Wetterchaos in der Eifel! Das Girls Only Team by WS Racing startete am letzten Wochenende ins zweite Rennen.

Am letzten Wochenende startete die VLN in das zweite Rennen der Saison. Anhand des Wetterberichtes, war Freitags schon nicht ganz sicher, ob das Rennen komplett gefahren werden kann, bzw. ob es überhaupt gestartet werden kann.

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Freitags wurde bei kalten Temperaturen und Sonnenschein getestet. Auch am Samstag konnte das Qualifying zunächst pünktlich starten. Nach dem guten Ergebnis vom ersten Rennen der Saison, konnte man gespannt sein, wie es an diesem Wochenende beim Girls Only Team by WS Racing laufen würde.

Im Qualifying erreichte das Team Platz 94 im Gesamtklassement. Auch der Start des Rennens konnte pünktlich nach Zeitplan stattfinden. Doch inzwischen war der Himmel stark bewölkt und es setzte nach dem Start starker Schneefall ein.

In der zweiten Runde unterbrach die Rennleitung das Rennen. Denn von der Fuchsröhre bis Bergwerk blieb der Schnee auf den Seitenstreifen liegen. Letztendlich wurde nach einer längeren Pause, in Abstimmung mit den Sportkommissaren und dem Veranstalter, von der Rennleitung endschieden das Rennen nicht erneut zu starten.

Obwohl auf Höhe von Start Ziel inzwischen wieder die Sonne heraus kam, gab es einige Streckenabschnitte, bei denen weiterhin der Schnee auf den Seitenstreifen lag.

Somit war das Rennen für alle Teams sehr früh beendet. Und alle fingen an abzubauen und die LKWs zu beladen. Auch an diesem Wochenende war das Girls Only Team zuversichtlich, dass es auch dieses Mal wieder weit nach vorne gehen würde. Wertvolle gefahrene Renndistanz fehlte somit auch noch. Den Blick nach vorne gerichtet, wird nach den Osterfeiertagen das nächste Rennen an fokussiert. Ende April startet das Girls Only Team wieder richtig durch. Dieses Mal hoffentlich bei besserem Wetter.

Aufgrund der geringen zurückgelegten Distanz bleibt der zweite Lauf ohne Wertung. Das 44. DMV 4-Stunden-Rennen ist als eines der kürzesten VLN-Rennen in die Geschichte eingegangen.

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft findet am 27. April statt.

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Ein erfolgreicher Auftakt für das Team GIRLS ONLY – Ready to rock the Green Hell

Am letzten Samstag startete nun endlich die neue Saison der VLN auf dem Nürburgring.

Das Team GIRLS ONLY von GITI TIRE MOTORSPORT WS RACING ging hoch motiviert und mit sehr viel Vorfreude beim ersten Rennen an den Start.

Für sie war es nicht nur das erste Rennen der Saison, sondern als Team das erste Rennen überhaupt. Denn nur wenige Monate vor Beginn der Saison wurde das Team gegründet.
Sie zeigen, dass man sich als reines Frauenteam in einer Rennserie mit 170 Teams auch beweisen kann.

Im Qualifying ging es für das sympathische Team und deren Fahrerinnen Jasmin Preisig, Carrie Schreiner und Ronja Assmann im Gesamtklassement auf Startplatz 96.

Das Rennen wurde wetterbedingt, wegen starkem Nebel, über drei Stunden später gestartet als geplant. Dadurch wurde auch die Renndauer verkürzt.

Gestartet wurde bei dieser Vielzahl an Rennwagen und Klassements in drei Gruppen mit einem fliegenden Start.
In den ersten Kurven ging ziemlich eng zu. Beim ersten Starterfeld kam es nach einigen Kurven zum ersten Crash, sodass hier Tempolimit herrschte.

Über den Großteil des Rennens hatte das GIRLS ONLY Team sogar die Führung in der Klasse SP3T übernommen. Doch durch die verkürzte Renndistanz, verzichteten sie bewusst auf den Klassensieg.

Sie machten einen zusätzlichen Stopp, dass alle Fahrerinnen zum Fahren kamen und somit wichtige Rennerfahrungen auf der anspruchsvollen Nordschleife sammeln konnten.

In der Gesamtplatzierung erreichten sie am Ende Rang 79 und was besonders erfreulich war, in ihrer Klasse SP3T erreichten sie in ihrem ersten Rennen direkt den zweiten Platz.

Weiter so Mädels!

Girls Only – Ready to rock the Green Hell!

„Girls Only“

Bislang kannte man diese Headline eher aus der Modeszene oder dem Nachtleben und verbindet damit Glamour und Prosecco. Doch wenn wir davon berichten ist klar, in diesem Fall muss es etwas mit Motorsport zu tun haben.

„Girls Only“ ist der Projektname eines reinen Frauenteams des Rennstall WS Racing. Viele werden jetzt sagen, Frauen im Motorsport ist nix neues. Bei „Girls Only“ allerdings ist nicht nur die Fahrerbesetzung weiblich, sondern das gesamte Team: von der Teamchefin über die Ingenieurinnen bis zu den Mechatronikerinnen.

Die Teammitglieder wurden mittels eines Castings ausgewählt. Der Fahrerkader besteht aus Jasmin Preisig, Carrie Schreiner, Ronja Assmann und Petra Baecker. Pilotieren werden die Fahrerinnen einen 350 PS starken Golf GTI TCR.

Der Saisonhöhepunkt des Teams soll der Einsatz beim ADAC Zurich 24h-Rennen (20.– 23.06.19) sein. Als Vorbereitung für das 24-Stunden-Rennen sind mehre Starts bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring avisiert.

Schon bei den Test- und Einstellfahrten am vergangenen Samstag war das Medien- und Zuschauerinteresse am „Girls Only Team“ sehr groß. Wir drücken allen Mädels des Teams die Daumen für kommende Saison und werden regelmäßig über deren Erfolge berichten.

https://www.instagram.com/girlsonly.ws

Rallye-Monte Carlo, vom 24. – 27. Januar 2019: Spannung bis zum Schluss

Ogier gewinnt zum sechsten Mal in Folge die legendäre “Monte“

Ende Januar fand in den französischen Seealpen der Klassiker, die Rallye Monte Carlo,
der erste Lauf der Rallye Weltmeisterschaft (WRC), statt.
Die Favoriten dieses Jahr waren Sébastien Ogier und Thierry Neuville. Sebastian Loeb, der die Rallye Monte Carlo auch schon oft gewinnen konnte, nahm in dieser Saison nur bei sechs Rallyes als Gaststarter teil.

Am Donnerstagabend begann die Rallye Monte Carlo und die ersten beiden Prüfungen fanden in der Dunkelheit statt, die sogenannte „Nacht der langen Messer“.
Die ersten beiden Etappen sind WP1 La Bréole – Selonnet mit 20,76 km und WP2 Avançon – Notre-Dame-du-Laus mit 20,59 km. Überraschend lag Tänak im Toyota nach den ersten beiden Wertungsprüfungen vorne. Dicht gefolgt von Ogier im Citroën (+0:09.1) und Neuville auf Hyundai (+0:14.3). Fazit des ersten Abends:
Tänak überraschend erfolgreich, Neuville und Loeb verzockten sich bei der Reifenwahl und Meeke musste 9 km mit einem Reifenschaden fahren.
Am Freitag standen dann 6 Wertungsprüfungen auf dem Plan:
WP3/WP6 Valdrôme – Sigottier 1+2 (20,04 km), WP4/WP7 Roussieux – Laborel 1+2    (24,05 km), WP5/WP8 Curbans – Piégut 1+2 (18,47 km). Die WP3 wurde allerdings gestrichen, weil die Sicherheit der Zuschauer nicht gewährleistet werden konnte.

Auch der zweite Tag war ein ständiger Schlagabtausch zwischen Loeb, Ogier und
Neuville. Am Ende des Tages trennten Ogier und Neuville nur 2 Sekunden.
Neuville machte Ogier allerdings auch ein kleines Geschenk, bei der sechsten Prüfung verlor der Belgier in einer Kurve kurz die Kontrolle über das Fahrzeug und musste einen
Notausgang nutzen. Er konnte jedoch schnell wenden und verlor nur wenige Sekunden.

Auf der dritten Etappe am Samstag waren vier Wertungsprüfungen angesagt:
WP9/WP11 Agnières-en-Dévoluy – Corps 1+2 (29,82 km) und WP10/WP12 St-Légerles- Mélèzes – La Bâtie-Neuve 1+2 (16,87 km).
Bei der dritten Etappe fielen am Vormittag gleich zwei Fahrer der WRC aus. Mikkelsen konnte schon die Tafel der Zieleinfahrt in Corps sehen, als er eine Mauer tuschierte und sich dabei das linke Hinterrad abriss.
Evens erwischte eine Eisplatte und flog von der Strecke ab.

Am Tag drei dominierte Ott Tänak das Geschehen, in jeder der vier WP´s lag der Este am Ende vorn. Tänak hatte am Vortag jedoch einen Reifenschaden und konnte somit nicht mehr um Platz eins und zwei mitmischen.
In der Gesamtwertung führte am Samstagabend Ogier mit 2:38:30.0 gefolgt von Neuville (+0:04.3) und Loeb (+1:58.7).
Durch den knappen Vorsprung von Ogier mit 4 Sekunden, war für den letzten Tag
absolute Spannung angesagt.

Etappe 4 hielt vier packende Wertungsprüfungen bereit.
WP13+15 La Bollène-Vésubie – Peïra-Cava 1+2 (18,41 km) und WP14+16 La Cabanette – Col de Braus 1+2 (13,58 km/Power Stage).

Der Sonntag war definitiv nichts für schwache Nerven. Bei der WP14 hatte Ogier
Probleme mit einem Sensor und büßte bereits bei der ersten Schleife wertvolle
Sekunden ein. Tänak glänzte am Sonntagvormittag erneut mit Bestzeiten auf
WP14+15. Ebenfalls nicht ganz zufrieden mit seinen ersten beiden Sonntagsläufen
war Neuville. Er konnte mit Tänaks Toyota nicht mithalten und auch nicht wirklich
viel Zeit auf Ogier gutmachen.
Was den Sonntag von den anderen Tagen auch noch unterscheidet, ist die Tatsache,
dass es zur Halbzeit nicht zurück in den Service Park nach Gap geht. Die Fahrer sind
mit sich und dem Fahrzeug ganz auf sich allein gestellt.
Die Entscheidung sollte erst in der WP 16 fallen. Die Power Stage und somit die Extra Punkte holte sich überraschend der Brite Kris Meeke. Ogier behielt die Nerven, fuhr die zweitschnellste Zeit und war 1,8 Sek. schneller als Neuville.

Nach einer Gesamtzeit von 3:21.15.9 lagen zwischen  den Siegern Sébastien Ogier/ Julien Ingrassia und den zweitplatzierten Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul lediglich 2,2 Sekunden. Dritter wurden verdient der Toyota-Pilot Ott Tänak/Martin Järveoja.

Publikumsliebling Loeb sicherte sich Rang vier.

Fotos & Text: germann-sports

Endstand der Rallye Monte Carlo 24.- 27. Januar 2019

Timo fuhr für seine Fans beim DTM Finale in Hockenheim aufs Podium

Bei traumhaftem Wetter startete die DTM letztes Wochenende ins Finale auf dem Hockenheimring. Durch sommerliche Temperaturen, zog es erfreulicherweise viele Zuschauer zum spannenden Finale. Denn der DTM Meister stand vor dem Finale in Hockenheim noch nicht fest.

Auch Timo wurde von vielen Fans seines Fanclubs vor Ort unterstützt. Er ließ es sich nicht nehmen, trotz seines vollen Terminkalenders, kurz beim Fantreffen seines Fanclubs vorbei zu schauen. Das Treffen fand vor dem ersten Rennen statt. Somit konnte er top motiviert ins Rennen starten.

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Bild: Samir Zorlak

Mit den Zeiten im freien Training war Timo schon einmal sehr zufrieden. Beflügelt durch die Unterstützung seiner Familie und seiner Fans, fuhr Timo im ersten Qualifying auf den dritten Platz. Allerdings hatte er von vorherigen Rennen drei Verwarnungen erhalten, sodass er fünf Plätze nach hinten versetzt wurde. Sein Yellow Beast lag an diesem Tag so gut auf der Strecke, dass der Blick für das Rennen eindeutig nach vorne gerichtet war. Daher startete Timo beim Samstagsrennen von Platz 8. Von Platz 1 ging Lucas Auer ins Rennen, vor Garry Paffet und René Rast.

Beim Start führte zunächst Lucas Auer das Feld an. René Rast musste hingegen um seinen dritten Platz mit Augusto Farfuß kämpfen. Timo hatte einen guten Start und konnte in der ersten Runde bereits einen Platz gut machen. Das gesamte Feld lag nach den ersten Runden immer noch dicht beieinander. Daher gab es in jeder Runde einige Zweikämpfe. Den Zweikampf mit Augusto Farfuß verlor René Rast zunächst, aber in der vierten Runde konnte er kontern und sich den dritten Platz zurück ergattern. Gary holte sich die Führung und verwies Lucas Auer auf den zweiten Platz. In Runde 6 fuhr Daniel Juncadella als erster Fahrer in die Box. Plötzlich fiel Lucas Auer immer weiter zurück, was direkt für Spannung in der hinter ihm liegenden Gruppe sorgte. Fast Rad an Rad fuhren vier Fahrer ins Motordrom ein und Timo befand sich mittendrin im geschehen. Lucas Auer musste sein Fahrzeug wegen eines technischen Defektes in der Box abstellen. Wegen eines nicht ganz sauberen Überholmanövers, musste Robin Frijns die zuvor überholten Fahrer wieder vorbeifahren lassen. Parallel hierzu kam Eduardo Mortara in der Sachskurve von der Strecke ab. Er konnte aber das Kiesbett durchfahren und schaffte es wieder auf die Strecke zurück. Eine Safety Car Phase konnte somit vermieden werden.

Timo machte weiter mehr Plätze gut und lag inzwischen, zur Freude seiner Fans, auf dem dritten Platz. Der inzwischen Führende René Rast fuhr in Runde 13 zu seinem Boxenstopp. Gary Paffett fuhr direkt eine Runde nach ihm in die Box und schaffte es vor René Rast zurück auf die Strecke. Da seine Reifen allerdings noch nicht auf Temperatur waren, konnte René Rast direkt auf ihn aufschließen. Ein spannender Zweikampf stand somit an. Einige Runden lang gab es zwischen den Beiden immer wieder einen Platzwechsel und einige Streckenabschnitte durchfuhren sie nebeneinander. In Führung liegend fuhr dann auch Timo in die Box und kam mit seinen kalten Reifen direkt vor einer hart umkämpften Gruppe zurück auf die Strecke, bestehend aus di Resta, Müller und Duval. Di Resta fuhr an Timo vorbei. Er ließ ihn allerdings nicht kampflos ziehen. Die anderen Beiden konnte Timo hinter sich halten. Nachdem Bruno Spengler einen Ausritt im Kiesbett hinter sich hatte, konnte auch er wieder zurück auf die Strecke fahren. Timo konnte sich während dessen seinen Platz von Paul di Resta wieder zurück ergattern. Nachdem alle Fahrer zum Reifenwechseln in der Box waren, führte René Rast das Feld erneut an. Dicht an seinem Heck folgte ihm Gary Paffett. Bei diesem Zweikampf ging es nicht nur um die Führung, sondern Beide kämpften auch noch um die Meisterschaft. Es kam immer wieder zu leichten Berührungen zwischen ihnen. Gary Paffett konnte sich in Runde 23 die Führung zurückholen.

Timo befand zu diesem Zeitpunkt auf dem vierten Platz, hinter Daniel Juncadella. Da es auch einige Zweikämpfe im Mittelfeld gab, nahm das Fahrzeug von Augusto Farfuß schaden. Plötzlich flog seine Tür von der Fahrerseite weg und lag auf die Strecke. Das Safety Car musste auf die Strecke kommen, bis alle Teile entfernt waren. Es kam zu einem Indy Restart. Kurz vor dem Einsatz der Safety Car Phase hatte René Rast wieder die Führung des Feldes zurück erobert. Nach dem Restart ging es für ihn auf den ersten Rang liegend durch die erste Kurve. Timo konnte in der ersten Kurve Daniel Juncadella überholen und lag nun auf Rang 3. Auch dahinter gab es einige Platzwechsel. Nachdem Marco Wittmann extrem viel Sand und Schmutz abbekommen hatte, da Paul di Resta etwas von der Strecke abkam, nahm sein BMW Schaden. Er musste sein Fahrzeug neben der Strecke abstellen und war über diesem Ausfall sehr verärgert. In der dreißigsten Runde konnte Timo sich den zweiten Platz von Gary Paffett fair erkämpfen. Paffett blieb an Timo zunächst dran, allerdings geriet er mehr und mehr von dem hinter ihm liegenden Fahrer Robin Frijns unter Druck. Zwei Minuten vor Ende des Rennens überholte Robin Frijns den Mercedes von Gary Paffett. Als nächstes schloss er auf das Yellow Beast von Timo auf. Kurz vor der letzten Runde musste Timo sich geschlagen geben, denn Frijns Audi war schnell unterwegs und überholte ihn. In der letzten Runde gab es noch einige Änderungen in den Platzierungen.

Die Fans wussten gar nicht so recht, wo sie zuerst hinschauen sollten, soviel Aktion wurde geboten. René Rast holte sich am Ende des Rennens den Sieg. Es war der fünfte Sieg in Folge für ihn. Den zweiten Platz belegte Robin Frijns. Timo schaffte es nach einer sensationellen Aufholjagd mit Platz 3 verdient auf das Podium. In seinem Wohnzimmer, dem Hockenheimring, konnte er das Maximum aus seinem Yellow Beast herausholen. Nicht nur Timo war überglücklich über seinen dritten Platz, sondern auch seine Fans waren nach diesem super unterhaltsamen Rennen total begeistert.

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Am Sonntag stand also immer noch nicht fest, wer Meister in der diesjährigen DTM Saison werden würde. Somit war das zweite Qualifying eventuell schon ein Weg zur Vorentscheidung. Die Poleposition holte sich Marco Wittmann. Nachdem es am Tag zuvor nicht so gut für ihn lief, war dies ein noch größerer Grund zur Freude. Auf dem zweiten Platz startete René Rast ins Rennen, vor Gary Paffett. Timo startete von Platz 10 ins Sonntagsrennen.

Das Wetter war auch am Sonntag für Mitte Oktober ungewöhnlich sommerlich und die Ränge im Motordrom waren gut gefüllt. So ging es in diesem Jahr ein letztes Mal für alle Fahrer in die Einführungsrunde. Die Ampeln auf Rot, nahmen noch einmal alle Fahrer ihren Startplatz ein und dann ging es los. René Rast holte sich direkt in der ersten Kurve die Führung. Das gesamte Feld fuhr ohne Berührungen durch die erste Runde. Timo verlor zunächst beim Start drei Plätze im eng beieinander liegenden Mittelfeld und befand sich auf dem dreizehnten Platz. Dicht hinter Lucas Auer fahrend, zeigte sich Timo in der ein oder anderen Schikane. Er fuhr auch neben den Mercedes von Auer, musste sich aber in der folgenden Kurve wieder hinter ihm einsortieren.

Anders als vor dem Rennen erwartet, ging es im letzten Rennen der Saison im gesamten Feld sehr gesittet zu. Bei Timo war zu erkennen, dass er weiter nach vorne fahren wollte. In der vierten Runde befand er sich im Zweikampf mit Jamie Green. In Runde 9 kam Green in der Sachskurve von der Strecke ab und Timo konnte an ihm vorbeifahren. Ab der sechsten Runde begannen die die Boxenstopps. Timo fuhr in Runde 13 zu seinem Boxenstopp. Es gab im weiteren Rennverlauf einige Überholmanöver im Mittelfeld. Bei den Führenden blieb, auch nachdem alle Fahrer in der Box waren, alles unverändert. Nachdem das Feld bereinigt war, befand sich Timo erneut auf Platz 13. Gegen Ende des Rennens konnte Timo noch Plätze gut machen und fuhr am Ende auf Rang 10 liegend ins Ziel. Den Sieg holte sich ein weiteres Mal René Rast. Sensationelle sechs Mal in Folge konnte er sich den Sieg holen. Am Ende reichte es für ihn aber nicht zur Titelverteidigung. Denn Gary Paffett holte sich mit seinem dritten Platz den Meistertitel. Es war für ihn das zweite Mal in seiner DTM Karriere. Mit diesem zweiten Titel verabschiedet sich Gary Paffett aus der DTM und wechselt in der kommenden Saison in die formula e. Nach 18 Jahren werden ihn seine Fans in der DTM vermissen. Marco Wittmann fuhr auf Platz 2 ins Ziel. Der DTM Champion und alle anderen Fahrer bedankten sich bei den Fans vor der Südtribüne mit Donuts.
Beim Finale wurde den Fans vor Ort noch einmal richtig viel geboten. Dank Gerhard Berger ist „LAUT NAH DRAN“ nicht nur das Motto der DTM, sondern auch Programm.

Timos Fans wurden am letzten Wochenende der Saison, mit richtig tollen Rennen belohnt. Beim Sonntagsrennen schaffte er es zwar gerade noch so in die Punkte, aber beim Samstagsrennen fuhr er noch einmal auf Podium. Timo lag am Ende in der Gesamtwertung auf Platz 5, da es in der zweiten Saisonhälfte teilweise nicht immer so gelaufen war wie erhofft. Für seine Fans ist er nach einer Spitzenleistung über die Saison „der Meister der Herzen“. Es hat viel Vergnügen und Freude bereitet ihn über die gesamte Saison anzufeuern und zu unterstützen. Wir von Germann-Sports und auch seine Fans aus seinem Fanclub freuen uns jetzt schon auf die Saison 2019.

Ein ereignisreiches Wochenende für Mike & Michelle beim Finale in Hockenheim

Das Saisonfinale der ADAC TCR Germany fand letztes Wochenende in Hockenheim statt. Mike und Michelle hatten in Hockenheim besonders viel Unterstützung vor Ort. Denn der Hockenheimring ist in der gesamten Saison die naheliegendste Strecke von Meßkirch.

Nicht nur einige Sponsoren waren bei den Halders zu Gast, sondern auch einige Mitglieder des Michelle & Mike Halder Fanclubs und natürlich ihre Familie waren zur tatkräftigen Unterstützung in Hockenheim vor Ort. Am Samstag fand nach dem Rennen auch ein Fantreffen des Fanclubs beim PROFI-CAR Team Halder statt. Es gab leckere Muffins, Getränke und Zeit für einen Smalltalk untereinander, natürlich auch mit Mike und Michelle. Das ganze Wochenende war mit guter Stimmung und guter Laune im Zelt viel zu schnell vorüber.

Jetzt aber erst einmal zum Rennbericht.

Beim Qualifying am Freitag Regnete es plötzlich, was die Abstimmungen aus den freien Trainings unbrauchbar machten. Durch die Witterungsverhältnisse wurde das Qualifying besonders unberechenbar und spannend. Leider lief es bei Michelle dieses Mal nicht wie erhofft. Nach einem grandiosen Wochenende am Sachsenring, reichte es für Michelle beim Qualifying nur für Platz 21. Das bedeute für sie, der Blick nach vorne und in beiden Rennen Plätze gut machen und hoffentlich in die Punkte fahren. Mike kämpfte hingegen um die vorderen Startplätze und erreichte wie so oft Q2, sogar mit Bestzeit in Q1. Am Ende von Q2 wurde es für Mike Platz 3. Mikes Ziel für das erste Rennen war ganz klar ein Platz auf dem Podium. Der Ausfall beim letzten Rennen auf dem Sachsenring, machte ihm den Kampf um den Meistertitel nahezu unmöglich.

Beim ersten Rennen am Samstag startete Harald Proczyk von Platz 1, vor Luca Engstler und Mike. Da Luke Wankmüller von ganz hinten starten musste, startete Michelle von Startplatz 20 ins Rennen. Luca Engstler holte sich zunächst beim Start die Führung, aber Harald Proczyk holte sich auf der Start Ziel Geraden die Führung zurück. Direkt hinter den Beiden lagen Mike und Niels Langeveld. Die führenden in der Gesamtwertung lagen in diesem Rennen ganz vorne. Mike konnte in den kommenden Runden an Luca Engstler vorbeifahren und lag somit auf Platz 2. Nach wie vor wurde um jeden Platz im Feld hart gekämpft. Michelle lag während dessen weiterhin auf Platz 20. Das Safety Car hatte in diesem Rennen 15 Minuten vor Schluss seinen ersten Einsatz, nachdem Jasmin Preisig ihr Fahrzeug wegen eines Defekt neben der Strecke abstellen musste.

Beim Restart gab es erneut einige Zweikämpfe und Überholmanöver. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, dass es auch möglich war die Schikanen zu dritt oder zu viert nebeneinander zu durchqueren. Bei den Führenden blieben die Platzierungen zunächst unverändert. Rad an Rad wurde den Fans im Motordrom einiges geboten. Michelle lag inzwischen auf Platz 18. Ihr Kampfgeist war trotz der Platzierung ungebrochen und sie versuchte sich weiter nach vorne zu kämpfen. Langeveld, Buri und Eberle kämpften um Platz vier so verbissen, dass es in der Sachskurve zur Kollision kam. Da Antti Buri im Kiesbett stand, kam es zur zweiten Safety Car Phase.

Da das Fahrzeug von Buri schnell entfernt werden konnte, wurde das Rennen nur 13 Sekunden (plus eine Runde) vor dem Ende wieder freigegeben. Proczyk blieb beim zweiten Restart erneut vorne. Mike konnte seinen zweiten Platz halten und Michelle befand sich inzwischen auf Platz 15. In der letzten Runde stand der dritte Platz noch lange nicht fest. Langefeld und Engstler kämpften bis in die letzte Kurve um diesen Platz. Am Ende holte sich Harald Proczyk den Sieg, Mike wurde zweiter und Luca Engstler dritter. Somit war Mikes Ziel, ein Platz auf dem Podium, erreicht. Und sein Team, seine Fans und seine Familie konnten ihm bei der Siegerehrung zu jubeln. Michelle fuhr am Ende auf Platz 15 ins Ziel und war mit ihrem Ergebnis auch zufrieden.

Beim zweiten Rennen am Sonntag wurde schon im Vorfeld vermutet, dass das Rennen ganz nach dem Motto laufen würde “nichts zu verlieren“. Denn es war das letzte Rennen der Saison und auch der Meistertitel für den besten Fahrer der Saison stand noch nicht fest. Es entschied sich also alles im letzten Rennen.
Von der ersten Position startete Oliver Holdener, vor Jussi Kuusiniemi und Niels Langeveld. Mike startete von Startplatz 8 ins Rennen und Michelle startete erneut von Platz 20 ins Rennen, da dieses Mal Florian Thoma von weiter hinten starten musste. Beim Start kämpfte sich Niels Langeveld direkt nach vorne auf Platz 1. Mike hatte einen sensationellen Start und fuhr von Platz 8 auf Platz 2 nach vorne. In der zweiten Runde kam es dann zur Kollision. Max Hesse wurde touchiert und sein Heck war beschädigt. Nur eine Kurve weiter, kam es zu weiteren Berührungen. Auch Theo Coicaud wurde so hart am Heck getroffen, dass er sein Fahrzeug nicht mehr abfangen konnte und die Mauer touchierte. Das Safety Car hatte somit direkt am Anfang des Rennens seinen ersten Einsatz. Und dabei sollte es nicht bleiben. Es kehrte für kurze Zeit Ruhe in das hart umkämpfte Fahrerfeld ein.

Beim Restart konnte Mike die Geschwindigkeit von Niels Langefeld gut mitgehen und verlor somit nicht den Anschluss auf ihn. Dahinter im Feld gab es keine Schikane ohne Berührungen. Beim Zweikampf zwischen Benjamin Leuchter und Jussi Kuusiniemi kam es dann zu einer heftigen Berührung mit Pascal Eberle. Eberle wurde so hart getroffen, dass es zum Überschlag seines Fahrzeuges kam. Er konnte das Fahrzeug nach einiger Zeit selbst verlassen, wurde aber dann zur Sicherheit ins Medical Center gefahren. Das Safety Car war somit zum zweiten Mal im Einsatz.

Dann der nächste Restart. Noch 15 Minuten waren zu fahren und im Mittelfeld war kaum noch der Überblick zu halten. Mittendrin versuchte sich Michelle so gut es ging aus allem rauszuhalten, um unbeschädigt weiter nach vorne zu fahren. Das war allerdings gar nicht so einfach. Denn es gab weiterhin reichlich Berührungen zwischen den Fahrern und hin und wieder flogen Teile der Fahrzeuge weg oder flatterten lose an den Fahrzeugen herum. Zwei Minuten nach dem letzten Restart kam es, noch vor der Einfahrt zum Motordrom, erneut zum Crash. Gleich drei Fahrer waren betroffen und fielen zum Teil stark beschädigt aus. Das Ganze passierte direkt hinter Michelle und ihre Fans waren froh, dass sie davon nicht betroffen war. Der dritte Einsatz für das Safety Car stand an. Sechs Minuten vor Ende des Rennens dann erneut ein Restart. Michelle befand sich hierbei auf Platz 18 und Mike konnte erneut den Anschluss auf den Führenden Niels Langefeld halten. Mike versuchte sich in den darauffolgenden Kurven die Führung zu holen. Dies ist Mike dann auch gelungen und er führte somit das Feld an. Auch Harald Proczyk konnte anschließend an Niels Langeveld vorbei gehen.

Mike fuhr bei diesem Rennen absolut am Limit und zeigte eine grandiose Leistung. Eine Minute vor dem Ende des Rennens musste Benjamin Leuchter sein Fahrzeug wegen eines technischen Defekts neben der Strecke abstellen. Kurz darauf ereilte das gleiche Schicksal Antti Buri. In der letzten Runde waren die Plätze auf dem Podium noch nicht geklärt. Die ersten drei Fahrer schenkten sich nichts und lagen eng beieinander, gelegentlich auch nebeneinander. Mike konnte den Sieg in Ziel bringen. Niels Langeveld holte sich den zweiten Platz und Harald Proczyk den dritten Platz. Mit Platz 3 sicherte sich Harald Proczyk den Meistertitel. Michelle fuhr auf Platz 10 ins Ziel und hatte sich ganze zehn Plätze nach vorne gekämpft.

An diesem Tag konnten die Teams um Mike und Michelle nicht nur den ersten Platz von Mike feiern, denn Michelle wurde am Abend noch mit einem Pokal geehrt, für Platz 3 in der Gesamtwertung der Rookiewertung.

Zweimal Podium waren für Mike an diesem Wochenende ein kleiner Trost. Denn nach dem ein oder anderen unglücklichen Rennen in dieser Saison, reichte es leider nicht zu seinem ersehnten Meistertitel. Er wurde vierter in der Gesamtwertung. Mike zeigte in dieser Saison eine Spitzenleistung und seine Fans hatten viel Grund zu jubeln. Den Blick nun nach vorne gerichtet, war die Freude über beide Erfolge in Hockenheim natürlich groß. Nun heißt es gut vorbereiten in der Winterpause und nächstes Jahr erneut angreifen. Sein Team und seine Fans waren mächtig stolz auf ihn und seine großartige Leistung. Sein Sieg beim letzten Rennen wurde somit ordentlich gefeiert.

Auch Michelle hatte eine fabelhafte erste Saison in der ADAC TCR Germany. Sie konnte sogar Geschichte schreiben. Als erste Frau siegte sie in der ADAC TCR Germany und das schon in ihrer ersten Saison. In der Gesamtwertung schaffte sie es bis auf Platz 9 und somit hatte sie ihr Ziel es in die Top Ten zu schaffen erreicht.

Man kann sich also jetzt schon auf die Saison 2019 freuen. Ein Besuch vor Ort lohnt sich auf jeden Fall. Die Termine für 2019 stehen auch schon fest und können unter dem folgenden Link eingesehen werden. ADAC TCR Germany Termine 2019

Timo Glock auch in Spielberg weiter vom Pech verfolgt

Am letzten Wochenende ging die DTM auf einer Rennstrecke mit einer schönen Kulisse an den Start. Der Red Bull Ring in Spielberg hatte Fans und Fahrern einiges zu bieten, allerdings war das Wetter zunächst durchwachsen.

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Das Qualifying am Samstagmorgen musste wegen starkem Regen abgebrochen werden. Kurz vor dem Rennen trocknete die Strecke allmählich ab, aber lediglich die Ideallinie war komplett trocken.

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Bild: Samir Zorlak

Beim ersten Rennen startete Timo von Platz 2. Vor ihm startete Daniel Juncadella und hinter ihm startete Mike Rockenfeller ins Rennen. Sebastien Ogier war an diesem Wochenende Gaststarter bei Mercedes und startete von Platz 19.
Schon in der ersten Runde kam es zu einer Kollision von mehreren Fahrzeugen. Loic Duval schob Philipp Eng an, der dadurch mit Robin Frijns kollidierte. Gary Paffett fuhr auf diese Gruppe auf, was ihn einige Plätze kostete und seinen Mercedes leicht beschädigte. Das Safety Car hatte durch diesen Crash direkt einen Einsatz. Wegen der schlechten Streckenverhältnisse wurde anschließend auf einen Indy Restart verzichtet. Beim Restart ging Rockenfeller zunächst an Juncadella vorbei und lag somit in Führung. Nur wenige Runden später holte sich Daniel Juncadella seine Führung zurück. Timo lag während dessen auf Platz 3.

Joel Eriksson war der einzige Fahrer der mit Regenreifen an den Start ging und musste somit als erster seine Reifen wechseln. Nach der Kollision in Runde 1, musste sich Gary Paffett wieder versuchen nach vorne zu kämpfen. Allmählich trocknete die Strecke immer mehr ab und nach der Hälfte des Rennens fanden sich immer mehr Fahrer in der Box zu ihrem Pflichtboxenstopp ein. Timo fuhr in Runde 17 in die Box. Als dreier Gruppe kamen Timo, Marco Wittmann und René Rast zurück auf die Strecke. Allerdings hatte sich Timo in Runde 19 verbremst und fiel ein paar Plätze zurück. Einen spannenden Zweikämpf boten sich René Rast und Marco Wittmann einige Runden lang. Nachdem alle Fahrer in der Box waren und sich das Feld bereinigt hatte, führte Juncadella wieder das Feld an, vor Rockenfeller, Wittmann und Rast. Timo befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 7.

In Runde 31 musste Bruno Spengler seinen BMW wegen eines technischen Defekts in der Box abstellen. Gegen Ende des Rennens kämpften vier Fahrer um den dritten Platz. Timo musste in Runde 33 sein Yellow Beast wegen eines technischen Defekts neben der Strecke abstellen. Wertvolle Punkte gingen also auch an diesem Wochenende für ihn verloren. Die Enttäuschung war bei Timo und seinen Fans sehr groß.

Dies löste die zweite Safety Car Phase an diesem Wochenende aus. Das gesamte Feld rückte somit kurz vor Schluss wieder eng zusammen und da die Strecke nun wesentlich trockener war, gab es anschließend einen Indy Restart. Daniel Juncadella startete hierbei allerdings zu früh. Dieser Fehler brachte ihm eine Strafe ein und kostete ihn den Sieg. In den letzten zwei Minuten ging es heiß her. Marco Wittmann beschädigte sich im Zweikampf seinen BMW und fiel zurück. René Rast lag somit inzwischen auf Platz 3. Seine Markenkollegen Nico Müller und Mike Rockenfeller ließen ihn dann wegen des Meisterschaftskampfs passieren. Der Sieg ging somit an René Rast, vor Mike Rockenfeller und Nico Müller.

Bilder: Samir Zorlak

Beim zweiten Rennen am Sonntag holte sich Gary Paffett die Pole, vor Nico Müller und Paul di Resta. Timo startete von Platz 6 ins Rennen. Beim Start ging es wie bereits am Vortag eng zu. Allerdings waren die Streckenverhältnisse besser als am Vortag. Die ersten drei Plätze blieben in der ersten Runde unverändert. René Rast kämpfte sich von Platz 7 bis auf Platz 4 nach vorne. Im hart umkämpften Mittelfeld verlor Timo in der ersten Runde zwei Plätze. Nico Müller holte sich in Runde 3 zunächst die Führung.

In Runde 16 musste Augusto Farfuß seinen BMW, wegen eines technischen Defektes, neben der Strecke abstellen. René Rast fuhr dadurch direkt in die Box, da es durch den Ausfall von Farfuß eventuell zu einer Safety Car Phase kommen könnte. Auch Paul di Resta und Timo fuhren in die Box. Es kam nicht zu einem Einsatz des Safety Car, allerdings konnte René Rast durch seine Boxenstrategie an Paul di Resta vorbei fahren. Eine Runde später fuhren Nico Müller und Gary Paffett in die Box. Die Mercedes Crew von Paffett war erneut zu langsam beim Boxenstopp. Dadurch kam Gary Paffett erst hinter René Rast zurück auf die Strecke. Auch di Resta ging wenige Runden später an Paffett vorbei. Doch Paffett konterte und setzte sich wieder vor di Resta. Während dessen überholte René Rast seinen Markenkollegen Nico Müller.

In Runde 28 musste Lucas Auer seinen Mercedes, wegen eines technischen Defekts, in der Box abstellen. Nachdem das Feld in Runde 30 bereinigt war, da alle Fahrer ihren Pflichtboxenstopp vorgenommen hatten, führte René Rast das Feld an. Timo befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 7. Das Rennen gewann am Ende René Rast, der somit beim Finale in Hockenheim mit um die Meisterschaft kämpft. Zweiter wurde Nico Müller und dritter Gary Paffett. Timo konnte ein paar Punkte mit Platz 7 einfahren.

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Bild: Samir Zorlak

In der Meisterschaft bleibt es weiter spannend. Leider hat Timo keine Chance mehr auf den Titel, nachdem in der zweiten Saisonhälfte das Glück nicht auf seiner Seite war.

Das Finale findet ab dem 12.10.2018 in Hockenheim statt. Auf dem Hockenheimring wird Timo noch einmal ordentlich von seinem Fanclub vor Ort unterstützt. Auch wir freuen uns schon auf das Finale in Hockenheim.