Vier Rennen und dreimal Podium für Timo Glock

Als führender in der Gesamtwertung ging es für Timo zum Lausitzring.

Nachdem der Auftakt in Hockenheim mit dem Sonntagsrennen und Timos Funkspruch wahrscheinlich nie vergessen geht, hieß es nun in der Lausitz alles auf Anfang.

Timo geht an diesem Rennwochenende mit einem ganz besonderen Helm an den Start.
Darauf zu sehen sind Bilder seines großartigen Sonntagsrennen in Hockenheim.
Gary Paffett und Timo haben vor dem ersten Rennen auf dem Lausitzring den Helm signiert, da der Helm zugunsten der Zwerg Nase Stiftung ersteigert werden kann.

Hier der Link zur Auktion: unitedcharity.de Auktion Helm-Timo-Glock
Und der Link zur Zwerg Nase Stiftung: Zwerg-Nase.de


(Bilder Helm: Samir Zorlak)

Das TnT Duo war an diesem Wochenende auch wieder einmal gemeinsam im Yellow Beast unterwegs. Dieses Mal war Timo Glock am Steuer und Timo Scheider Beifahrer. Allerdings ließ es sich Timo Scheider nicht nehmen, sich erneut hinter das Steuer vom Yellow Beast zu setzen. Er jagte dann mit Timo Glock als Beifahrer über den Lausitzring. Beide hatten wieder mächtig Spaß bei dieser Aktion.

Am Samstag ging es dann in das erste Qualifying. Alle Autos lagen zeitlich extrem nah beieinander, sodass in letzter Sekunde entschieden wurde wer die Pole hat. In den letzten 10 Sekunden ging es für Timo von Platz 2 auf Platz 5 zurück. Somit startete er im ersten Rennen von Platz 5.

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Beim Start des Samstagsrennen konnte sich Timo in der ersten Kurve auf den vierten Platz vorkämpfen. Allerdings kam es durch eine Startkollision zwischen Jamie Green und Nico Müller direkt zu einer Safetycar Phase. Nico Müller hatte beim Start sein Auto abgewürgt und Jamie Green hatte keine freie Sicht nach vorne. Er konnte somit nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr direkt in das Heck von Nico Müller. Es ging dann einige Runden für das gesamte Feld hinter dem Safetycar durch die Box.

Beim darauf folgenden Indy Restart formatierte sich dann das gesamte Feld und es konnte ab der Ziellinie wieder richtig Gas gegeben werden. Ohne größere Berührungen ging es dann für alle Fahrer durch die erste Kurve.

Dann folgte allerdings für alle Zuschauer ein absoluter Schockmoment. Loïc Duval touchierte das Auto von René Rast. Das Auto von René Rast ging seitwärts in die Wiese und der Unterboden verkantete sich mit dem Curb und der Wiese, sodass sich sein Rennwagen mehrfach überschlagen hatte und komplett zerstört wurde. Noch aus dem Wrack gab René Rast das Handzeichen Daumen hoch.

Er hat den Horrorcrash dank der extrem sicheren DTM Fahrzeuge gut überstanden, musste aber zur Sicherheit nach dem Rennen noch einmal ins Krankenhaus.
Das Rennen wurde an dieser Stelle natürlich erst einmal unterbrochen.

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Der erneute Restart fand dann 20 Minuten vor Ende des Rennens statt, somit kam es zu einem spannenden Sprintrennen. Direkt nach dem zweiten Restart kämpfte Timo mit Paul di Resta um seinen vierten Platz. Nach der Safetycar Phase und der Rennunterbrechung, stand dann auch noch für alle Fahrer der Pflichtboxenstopp an. Von den führenden blieben zunächst nur Lucas Auer und Timo Glock draußen. Nachdem auch Lucas Auer in die Box kam, war die Spannung groß, ob Timo genug Vorsprung rausfahren konnte. Denn da er als letzter, der zuvor führenden, in die Box fuhr, wahr es zunächst unklar, ob er mit den kalten Reifen seinen Platz nach den Stopp verteidigen kann.

Auf Platz 6 ging es für Timo zurück auf die Strecke. Wegen der kalten Reifen ging aber zunächst Phillip Eng an ihm vorbei. Vor Lucas Auer konnte Timo seinen Platz aber dann verteidigen.

Zwei Minuten vor Ende des Rennens fighteten Mortara, Eng und Glock um die ersten drei Plätze, da die beiden führenden Eriksson und Frijns zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht in der Box waren. Kurz vor Rennende ging Timo dann noch an Philipp Eng vorbei. Timo fuhr dann auf Platz 2 hinter Edoardo Mortara und vor Philipp Eng ins Ziel. Wieder einmal eine großartige Leistung von Timo im ersten Rennen. Das dritte Rennen der Saison und das dritte Mal ging es für Timo auf das Podium.

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Beim zweiten Qulaifying ging es von den Zeiten noch knapper zu, als bei den bisherigen Qualifyings. Das Setup von Timo schien auch nicht so gut zu passen wie am Vortag.
Am Ende reichte es, nach einer bisher sehr starken Leistung in den vorherigen Qualifyings, nur zu Platz 10. Timos Hoffnung war direkt nach dem Qualifying, dass das Setup seines Autos für die komplette Renndistanz hoffentlich besser passt und dass er einige Plätze gut machen kann.

Dann war es soweit, beim zweiten Rennen gingen diesesmal nur 17 Autos an den Start. René Rast sollte auf anraten der Ärzte nicht an den Start gehen, aber auch sein Rennwagen war komplett zerstört und da es in der DTM keine Ersatzfahrzeuge gibt, war es auch so nicht möglich für ihn zu starten.
Er teilte im Interview mit, dass es ihm nach dem Horrorcrash gut geht und er nur ein wenig schmerzen im Ellenbogen hat. Von seinem Fahrzeug sei nur noch das Lenkrad heil geblieben.

Die ersten drei Plätze in der Startaufstellung belegten Philipp Eng,  Pascal Wehrlein und Gary Paffett. Für den Rookie Philipp Eng war es die erste Poleposition bei der DTM. Er meinte mit einem lächeln, es habe geholfen die letzten beiden Tage mit Timo zu frühstücken. Das hätte ihm die bisher guten Resultate auf dem Lausitzring eingebracht und sein Ziel sei es, auch auf Platz 1 ins Ziel zu fahren.

Beim Start des zweiten Rennens konnte Timo direkt einen Platz gut machen. Auch Philipp Eng konnte beim Start seinen ersten Platz halten. Aber nach nur nach wenigen Runden gingen Gary Paffett und Pascal Wehrlein an ihm vorbei. Da Paffett zuvor auch Wehrlein überholt hatte, war er nun der Führende.
Paralell konnte Timo noch weitere Plätze gut machen und überholte Lucas Auer und Mike Rockenfeller.

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Bis auf den Führenden lag nun das gesamte Feld dicht beieinander. Das bedeutete, dass der bevorstehende Pflichtboxenstopp einiges entscheiden könnte.
Nachdem es mit den Boxenstopps losging, gab es um die Platzierungen rund um Timo harte Kämpfe. Eduardo Mortara, Lucas Auer und Timo gingen an Joel Eriksson vorbei. Doch musste Eduardo Mortara nach einer Entscheidung der Rennkommisare Joel Eriksson vorbei fahren lassen. Hierbei konnten auch Timo und Lucas Auer an ihm vorbei fahren.

Timo war einer der letzten Fahrer die zu ihrem Boxenstopp fuhren. Diese Boxenstrategie kosteten ihn allerdings ein paar Plätze.
Es blieben im nun noch 28 Minuten Zeit, um sich erneut nach vorne zu kämpfen. Allerdings hatte er nicht mehr viel DRS für diese Aufgabe.

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Timo konnte dann den Abstand auf Mike Rockenfeller verkürzen und ihn auch überholen. Als nächstes fuhr er an Philipp Eng näher heran. Auch ihn konnte er überholen. Mit seinem letzten DRS schaffte er es auch noch an Jamie Green vorbei zu fahren.

Zum Schluss war Philipp Eng mit noch 10 DRS Timo dicht auf den Fersen. Timo konnte ihn aber trotz mehrfachen DRS Einsatz hinter sich halten und fuhr am Ende auf Platz 5 über die Ziellinie.
Somit hatte er die maximal mögliche Punktzahl einfahren können. Er war mit seiner Leistung zufrieden. Auch seine Fans begeisterte er wieder mit seiner guten Leistung.

Das Rennen gewann Gary Paffett vor Marco Wittmann und Pascal Wehrlein.

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Timo bleibt weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 1 in der Gesamtwertung.
In zwei Wochen steht das nächste Rennwochenende in Budapest an.

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