Motorworld Classics Bodensee 2018

Vom 25. bis 27. Mai 2018 waren wir zu Besuch bei der Motorworld Classics Bodensee.

Bereits zum 11. Mal öffnete in diesem Jahr die Messe Friedrichshafen Ihre Pforten für Oldtimer-Liebhaber. Bei diesem außergewöhnlichen Event präsentieren sich 800 Aussteller, Clubs und Teilnehmer aus 17 Ländern in 12 Messehallen. Zudem können Oldtimerfahrer in der Parkarena Ihren Oldtimer zur Schau stellen. Bei bestem Wetter, wurde dieses Angebot von sehr vielen Besuchern auch angenommen.

Schon die Kulisse der Friedrichshafener Messe lässt jedes Oldtimerherz höherschlagen. So befinden sich die Messehalten in direkter Nachbarschaft zum Zeppelin Hangar, wo ganzjährig Rundflüge mit Zeppelinen und der JU52 (Tante JU) angeboten werden. Bei gutem Wetter hat man zudem noch einen wunderschönen Blick auf die Alpen.

Ebenfalls schon Tradition dieser Messe ist das „Vintage Demo Racing“. Hier fahren an allen drei Tagen historische Fahrzeuge über den 1,6 Kilometer langen Kurs der Messemeile, dem ZF-Motodrom.
Dabei zeigen die Fahrer, dass Ihre Fahrzeuge nicht nur schon aussehen, sondern überzeugen auch noch mit dem teils historischen Blubbern der Motoren im oberen Drehzahlbereich. In 10 Gruppen kann man dann Fahrzeuge der Marken American LaFrance, Wolseley, Alfa Romeo, Austin-Healy, Cupra, BMW, Mercedes-Benz, Porsche, Ford, u.v.m. bewundern.
Besonders der Lauf der ersten Automobilgruppe zieht sehr viele Zuschauer auf die Tribünen. Es ist der Lauf der Vorkriegsmodelle, bei welchem die American LaFrance Fahrzeuge an den Start gehen. Ursprünglich produzierte der Hersteller aus Summerville (South Carolina, USA) Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge, welche dann in den zwanziger Jahren zu Rennwagen umgebaut wurden.
Bei den sogenannten „Speedster“ wurden die Rahmen gekürzt und die Ausstattung auf das Nötigste reduziert. Mit Ihrem robusten Fahrwerk, 6 Zylindern und einem Hubraum von rund 14.500 cm³ sind diese Fahrzeuge ein absoluter Hingucker.

Wer sich die außergewöhnlichen Fahrzeuge außerhalb der Motorworld Classics einmal ansehen möchte, dem empfehlen wir das Auto- und Technik Museum in Sinsheim. Hier ist eine große Anzahl der ALF-Fahrzeugen ausgestellt.
Während der täglich stattfindenden Airshow, zeigten sich die Oldtimer auch am Himmel über den Messehallen. Flugzeugtypen wie die Ka7, P-51D Mustang „Louisiana Kid“, Pitts Altimed S1 11B und SIAI Marchetti zogen Ihre Kreise über Friedrichhafen.

Auch der Handel von historischen Fahrzeugen wird in den Messehallen vollzogen. Wer sich einen Oldtimer zulegen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Zahlreiche Fahrzeuge wechselten an diesen drei Tagen Ihren Besitzer. In Zeiten der niedrigen Leitzinsen, gelten die Oldtimer als Garagengold. Wer noch Ersatzteile für seinen Oldtimer suchte, wurde dann in der Nachbarhalle fündig.
Ebenfalls ein Highlight der Messe war die Sonderschau „80 Jahre Käfer“. Das weltweit erfolgreichste Fahrzeug feiert Geburtstag. Ob mit Brezelfenster, als Urlaubsfahrzeug mit Wohnwagenanhänger oder als tiefergelegte Variante, rollen von den einst 21,5 Millionen produzierten Fahrzeugen rollen noch einige als Oldtimer über die Straßen.

Eine weitere Sonderschau war die „Nippon Classics“ bei der man zahlreiche japanische Klassiker bewundern konnte.

Der Zuffenhausener Automobilhersteller Porsche feierte auch Jubiläum, „70 Jahre Porsche Sportwagen“. Auf der Messe konnten die Besucher einen ersten Eindruck gewinnen, was die Besucher ab dem 9. Juni 2018 im Porsche Museum erwartet. Das Museum hat Dienstag bis Sonntag von 9-18 Uhr geöffnet. Wer weitere Details zur Sonderausstellung erhalten möchte findet diese unter
https://www.porsche.com/museum/de/sonderausstellungen

Porsche

Auch das PROFI-CAR Team Halder war auf der Motorworld Classics Bodensee anzutreffen. Das Team hatte Taxifahrten angeboten. So konnte man mit Mike und Michelle Halder eine Runde als Beifahrer in einem ihrer Rennboliden drehen.

Kurzum, es war ein ereignisreiches Wochenende mit einem ausgezeichneten Ambiente. Die nächste Motorworld Classics Bodensee findet vom 10. bis 12. Mai 2019 statt. Wir sind auf jeden Fall wieder live dabei!

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Michelle & Mike Halder mit der ADAC TCR Germany auf dem Red Bull Ring in Spielberg

Vor einer beeindruckenden Kulisse gingen Michelle & Mike am letzten Wochenende mit der ADAC TCR Germany auf dem Red Bull Ring an den Start.

Beide erreichten beim Qualifying Q2. Am Ende von Q2 stand Mike auf der vierten Position und Michelle auf Platz 12. Nur knapp verpasste Michelle die Top Ten.

 

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Quelle Bilder: Axel Weichert

Wie erwartet ging es beim Samstagsrennen, wie so oft, eng zu. Mike fuhr in Kurve 1 auf Platz drei vor, allerdings fiel er dann in der darauf folgenden Runde auf den fünften Rang zurück. Direkt vor Michelle touchierten sich zwei Fahrzeuge, daher musste sie hart abbremsen und verlor einige Plätze.
Kurz danach folgte eine Safety Car Phase. Es blieben noch 20 Minuten um Rennen zu fahren und alle Fahrzeuge lagen dicht beieinander.

Nachdem Harald Proczyk sich verbremste, konnten Benjamin Leuchter und Mike an ihm vorbei ziehen. Michelle war zu Anfang des Rennens unverschuldet auf Platz 17 zurück gefallen, kämpfte sich bis zum Ende des Rennens auf Platz 15 vor.

Mike erreichte das Ziel auf dem vierten Rang und war damit sehr zufrieden. Mehr war an diesem Tag nicht drin, durch die Performance Gewichte.
Das erste Rennen am Samstag gewann am Ende Niels Langeveld vor Antti Buri und Benjamin Leuchter.

 

Quelle Bilder: Axel Weichert

Da die ersten zehn Fahrer aus dem Qualifying beim zweiten Rennen in umgekehrter Reihenfolge starteten, ging es für Mike von Platz 7 ins Rennen. Michelle startete erneut von Platz 12.

In der ersten Runde gab es einige Platzwechsel und in der ersten Kurve fuhren einige Fahrzeuge weit raus über die Auslaufzone. Als sich das Fahrerfeld etwas sortiert hatte lag Mike auf 5 und Michelle auf 13. Auch beim zweiten Rennen gab es wieder eine Safety Car Phase. Während der Safety Car Phase musste Mike seinen Honda Civic TCR, wegen eines technischen Defekt, in der Box abstellen.
Am Ende stellte sich heraus, dass die Ursache für den Verlust der Leistung eine defekte Zündspule war.

Den Restart führte Benjamin Leuchter an. Die führenden lagen dicht beieinander, daher wurde am Ende ein spannendes Rennen geboten. Michelle befand sich einige Runden im Zweikampf mit Niels Langefeld. Zunächst konnte sie ihn überholen, doch er konterte und konnte sich den zwölften Platz zurück ergattern.

Kurz darauf touchierte Loris Prattes den Seat Leon Cupra von Michelle. Querstehend konnte Michelle ihren Seat aber gut abfangen. Doch diese Aktion kostete sie ein paar Plätze. Zumindest Prattes musste sie wegen diesem Vorfall wieder vorbei lassen. Es blieben Michelle nur noch sieben Minuten, um erneut anzugreifen. Michelle erreichte beim zweiten Rennen das Ziel auf Rang 13.
Das Sonntagsrennen gewann Harald Proczyk vor Antti Buri und Benjamin Leuchter.

 

Quelle Bilder: Axel Weichert

Statements Samstags:

Mike:
Platz 4 im heutigen Rennen.
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, mehr ist leider nicht möglich.
Morgen geb ich nochmal alles, um ein gutes Ergebnis einfahren zu können.

Michelle:
Mit Platz 15 hab ich heute das Rennen beendet.

Statements Sonntags:

Mike:
Leider sah ich heute die Zielflagge nicht.
Nach guten Startrunden fuhr ich Seite an Seite im Kampf um Platz 3 in die zweite Kurve. Auf einmal hatte ich keine Leistung mehr. Eine defekte Zündspule machte mir einen Strich durch die Rechnung.

Michelle:
Ein sehr spannendes zweites Rennen liegt hinter mir. Nach einer Safety Car Phase, hatte ich danach sehr tolle Zweikämpfe. In den letzen Minuten hat mich ein anderer Fahrer touchiert wodurch ich Plätze verloren habe. Konnte dann aber noch den ein oder anderen Platz gut machen und habe das Rennen auf Platz 13 beendet.
Vielen Dank an mein tolles Team

 

Quelle Bilder: Axel Weichert

Nun steht eine längere Pause an. Als nächstes geht es ab dem 03. August in die Eifel auf den Nürburgring.

Ein schwieriges Wochenende für Timo Glock und sein Team in Budapest

Motiviert und zuversichtlich ging es für Timo und BMW zum Hungaroring nach Budapest.

Aber nicht nur die Fans, sondern auch BMW selbst, waren überrascht über die schlechte Performance auf der Strecke. Für Timo reichte es am Samstag gerade einmal für Startplatz 16. Sein sich selbst gesetztes Ziel war somit vor dem Rennen Schadensbegrenzung und somit hoffentlich in die Punkte fahren. Er schaute vor dem Rennen Richtung Himmel und hoffte auf Regen. Auch eine gute Strategie seines Teams könnte bedeuten, in die Punkte zu fahren. Denn auf dem Hungaroring ist es Aufgrund der Streckencharakteristik eher schwierig zu überholen.

Dann ging es los. Auf den ersten drei Plätzen beim ersten Rennen befanden sich zwei Mercedes und überraschend, nach den letzten Rennen, ein Audi. Paul Di Resta startete von der Poleposition vor Nico Müller und Lucas Auer.
Ab der zweiten Runde ging es auch schon los mit den ersten Boxenstopps.
Timo fuhr in Runde 3 in die Box. Ganz knapp vor Eriksson kam Timo zurück auf die Strecke und verbremste sich. Er konnte sich dennoch erst einmal vor Eriksson und Eng halten.
Allerdings kamen kurz danach vereinzelte Regentropfen. Die Frage die sich nun stellte, bleibt es bei wenigen Regentropfen oder droht Regen.
Bei den bisherigen Wetterverhältnissen und plötzlich eintretenden Regen an diesem Wochenende war beides möglich.
Was natürlich schlecht wäre für alle Fahrer die bereits in er Box waren.
Die Boxenstrategien der Teams die weiterhin in die Box fuhren, ließ allerdings darauf schließen, dass kein Regen zu erwarten war. Und es blieb auch den Rest des Rennens trocken.

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Timo konnte mit seinen frischen Reifen nicht frei fahren und hing einige Runden hinter Bruno Spengler fest. Das ein oder andere Überholmanöver wurde im gesamten Feld, trotz der schwierigen Strecke, dennoch geboten.
Ab Runde 19 wurde es allerdings schwierig für Timo und seine BMW Kollegen.
Alle BMW lagen weit hinten und bekamen zum Teil auch ordentlich Druck von den Rennwagen hinter ihnen. Timo hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch dreimal DRS.
Es sah ganz so aus als würde Timo bei diesem Rennen leer ausgehen.
In Runde 22 konnte Di Resta dann auch noch mit einem fragwürdigen Manöver an Auer vorbei fahren. Für die Zuschauer sah es, unverständlicher Weise, ganz nach Stallorder aus. Er holte sich somit den Sieg vor Auer.
Am Ende des Rennens wurde es auch noch spannend bei dem Kampf um Platz 3, denn René Rast konnte auf Nico Müller aufschließen.
Doch Nico Müller konnte sich vorne halten und holte sich Platz 3.
Timo ging, wie während des Rennens schon befürchtet, leer aus und landete am Ende auf Platz 14.
Das bedeutete für alle in den BMW Teams viel Arbeit und Analyse, damit es beim zweiten Rennen anders läuft.

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Das zweite Qualifying stand am Sonntag an. Nachdem es im Training zuvor auch nicht gut für BMW lief, trauten sich Timos Fans kaum das Qualifying zu schauen. Umso mehr hieß es für Timos Fans dieses Mal, zu Unterstützen und die Daumen zu drücken. Während des Qualifying konnte Timo sogar kurzzeitig auf Platz 1 fahren. Nachdem, wie immer am Ende, von Allen ordentlich Gas gegeben wurde, reichte es am Ende für Timo für Startplatz 8. Was bei den bisherigen Ergebnissen der BMW an diesem Wochenende nicht zu erwarten war.
Die Pole sicherte sich Lucas Auer vor Pascal Wehrlein und Paul Di Resta.

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Startplatz 8 im hart umkämpften Mittelfeld bedeutete aber auch, dass es für Timo nicht einfach werden würde.
Der Start verlief gut, allerdings fuhren Timo und Nico Müller Rad an Rad nebeneinander her. Nico Müller traf dann das Auto von Timo, sodass er sich drehte und an das Ende des Feldes zurück fiel. Daher fuhr er dann auch direkt in Runde 2 in die Box.
Die ersten fünf Plätze blieben nach dem Start erst einmal unverändert.
Nachdem Timo den ersten Platz gutmachen konnte, kamen wie am Vortag erste Regentropfen herunter.
Aber dieses Mal blieb es nicht bei ein paar Regentropfen. Es fing an zu Regnen.
Trotz Regen blieb der Großteil des Feldes erst einmal draußen, da bei hoher Asphalttemperatur die Strecke auf der Ideallinie zu Anfang noch trocken war.
Als Lucas Auer auf Rang 2 liegend in die Box fuhr, rutschte er geradeaus an die Mauer seiner Box und erwischte dabei zwei seiner Mechaniker und zwei Streckenmarschalls. Ein absoluter Schockmoment.
Auch Mortara und Spengler rutschten mit ihren Fahrzeugen in der Box und trafen ihre Mechaniker.
Das Rennen wurde dann nach einer kurzen Safetycarphase, verständlicher Weise, erst einmal abgebrochen.
Jetzt hieß es erst einmal hoffen, dass keiner schwer verletzt wurde. Das Rennen war somit nur noch zur Nebensache geworden.
Bruno meldete in der Startaufstellung, dass ihm seine Mechaniker mitteilten, es ginge ihnen gut.
Was die verletzten Streckenmarschalls und Mechaniker betrifft, kann man nur auf eine gute Genesung hoffen.

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Das Rennen wurde nach einer längeren Pause dann erneut gestartet.
Es fällt nicht leicht, sich nach einem solchen Zwischenfall auf das Rennen zu konzentrieren, sowohl für alle vor Ort als auch für die Zuschauer zu Hause.
Alle Autos wurden vor dem Restart erst einmal sortiert. Für Timo ging es auf Platz 8 ins Rennen. Der Regen hatte inzwischen aufgehört und die Strecke war wieder trocken.
Allerdings hatte das Team von Gary Paffett das Zeitfenster für das wechseln der Reifen überschritten, daher musste Gary mit Regenreifen starten und wurde durch das Feld durchgereicht.
Nach dem vorherigen Zwischenfall kann man dem Team von Gary aber keinen Vorwurf machen, dass so etwas passierte.
Das gesamte Feld war nach dem Rennabbruch komplett umsortiert.
Timo hatte heute ein gutes Setup, mit dem er sich nun von Position acht nach vorne kämpfen konnte.
Da die ersten vier noch nicht in der Box waren und Timo zwei Plätze gut machen konnte, holte er sich am Ende überraschend den zweiten Platz hinter Marco Wittmann und vor Philipp Eng.
Durch den chaotischen Rennverlauf, waren somit überraschend drei BMW Fahrer auf dem Podium.
Die Freude über das Podium war bei Timo und seinen Fans eher bedrückt.
Denn die Vorfälle in der Box und das hoffen auf einen guten Ausgang für alle verletzten, standen an erster Stelle.

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Der Blick nach vorne zeigte dann, dass Timo sich mit 90 Punkten am Ende wieder auf Platz 1 in der Gesamtwertung befindet.
Als nächstes steht das Rennen auf dem Norisring an.
Ein absolutes Highlight für alle Fans im Rennkalender der DTM.
Der 1.Offizielle Timo Glock Fanclub wird Timo mit ein paar Mitgliedern vor Ort unterstützen. Dieses Mal vertreten mit dem neuen Fanclubbanner.
Wir freuen uns auch schon riesig auf dieses Rennwochenende.

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Vier Rennen und dreimal Podium für Timo Glock

Als führender in der Gesamtwertung ging es für Timo zum Lausitzring.

Nachdem der Auftakt in Hockenheim mit dem Sonntagsrennen und Timos Funkspruch wahrscheinlich nie vergessen geht, hieß es nun in der Lausitz alles auf Anfang.

Timo geht an diesem Rennwochenende mit einem ganz besonderen Helm an den Start.
Darauf zu sehen sind Bilder seines großartigen Sonntagsrennen in Hockenheim.
Gary Paffett und Timo haben vor dem ersten Rennen auf dem Lausitzring den Helm signiert, da der Helm zugunsten der Zwerg Nase Stiftung ersteigert werden kann.

Hier der Link zur Auktion: unitedcharity.de Auktion Helm-Timo-Glock
Und der Link zur Zwerg Nase Stiftung: Zwerg-Nase.de


(Bilder Helm: Samir Zorlak)

Das TnT Duo war an diesem Wochenende auch wieder einmal gemeinsam im Yellow Beast unterwegs. Dieses Mal war Timo Glock am Steuer und Timo Scheider Beifahrer. Allerdings ließ es sich Timo Scheider nicht nehmen, sich erneut hinter das Steuer vom Yellow Beast zu setzen. Er jagte dann mit Timo Glock als Beifahrer über den Lausitzring. Beide hatten wieder mächtig Spaß bei dieser Aktion.

Am Samstag ging es dann in das erste Qualifying. Alle Autos lagen zeitlich extrem nah beieinander, sodass in letzter Sekunde entschieden wurde wer die Pole hat. In den letzten 10 Sekunden ging es für Timo von Platz 2 auf Platz 5 zurück. Somit startete er im ersten Rennen von Platz 5.

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Beim Start des Samstagsrennen konnte sich Timo in der ersten Kurve auf den vierten Platz vorkämpfen. Allerdings kam es durch eine Startkollision zwischen Jamie Green und Nico Müller direkt zu einer Safetycar Phase. Nico Müller hatte beim Start sein Auto abgewürgt und Jamie Green hatte keine freie Sicht nach vorne. Er konnte somit nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr direkt in das Heck von Nico Müller. Es ging dann einige Runden für das gesamte Feld hinter dem Safetycar durch die Box.

Beim darauf folgenden Indy Restart formatierte sich dann das gesamte Feld und es konnte ab der Ziellinie wieder richtig Gas gegeben werden. Ohne größere Berührungen ging es dann für alle Fahrer durch die erste Kurve.

Dann folgte allerdings für alle Zuschauer ein absoluter Schockmoment. Loïc Duval touchierte das Auto von René Rast. Das Auto von René Rast ging seitwärts in die Wiese und der Unterboden verkantete sich mit dem Curb und der Wiese, sodass sich sein Rennwagen mehrfach überschlagen hatte und komplett zerstört wurde. Noch aus dem Wrack gab René Rast das Handzeichen Daumen hoch.

Er hat den Horrorcrash dank der extrem sicheren DTM Fahrzeuge gut überstanden, musste aber zur Sicherheit nach dem Rennen noch einmal ins Krankenhaus.
Das Rennen wurde an dieser Stelle natürlich erst einmal unterbrochen.

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Der erneute Restart fand dann 20 Minuten vor Ende des Rennens statt, somit kam es zu einem spannenden Sprintrennen. Direkt nach dem zweiten Restart kämpfte Timo mit Paul di Resta um seinen vierten Platz. Nach der Safetycar Phase und der Rennunterbrechung, stand dann auch noch für alle Fahrer der Pflichtboxenstopp an. Von den führenden blieben zunächst nur Lucas Auer und Timo Glock draußen. Nachdem auch Lucas Auer in die Box kam, war die Spannung groß, ob Timo genug Vorsprung rausfahren konnte. Denn da er als letzter, der zuvor führenden, in die Box fuhr, wahr es zunächst unklar, ob er mit den kalten Reifen seinen Platz nach den Stopp verteidigen kann.

Auf Platz 6 ging es für Timo zurück auf die Strecke. Wegen der kalten Reifen ging aber zunächst Phillip Eng an ihm vorbei. Vor Lucas Auer konnte Timo seinen Platz aber dann verteidigen.

Zwei Minuten vor Ende des Rennens fighteten Mortara, Eng und Glock um die ersten drei Plätze, da die beiden führenden Eriksson und Frijns zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht in der Box waren. Kurz vor Rennende ging Timo dann noch an Philipp Eng vorbei. Timo fuhr dann auf Platz 2 hinter Edoardo Mortara und vor Philipp Eng ins Ziel. Wieder einmal eine großartige Leistung von Timo im ersten Rennen. Das dritte Rennen der Saison und das dritte Mal ging es für Timo auf das Podium.

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Beim zweiten Qulaifying ging es von den Zeiten noch knapper zu, als bei den bisherigen Qualifyings. Das Setup von Timo schien auch nicht so gut zu passen wie am Vortag.
Am Ende reichte es, nach einer bisher sehr starken Leistung in den vorherigen Qualifyings, nur zu Platz 10. Timos Hoffnung war direkt nach dem Qualifying, dass das Setup seines Autos für die komplette Renndistanz hoffentlich besser passt und dass er einige Plätze gut machen kann.

Dann war es soweit, beim zweiten Rennen gingen diesesmal nur 17 Autos an den Start. René Rast sollte auf anraten der Ärzte nicht an den Start gehen, aber auch sein Rennwagen war komplett zerstört und da es in der DTM keine Ersatzfahrzeuge gibt, war es auch so nicht möglich für ihn zu starten.
Er teilte im Interview mit, dass es ihm nach dem Horrorcrash gut geht und er nur ein wenig schmerzen im Ellenbogen hat. Von seinem Fahrzeug sei nur noch das Lenkrad heil geblieben.

Die ersten drei Plätze in der Startaufstellung belegten Philipp Eng,  Pascal Wehrlein und Gary Paffett. Für den Rookie Philipp Eng war es die erste Poleposition bei der DTM. Er meinte mit einem lächeln, es habe geholfen die letzten beiden Tage mit Timo zu frühstücken. Das hätte ihm die bisher guten Resultate auf dem Lausitzring eingebracht und sein Ziel sei es, auch auf Platz 1 ins Ziel zu fahren.

Beim Start des zweiten Rennens konnte Timo direkt einen Platz gut machen. Auch Philipp Eng konnte beim Start seinen ersten Platz halten. Aber nach nur nach wenigen Runden gingen Gary Paffett und Pascal Wehrlein an ihm vorbei. Da Paffett zuvor auch Wehrlein überholt hatte, war er nun der Führende.
Paralell konnte Timo noch weitere Plätze gut machen und überholte Lucas Auer und Mike Rockenfeller.

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Bis auf den Führenden lag nun das gesamte Feld dicht beieinander. Das bedeutete, dass der bevorstehende Pflichtboxenstopp einiges entscheiden könnte.
Nachdem es mit den Boxenstopps losging, gab es um die Platzierungen rund um Timo harte Kämpfe. Eduardo Mortara, Lucas Auer und Timo gingen an Joel Eriksson vorbei. Doch musste Eduardo Mortara nach einer Entscheidung der Rennkommisare Joel Eriksson vorbei fahren lassen. Hierbei konnten auch Timo und Lucas Auer an ihm vorbei fahren.

Timo war einer der letzten Fahrer die zu ihrem Boxenstopp fuhren. Diese Boxenstrategie kosteten ihn allerdings ein paar Plätze.
Es blieben im nun noch 28 Minuten Zeit, um sich erneut nach vorne zu kämpfen. Allerdings hatte er nicht mehr viel DRS für diese Aufgabe.

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Timo konnte dann den Abstand auf Mike Rockenfeller verkürzen und ihn auch überholen. Als nächstes fuhr er an Philipp Eng näher heran. Auch ihn konnte er überholen. Mit seinem letzten DRS schaffte er es auch noch an Jamie Green vorbei zu fahren.

Zum Schluss war Philipp Eng mit noch 10 DRS Timo dicht auf den Fersen. Timo konnte ihn aber trotz mehrfachen DRS Einsatz hinter sich halten und fuhr am Ende auf Platz 5 über die Ziellinie.
Somit hatte er die maximal mögliche Punktzahl einfahren können. Er war mit seiner Leistung zufrieden. Auch seine Fans begeisterte er wieder mit seiner guten Leistung.

Das Rennen gewann Gary Paffett vor Marco Wittmann und Pascal Wehrlein.

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Timo bleibt weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 1 in der Gesamtwertung.
In zwei Wochen steht das nächste Rennwochenende in Budapest an.

Michelle erneut zu Gast beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup auf dem Lausitzring

Erneut ergab sich für Michelle die Möglichkeit beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup auf dem Lausitzring an den Start zu gehen.

Mit den ersten beiden freien Trainings war Michelle sehr zufrieden. Das ließ viel erhoffen für das erste Zeittraining und das erste Rennen am Samstag.

Im ersten Zeittraining war Michelle lange auf Platz 3, schlussendlich erreichte sie am Ende auf Platz 4.
Das erste Rennen lief leider nicht so gut und am Schluss überquerte Michelle die Ziellinie auf Platz 7.

Am Sonntag beim zweiten Zeittraing lief es für Michelle leider nicht so Rund. Am Ende hieß es für sie Platz 8.
Beim zweiten Rennen fuhr sie dann auch auf Platz 8 in Ziel.

Erneut konnte Michelle weitere Erfahrungen im Audi R8 sammeln und wird vermutlich nicht das letzte Mal im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup an den Start gegangen sein.

Da sie eine echte Racerin ist, möchte sie natürlich so viel wie möglich hinter einem Steuer eines Rennwagens sitzen. Neben ihrem Beasty dem Seat Cupra TCR, bereitet es ihr auch viel Freude in anderen Rennserien an den Start zu gehen.

Ein grandioser Auftakt für Timo Glock

Endlich war es soweit, die Winterpause der DTM ist vorbei und Timo startet beim Auftakt in Hockenheim mit seinem Yellow Beast richtig durch!

Die Autos haben in dieser Saison weniger Aerodynamik. Somit kommt es umso mehr auf das fahrerische Können an. In der neuen Saison wird es daher mehr Spannung, Rad an Rad Rennen und viele Überholmanöver geben. Ein absolutes Highlight ist es, dies einmal live vor Ort mit zu erleben und Gänsehaut vom Motorensound der Rennboliden zu bekommen.

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Am Samstag ging es für Timo hinter Gary Paffett und Marco Wittmann auf Platz 3 ins Rennen. Anfangs überholte Lucas Auer Timo und in der darauf folgenden Runde Marco Wittmann, allerdings blieb das Feld dicht beieinander.
Zeitgleich wurde dann um Platz 1 und Platz 3 gekämpft. Auer attackierte Paffett und Timo griff parallel Marco Wittmann an. Beide gingen an ihren Kontrahenten vorbei.

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Damit lag Auer in Führung und Timo lag auf Platz 3 wieder auf Podiumskurs. Die Lücke zu den beiden Führenden war zu diesem Zeitpunkt etwas größer. Timo fuhr in Runde 12 in die Box und sortierte sich danach auf Platz 15 wieder ein. Nach einer guten Boxenstrategie konnte Gary Paffett den ersten Platz zurück erobern. Da Auer nach ihm in die Box fuhr und mit den neuen, kalten Reifen keine Chance hatte den ersten Platz zu halten, obwohl er noch vor Paffett aus der Box gefahren kam.

Somit konnte auch Timo mit seinem Yellow Beast Lucas Auer erneut angreifen und um Platz 2 kämpfen. Am Ende musste Timo aber abreißen lassen, da durch die Zweikämpfe seine Reifen abgebaut hatten und er dann Platz 3 nach Hause fahren wollte.
Somit holte Timo sich das erste Podium in der neuen Saison.
Dadurch dass die Reifen am Ende abgebaut hatten, war er sehr zufrieden mit Platz 3.

Pole & Sieg beim Sonntagsrennen für Timo!

In letzter Minute holte sich Timo im zweiten Qualifying die Pole. Das war schon ein Highlight, was aber noch von einem grandiosen Rennen getoppt wurde.

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Das Rennen war vor Spannung kaum auszuhalten und für uns das beste Rennen, welches wir in der DTM je gesehen haben.

Timo ging vor René Rast und Joel Eriksson im zweiten Rennen an den Start und konnte beim Start auch erst einmal Platz 1 halten. Am Anfang musste Timo seinen Platz vor René Rast verteidigen, doch nachdem Rast von Auer attackiert wurde, konnte Timo wieder ein klein wenig davon fahren.
In Runde 14 fuhr Timo in die Box und konnte zunächst, nachdem alle mit ihrem Boxenstopp durch waren, vorne bleiben.

Dann ging es aber auch schon los mit dem DTM Krimi zwischen Timo und Gary, nachdem Ekström Timo beim Überrunden unnötig aufgehalten hatte.

Auf der Tribüne und Zuhause hielt es keinen von Timos Fans noch ruhig auf den Plätzen. In der Fanclub Gruppe teilte uns jeder seine Aufregung und Spannung mit. Auch wir waren hin und her gerissen zwischen „ich muss das sehen“ und „ich kann gar nicht mehr hinsehen“. Wir haben uns aber dann natürlich für das hinsehen entschieden.

Ganze 15 Minuten lang gab es zwischen den Beiden immer wieder Platzwechsel, leichte Berührungen und sie fuhren immer wieder nebeneinander her.
So hielten somit Beide ihre Fans in Atem und sorgten für Adrenalin pur. Das hielt wahrscheinlich bei Fahrern und Fans auch noch einige Zeit nach dem Rennen so an.

Durch ihre Erfahrung und ihre fahrerische Leistung gab es trotz mehrfachem Zweikampf und leichten Berührungen keinen Ausfall von Gary oder Timo.

Dadurch dass Timo mit dem DRS durch den ersten Startplatz sparsamer umgehen konnte und Gary sein DRS fünf Minuten vor Schluss ausgegangen ist, konnte Timo seinen ersten Platz ins Ziel retten.
Ohne DRS ging am Ende sogar noch Mike Rockenfeller an Gary Paffet vorbei.

Timos Funkspruch bei der Zieleinfahrt:
„This was awesome! This was the best f****** racing I ever had in my life!“

Im Parc Ferme bedankte sich Timo dann erst einmal mit einer herzlichen Umarmung bei Gary für diesen grandiosen Zweikampf.
Beide hatten bei dem heutigen Rennen wahnsinnig viel Spaß.

Nach der Pressekonferenz ließen wir es uns nicht nehmen, Timo zu seinem Sieg zu gratulieren.

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Zum nächsten Rennen auf dem Lausitzring geht es für Timo auf Platz 1 in der Gesamtwertung.

Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Rennen.

Mike & Michelle zu Gast beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup in Hockenheim

Nach ihrer guten Leistung bei der ADAC TCR Germany in Most, haben Mike und Michelle die Chance erhalten, beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup im Rahmenprogramm der DTM in Hockenheim an den Start zu gehen.

Die Qualifikationen Samstag und Sonntag liefen bei beiden gut, allerdings verliefen die Rennen dann nicht wie erhofft.

Am Samstag ging es für Mike auf Platz 2 und für Michelle auf Platz 6 ins erste Rennen. Michelle fuhr am Ende auf Platz 5 ins Ziel. Mike hatte allerdings, in Führung liegend, einen Reifenschaden hinten links und musste sein Audi R8 abstellen. In der Juniorenwertung landete Michelle auf Platz 3 und erhielt für diese Leistung am Abend einen Pokal.

Sonntag starteten die Beiden sogar nebeneinander in Reihe zwei in das zweite Rennen. Mike von Platz 3 und Michelle von Platz 4. Als Michelle im Rennen aber dann touchiert wurde und der Lufteinlass ihres Rennwagens beschädigt wurde, ist das Getriebe heiß gelaufen und Michelle musste den R8 in der Boxengasse abstellen.
Auch beim zweiten Rennen hatte Mike einen Reifenschaden und ist auf Platz 2 liegend ausgeschieden.

Dennoch war es für Beide ein tolles Erlebnis und sie waren sehr erfreut hier an den Start zu gehen.

Auch ein erster Fantreff des Michelle & Mike Halder Fanclubs hat in Hockenheim stattgefunden. Weitere Fantreffs finden bei der ADAC TCR Germany in Zandvoort, auf dem Nürburgring und in Hockenheim statt.