Loic Duval verlor mit seinen kalten Reifen die Haftung und landete nach seinem Boxenstopp im Kiesbett.
Auf das Safety Car wurde anschließend verzichtet, es gab lediglich eine Slowzone.
Diese Entscheidung kam Timos Strategie nicht sonderlich entgegen.
Bereits in der zehnten Runde waren bis auf drei Fahrer alle in der Box. Nach der fünfzehnten Runde hatte sich das Feld bereinigt. Timo lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 11.
Nachdem Jamie Green ein wenig von der Strecke abkam, konnte Timo auf den zehnten Platz vorfahren. Doch ab der 26. Runde hatte Timo mit starkem Untersteuern zu kämpfen und ist somit wieder drei Plätze zurückgefallen.
Die Ursache für das extreme Untersteuern war auch nach dem Rennen noch unklar.
Am Ende wurde Timo dreizehnter und holte somit keine Punkte.
Daniel Juncadella holte sich den Sieg, vor Augusto Farfuß und Lucas Auer.

Nach einem guten freien Training, lief es auch am Sonntag beim zweiten Qualifying für Timo nicht wie erhofft.
Es reichte für ihn leider nur für den dreizehnten Startplatz. Mercedes dominierte auch an diesem Tag und belegte die vorderen Positionen.
Die Poleposition holte sich Gary Paffett vor Paul Di Resta und Pascal Wehrlein.
Somit hofften Timos Fans auf Regen im Rennen.
In der ersten Runde ging Paul Di Resta an Gary Paffett vorbei. Zusätzlich gab es in der ersten Runde eine Kollision zwischen Lucas Auer, Robin Frijns und August Farfuß, wodurch eine Safety Car Phase folgte.
Erste vereinzelte Regentropfen und einen Indycar Restart gab es in der vierten Runde.
Beim Restart ging es wie so oft eng zu, doch es kam zu keiner weiteren Kollision.
Der erhoffte Regen für Timo fiel aus.
In der Runde 32 hatte sich das Feld, nachdem alle in der Box waren, bereinigt. Paul Di Resta führte das Feld an und Timo lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 11.
Fünf Minuten vor Ende des Rennens kamen die ersten drei Fahrer immer näher zusammen.
Doch diese Positionen blieben bis zum Ende unverändert.
Nach einer Durchfahrtsstrafe für Jamie Green und einem Reifenschaden von Loic Duval, befand sich Timo auf Platz 10. Aber am Ende ging es für ihn auf Rang 11 ins Ziel und somit auch am zweiten Tag ohne Punkte.
Den Sieg holte sich Paul Di Resta, vor Gary Paffett und René Rast.

Jetzt heißt es für Timo nach vorne schauen und in zwei Wochen in Misano wieder angreifen.
Allerdings wird es nicht einfach. Denn Gary Paffett und Paul Die Resta haben sich bereits ein gutes Polster an Punktevorsprung angelegt.