Das Auf und Ab von Timo Glock auf dem Nürburgring

Die DTM startete am letzten Wochenende in der Eifel auf dem Nürburgring. Timo freute sich schon im Vorfeld auf das Rennwochenende auf dem Nürburgring. Ein Klassiker auf dem das Rennen fahren einfach nur Freude bereitet. Allerdings plagte Timo an diesem Wochenende eine starke Erkältung und es ging in der Eifel für ihn im wahrsten Sinne des Wortes Bergauf und Bergab. Trotz der Erkältung hieß es für Timo Rennen fahren und alles geben.

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Bild: Julia Stratmann

Beim ersten Qualifying am Samstag erreichte Timo den zwölften Startplatz. Die Poleposition holte sich René Rast, vor Gary Paffett und Bruno Spengler.

Beim Start des ersten Rennens touchierte Edo Mortara den Audi von Robin Frijns, sodass Beide anschließend dem Feld hinterherfahren mussten. Bei den Führenden veränderte sich in der ersten Runde nichts. Timo konnte in den ersten Runden einige Plätze gut machen und befand sich in der sechsten Runde bereits auf Platz 8.

Daniel Juncadella verlor nach einem Zweikampf mit Timo einige Plätze und ist auf den 16. Platz zurückgefallen. Währenddessen kämpften Auer, Wittmann, Eng und di Resta verbissen um den vierten Platz.

In der zwölften Runde gab es eine Berührung zwischen Philipp Eng und Paul di Resta. Eng fuhr in die Seite des Mercedes von di Resta, sodass dieser sich drehte. Timo profitierte von dieser Situation und befand sich dadurch auf Rang 4. Für diese Aktion bekam Eng von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe. Bruno Spengler fuhr an Gary Paffett vorbei, auf den zweiten Platz.

Durch eine neue Regelung für den Reifendruck, hatten sich an diesem Wochenende die Boxenstopp Strategien normalisiert. Es gab dieses Mal keine Boxenstopps in den ersten Runden, bzw. gleich zu Anfang des Rennens. Timo fuhr in Runde 25 in die Box und kam auf Platz 7 zurück auf die Strecke. Nach Runde 28 waren alle Fahrer in der Box und die Platzierungen waren nun bereinigt.

René Rast führte zu diesem Zeitpunkt das Feld an, vor Bruno Spengler und Gary Paffett. Timo befand sich hinter Marco Wittmann auf Platz 5. Kurz vor Ende des Rennens holte sich Timo den vierten Platz und kämpfte am Ende mit Gary Paffett sogar um Rang 3. In der letzten Runde musste sich Timo allerdings geschlagen geben und fuhr auf Platz 4 liegend ins Ziel. Es war eine tolle Aufholjagd von Timo im ersten Rennen. Er kämpfte sich von Platz 12 auf den vierten Platz nach vorne. Den Sieg holte sich verdient René Rast. Für Bruno Spengler wurde es Platz 2 und für Gary Paffett Platz 3.

Bilder: Markus Zimmermann

Am Sonntag beim zweiten Qualifying lief es für Timo besser. Er erreichte den vierten Startplatz. René Rast holte sich erneut die Poleposition, vor Gary Paffett und Philipp Eng.

Beim Start des zweiten Rennens fuhr Lucas Auer nach einem guten Start bis auf Platz 2 nach vorne und Timo erkämpfte sich den dritten Platz von Gary Paffett. René Rast konnte seinen ersten Platz halten. In der dritten Runde fuhr Timo zu weit über die Curbs, wodurch er die Kurve nicht mehr richtig bekam und den Mercedes von Lucas Auer touchierte. Beide fielen auf die letzten Plätze zurück. Die Führung des Feldes hatte weiterhin Rast, vor Paffett, Rockenfeller, Spengler und di Resta.

Mike Rockenfeller profitierte von dem Rennunfall zwischen Timo und Lucas Auer, allerdings ist er durch einen Verbremser in der achten Runde zunächst zwei Plätze zurückgefallen. Im Mittelfeld ging es weiter eng zu und es gab viele spannende Überholmanöver. In der elften Runde machte Timo seinen Pflichtboxenstopp, welcher allerdings mit 10,2 Sek. nicht sonderlich gut war. Timo lag weiterhin ganz hinten. Nach der 26. Runden waren alle Fahrer in der Box und das Feld hatte sich bereinigt. René Rast lag weiterhin auf dem ersten Platz, vor Paul di Resta und Marco Wittmann. Lucas Auer musste seinen Mercedes in der 35. Runde in der Box abstellen und kurz vor Ende des Rennens hatte Daniel Juncadella ein Defekt am Auto. Er musste seinen Mercedes auch in der Box abstellen.

Den Sieg und somit einen Doppelsieg an diesem Wochenende holte sich René Rast. Durch zwei Polepositions und zwei Siege, hatte er sogar Geschichte geschrieben. Er war der erste Fahrer in der DTM, dem dies an einem Rennwochenende gelungen war. Zweiter wurde Paul di Resta und Dritter Marco Wittmann. Timo ging auf Platz 16 punktemäßig leer aus.

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Bild: Julia Stratmann

Als nächstes geht ab dem 21.09. nach Spielberg.

 

 

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