Timo Glock auch in Spielberg weiter vom Pech verfolgt

Am letzten Wochenende ging die DTM auf einer Rennstrecke mit einer schönen Kulisse an den Start. Der Red Bull Ring in Spielberg hatte Fans und Fahrern einiges zu bieten, allerdings war das Wetter zunächst durchwachsen.

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Das Qualifying am Samstagmorgen musste wegen starkem Regen abgebrochen werden. Kurz vor dem Rennen trocknete die Strecke allmählich ab, aber lediglich die Ideallinie war komplett trocken.

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Bild: Samir Zorlak

Beim ersten Rennen startete Timo von Platz 2. Vor ihm startete Daniel Juncadella und hinter ihm startete Mike Rockenfeller ins Rennen. Sebastien Ogier war an diesem Wochenende Gaststarter bei Mercedes und startete von Platz 19.
Schon in der ersten Runde kam es zu einer Kollision von mehreren Fahrzeugen. Loic Duval schob Philipp Eng an, der dadurch mit Robin Frijns kollidierte. Gary Paffett fuhr auf diese Gruppe auf, was ihn einige Plätze kostete und seinen Mercedes leicht beschädigte. Das Safety Car hatte durch diesen Crash direkt einen Einsatz. Wegen der schlechten Streckenverhältnisse wurde anschließend auf einen Indy Restart verzichtet. Beim Restart ging Rockenfeller zunächst an Juncadella vorbei und lag somit in Führung. Nur wenige Runden später holte sich Daniel Juncadella seine Führung zurück. Timo lag während dessen auf Platz 3.

Joel Eriksson war der einzige Fahrer der mit Regenreifen an den Start ging und musste somit als erster seine Reifen wechseln. Nach der Kollision in Runde 1, musste sich Gary Paffett wieder versuchen nach vorne zu kämpfen. Allmählich trocknete die Strecke immer mehr ab und nach der Hälfte des Rennens fanden sich immer mehr Fahrer in der Box zu ihrem Pflichtboxenstopp ein. Timo fuhr in Runde 17 in die Box. Als dreier Gruppe kamen Timo, Marco Wittmann und René Rast zurück auf die Strecke. Allerdings hatte sich Timo in Runde 19 verbremst und fiel ein paar Plätze zurück. Einen spannenden Zweikämpf boten sich René Rast und Marco Wittmann einige Runden lang. Nachdem alle Fahrer in der Box waren und sich das Feld bereinigt hatte, führte Juncadella wieder das Feld an, vor Rockenfeller, Wittmann und Rast. Timo befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 7.

In Runde 31 musste Bruno Spengler seinen BMW wegen eines technischen Defekts in der Box abstellen. Gegen Ende des Rennens kämpften vier Fahrer um den dritten Platz. Timo musste in Runde 33 sein Yellow Beast wegen eines technischen Defekts neben der Strecke abstellen. Wertvolle Punkte gingen also auch an diesem Wochenende für ihn verloren. Die Enttäuschung war bei Timo und seinen Fans sehr groß.

Dies löste die zweite Safety Car Phase an diesem Wochenende aus. Das gesamte Feld rückte somit kurz vor Schluss wieder eng zusammen und da die Strecke nun wesentlich trockener war, gab es anschließend einen Indy Restart. Daniel Juncadella startete hierbei allerdings zu früh. Dieser Fehler brachte ihm eine Strafe ein und kostete ihn den Sieg. In den letzten zwei Minuten ging es heiß her. Marco Wittmann beschädigte sich im Zweikampf seinen BMW und fiel zurück. René Rast lag somit inzwischen auf Platz 3. Seine Markenkollegen Nico Müller und Mike Rockenfeller ließen ihn dann wegen des Meisterschaftskampfs passieren. Der Sieg ging somit an René Rast, vor Mike Rockenfeller und Nico Müller.

Bilder: Samir Zorlak

Beim zweiten Rennen am Sonntag holte sich Gary Paffett die Pole, vor Nico Müller und Paul di Resta. Timo startete von Platz 6 ins Rennen. Beim Start ging es wie bereits am Vortag eng zu. Allerdings waren die Streckenverhältnisse besser als am Vortag. Die ersten drei Plätze blieben in der ersten Runde unverändert. René Rast kämpfte sich von Platz 7 bis auf Platz 4 nach vorne. Im hart umkämpften Mittelfeld verlor Timo in der ersten Runde zwei Plätze. Nico Müller holte sich in Runde 3 zunächst die Führung.

In Runde 16 musste Augusto Farfuß seinen BMW, wegen eines technischen Defektes, neben der Strecke abstellen. René Rast fuhr dadurch direkt in die Box, da es durch den Ausfall von Farfuß eventuell zu einer Safety Car Phase kommen könnte. Auch Paul di Resta und Timo fuhren in die Box. Es kam nicht zu einem Einsatz des Safety Car, allerdings konnte René Rast durch seine Boxenstrategie an Paul di Resta vorbei fahren. Eine Runde später fuhren Nico Müller und Gary Paffett in die Box. Die Mercedes Crew von Paffett war erneut zu langsam beim Boxenstopp. Dadurch kam Gary Paffett erst hinter René Rast zurück auf die Strecke. Auch di Resta ging wenige Runden später an Paffett vorbei. Doch Paffett konterte und setzte sich wieder vor di Resta. Während dessen überholte René Rast seinen Markenkollegen Nico Müller.

In Runde 28 musste Lucas Auer seinen Mercedes, wegen eines technischen Defekts, in der Box abstellen. Nachdem das Feld in Runde 30 bereinigt war, da alle Fahrer ihren Pflichtboxenstopp vorgenommen hatten, führte René Rast das Feld an. Timo befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 7. Das Rennen gewann am Ende René Rast, der somit beim Finale in Hockenheim mit um die Meisterschaft kämpft. Zweiter wurde Nico Müller und dritter Gary Paffett. Timo konnte ein paar Punkte mit Platz 7 einfahren.

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Bild: Samir Zorlak

In der Meisterschaft bleibt es weiter spannend. Leider hat Timo keine Chance mehr auf den Titel, nachdem in der zweiten Saisonhälfte das Glück nicht auf seiner Seite war.

Das Finale findet ab dem 12.10.2018 in Hockenheim statt. Auf dem Hockenheimring wird Timo noch einmal ordentlich von seinem Fanclub vor Ort unterstützt. Auch wir freuen uns schon auf das Finale in Hockenheim.

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