Timo fuhr für seine Fans beim DTM Finale in Hockenheim aufs Podium

Bei traumhaftem Wetter startete die DTM letztes Wochenende ins Finale auf dem Hockenheimring. Durch sommerliche Temperaturen, zog es erfreulicherweise viele Zuschauer zum spannenden Finale. Denn der DTM Meister stand vor dem Finale in Hockenheim noch nicht fest.

Auch Timo wurde von vielen Fans seines Fanclubs vor Ort unterstützt. Er ließ es sich nicht nehmen, trotz seines vollen Terminkalenders, kurz beim Fantreffen seines Fanclubs vorbei zu schauen. Das Treffen fand vor dem ersten Rennen statt. Somit konnte er top motiviert ins Rennen starten.

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Bild: Samir Zorlak

Mit den Zeiten im freien Training war Timo schon einmal sehr zufrieden. Beflügelt durch die Unterstützung seiner Familie und seiner Fans, fuhr Timo im ersten Qualifying auf den dritten Platz. Allerdings hatte er von vorherigen Rennen drei Verwarnungen erhalten, sodass er fünf Plätze nach hinten versetzt wurde. Sein Yellow Beast lag an diesem Tag so gut auf der Strecke, dass der Blick für das Rennen eindeutig nach vorne gerichtet war. Daher startete Timo beim Samstagsrennen von Platz 8. Von Platz 1 ging Lucas Auer ins Rennen, vor Garry Paffet und René Rast.

Beim Start führte zunächst Lucas Auer das Feld an. René Rast musste hingegen um seinen dritten Platz mit Augusto Farfuß kämpfen. Timo hatte einen guten Start und konnte in der ersten Runde bereits einen Platz gut machen. Das gesamte Feld lag nach den ersten Runden immer noch dicht beieinander. Daher gab es in jeder Runde einige Zweikämpfe. Den Zweikampf mit Augusto Farfuß verlor René Rast zunächst, aber in der vierten Runde konnte er kontern und sich den dritten Platz zurück ergattern. Gary holte sich die Führung und verwies Lucas Auer auf den zweiten Platz. In Runde 6 fuhr Daniel Juncadella als erster Fahrer in die Box. Plötzlich fiel Lucas Auer immer weiter zurück, was direkt für Spannung in der hinter ihm liegenden Gruppe sorgte. Fast Rad an Rad fuhren vier Fahrer ins Motordrom ein und Timo befand sich mittendrin im geschehen. Lucas Auer musste sein Fahrzeug wegen eines technischen Defektes in der Box abstellen. Wegen eines nicht ganz sauberen Überholmanövers, musste Robin Frijns die zuvor überholten Fahrer wieder vorbeifahren lassen. Parallel hierzu kam Eduardo Mortara in der Sachskurve von der Strecke ab. Er konnte aber das Kiesbett durchfahren und schaffte es wieder auf die Strecke zurück. Eine Safety Car Phase konnte somit vermieden werden.

Timo machte weiter mehr Plätze gut und lag inzwischen, zur Freude seiner Fans, auf dem dritten Platz. Der inzwischen Führende René Rast fuhr in Runde 13 zu seinem Boxenstopp. Gary Paffett fuhr direkt eine Runde nach ihm in die Box und schaffte es vor René Rast zurück auf die Strecke. Da seine Reifen allerdings noch nicht auf Temperatur waren, konnte René Rast direkt auf ihn aufschließen. Ein spannender Zweikampf stand somit an. Einige Runden lang gab es zwischen den Beiden immer wieder einen Platzwechsel und einige Streckenabschnitte durchfuhren sie nebeneinander. In Führung liegend fuhr dann auch Timo in die Box und kam mit seinen kalten Reifen direkt vor einer hart umkämpften Gruppe zurück auf die Strecke, bestehend aus di Resta, Müller und Duval. Di Resta fuhr an Timo vorbei. Er ließ ihn allerdings nicht kampflos ziehen. Die anderen Beiden konnte Timo hinter sich halten. Nachdem Bruno Spengler einen Ausritt im Kiesbett hinter sich hatte, konnte auch er wieder zurück auf die Strecke fahren. Timo konnte sich während dessen seinen Platz von Paul di Resta wieder zurück ergattern. Nachdem alle Fahrer zum Reifenwechseln in der Box waren, führte René Rast das Feld erneut an. Dicht an seinem Heck folgte ihm Gary Paffett. Bei diesem Zweikampf ging es nicht nur um die Führung, sondern Beide kämpften auch noch um die Meisterschaft. Es kam immer wieder zu leichten Berührungen zwischen ihnen. Gary Paffett konnte sich in Runde 23 die Führung zurückholen.

Timo befand zu diesem Zeitpunkt auf dem vierten Platz, hinter Daniel Juncadella. Da es auch einige Zweikämpfe im Mittelfeld gab, nahm das Fahrzeug von Augusto Farfuß schaden. Plötzlich flog seine Tür von der Fahrerseite weg und lag auf die Strecke. Das Safety Car musste auf die Strecke kommen, bis alle Teile entfernt waren. Es kam zu einem Indy Restart. Kurz vor dem Einsatz der Safety Car Phase hatte René Rast wieder die Führung des Feldes zurück erobert. Nach dem Restart ging es für ihn auf den ersten Rang liegend durch die erste Kurve. Timo konnte in der ersten Kurve Daniel Juncadella überholen und lag nun auf Rang 3. Auch dahinter gab es einige Platzwechsel. Nachdem Marco Wittmann extrem viel Sand und Schmutz abbekommen hatte, da Paul di Resta etwas von der Strecke abkam, nahm sein BMW Schaden. Er musste sein Fahrzeug neben der Strecke abstellen und war über diesem Ausfall sehr verärgert. In der dreißigsten Runde konnte Timo sich den zweiten Platz von Gary Paffett fair erkämpfen. Paffett blieb an Timo zunächst dran, allerdings geriet er mehr und mehr von dem hinter ihm liegenden Fahrer Robin Frijns unter Druck. Zwei Minuten vor Ende des Rennens überholte Robin Frijns den Mercedes von Gary Paffett. Als nächstes schloss er auf das Yellow Beast von Timo auf. Kurz vor der letzten Runde musste Timo sich geschlagen geben, denn Frijns Audi war schnell unterwegs und überholte ihn. In der letzten Runde gab es noch einige Änderungen in den Platzierungen.

Die Fans wussten gar nicht so recht, wo sie zuerst hinschauen sollten, soviel Aktion wurde geboten. René Rast holte sich am Ende des Rennens den Sieg. Es war der fünfte Sieg in Folge für ihn. Den zweiten Platz belegte Robin Frijns. Timo schaffte es nach einer sensationellen Aufholjagd mit Platz 3 verdient auf das Podium. In seinem Wohnzimmer, dem Hockenheimring, konnte er das Maximum aus seinem Yellow Beast herausholen. Nicht nur Timo war überglücklich über seinen dritten Platz, sondern auch seine Fans waren nach diesem super unterhaltsamen Rennen total begeistert.

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Am Sonntag stand also immer noch nicht fest, wer Meister in der diesjährigen DTM Saison werden würde. Somit war das zweite Qualifying eventuell schon ein Weg zur Vorentscheidung. Die Poleposition holte sich Marco Wittmann. Nachdem es am Tag zuvor nicht so gut für ihn lief, war dies ein noch größerer Grund zur Freude. Auf dem zweiten Platz startete René Rast ins Rennen, vor Gary Paffett. Timo startete von Platz 10 ins Sonntagsrennen.

Das Wetter war auch am Sonntag für Mitte Oktober ungewöhnlich sommerlich und die Ränge im Motordrom waren gut gefüllt. So ging es in diesem Jahr ein letztes Mal für alle Fahrer in die Einführungsrunde. Die Ampeln auf Rot, nahmen noch einmal alle Fahrer ihren Startplatz ein und dann ging es los. René Rast holte sich direkt in der ersten Kurve die Führung. Das gesamte Feld fuhr ohne Berührungen durch die erste Runde. Timo verlor zunächst beim Start drei Plätze im eng beieinander liegenden Mittelfeld und befand sich auf dem dreizehnten Platz. Dicht hinter Lucas Auer fahrend, zeigte sich Timo in der ein oder anderen Schikane. Er fuhr auch neben den Mercedes von Auer, musste sich aber in der folgenden Kurve wieder hinter ihm einsortieren.

Anders als vor dem Rennen erwartet, ging es im letzten Rennen der Saison im gesamten Feld sehr gesittet zu. Bei Timo war zu erkennen, dass er weiter nach vorne fahren wollte. In der vierten Runde befand er sich im Zweikampf mit Jamie Green. In Runde 9 kam Green in der Sachskurve von der Strecke ab und Timo konnte an ihm vorbeifahren. Ab der sechsten Runde begannen die die Boxenstopps. Timo fuhr in Runde 13 zu seinem Boxenstopp. Es gab im weiteren Rennverlauf einige Überholmanöver im Mittelfeld. Bei den Führenden blieb, auch nachdem alle Fahrer in der Box waren, alles unverändert. Nachdem das Feld bereinigt war, befand sich Timo erneut auf Platz 13. Gegen Ende des Rennens konnte Timo noch Plätze gut machen und fuhr am Ende auf Rang 10 liegend ins Ziel. Den Sieg holte sich ein weiteres Mal René Rast. Sensationelle sechs Mal in Folge konnte er sich den Sieg holen. Am Ende reichte es für ihn aber nicht zur Titelverteidigung. Denn Gary Paffett holte sich mit seinem dritten Platz den Meistertitel. Es war für ihn das zweite Mal in seiner DTM Karriere. Mit diesem zweiten Titel verabschiedet sich Gary Paffett aus der DTM und wechselt in der kommenden Saison in die formula e. Nach 18 Jahren werden ihn seine Fans in der DTM vermissen. Marco Wittmann fuhr auf Platz 2 ins Ziel. Der DTM Champion und alle anderen Fahrer bedankten sich bei den Fans vor der Südtribüne mit Donuts.
Beim Finale wurde den Fans vor Ort noch einmal richtig viel geboten. Dank Gerhard Berger ist „LAUT NAH DRAN“ nicht nur das Motto der DTM, sondern auch Programm.

Timos Fans wurden am letzten Wochenende der Saison, mit richtig tollen Rennen belohnt. Beim Sonntagsrennen schaffte er es zwar gerade noch so in die Punkte, aber beim Samstagsrennen fuhr er noch einmal auf Podium. Timo lag am Ende in der Gesamtwertung auf Platz 5, da es in der zweiten Saisonhälfte teilweise nicht immer so gelaufen war wie erhofft. Für seine Fans ist er nach einer Spitzenleistung über die Saison „der Meister der Herzen“. Es hat viel Vergnügen und Freude bereitet ihn über die gesamte Saison anzufeuern und zu unterstützen. Wir von Germann-Sports und auch seine Fans aus seinem Fanclub freuen uns jetzt schon auf die Saison 2019.

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