Ein enttäuschendes Wochenende für Timo Glock in Brands Hatch

Am letzten Wochenende meldete sich die DTM aus der Sommerpause zurück.
Für Timo und die anderen Fahrer ging es weiter mit der Aufholjagd auf Gary Paffett, den führenden in der Gesamtwertung.
Bis auf zwei Fahrer im Feld, war Brands Hatch als Rennstrecke eine große Unbekannte und alle waren gespannt wie es hier laufen würde.

Timo Glock_Boxengasse_Flame_II_Norisring_2018

Timo startete beim ersten Rennen am Samstag von Startplatz 7. Seine schnelle Runde, am Ende des Qualifyings, endete im Kiesbett.
Er startete eine Reihe hinter Gary Paffett ins Rennen, denn auch er war im Qualifying auf Abwegen.
Die Poleposition holte sich an diesem Tag Daniel Juncadella, vor Lucas Auer und René Rast.

Beim Start konnte Timo in den ersten Kurven einen Platz gut machen.
Direkt in der ersten Runde fuhren sechs Fahrer, einschließlich Timo, in die Box.
Loic Duval verlor mit seinen kalten Reifen die Haftung und landete nach seinem Boxenstopp im Kiesbett.
Auf das Safety Car wurde anschließend verzichtet, es gab lediglich eine Slowzone.
Diese Entscheidung kam Timos Strategie nicht sonderlich entgegen.
Bereits in der zehnten Runde waren bis auf drei Fahrer alle in der Box. Nach der fünfzehnten Runde hatte sich das Feld bereinigt. Timo lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 11.
Nachdem Jamie Green ein wenig von der Strecke abkam, konnte Timo auf den zehnten Platz vorfahren. Doch ab der 26. Runde hatte Timo mit starkem Untersteuern zu kämpfen und ist somit wieder drei Plätze zurückgefallen.
Die Ursache für das extreme Untersteuern war auch nach dem Rennen noch unklar.
Am Ende wurde Timo dreizehnter und holte somit keine Punkte.
Daniel Juncadella holte sich den Sieg, vor Augusto Farfuß und Lucas Auer.

Nach einem guten freien Training, lief es auch am Sonntag beim zweiten Qualifying für Timo nicht wie erhofft.
Es reichte für ihn leider nur für den dreizehnten Startplatz. Mercedes dominierte auch an diesem Tag und belegte die vorderen Positionen.
Die Poleposition holte sich Gary Paffett vor Paul Di Resta und Pascal Wehrlein.
Somit hofften Timos Fans auf Regen im Rennen.
In der ersten Runde ging Paul Di Resta an Gary Paffett vorbei. Zusätzlich gab es in der ersten Runde eine Kollision zwischen Lucas Auer, Robin Frijns und August Farfuß, wodurch eine Safety Car Phase folgte.
Erste vereinzelte Regentropfen und einen Indycar Restart gab es in der vierten Runde.
Beim Restart ging es wie so oft eng zu, doch es kam zu keiner weiteren Kollision.
Der erhoffte Regen für Timo fiel aus.
In der Runde 32 hatte sich das Feld, nachdem alle in der Box waren, bereinigt. Paul Di Resta führte das Feld an und Timo lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 11.
Fünf Minuten vor Ende des Rennens kamen die ersten drei Fahrer immer näher zusammen.
Doch diese Positionen blieben bis zum Ende unverändert.
Nach einer Durchfahrtsstrafe für Jamie Green und einem Reifenschaden von Loic Duval, befand sich Timo auf Platz 10. Aber am Ende ging es für ihn auf Rang 11 ins Ziel und somit auch am zweiten Tag ohne Punkte.
Den Sieg holte sich Paul Di Resta, vor Gary Paffett und René Rast.

Jetzt heißt es für Timo nach vorne schauen und in zwei Wochen in Misano wieder angreifen.
Allerdings wird es nicht einfach. Denn Gary Paffett und Paul Die Resta haben sich bereits ein gutes Polster an Punktevorsprung angelegt.

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Ein erfolgreiches Wochenende für Mike & Michelle Halder auf dem Nürburgring

Nach der Sommerpause ging es für Mike und Michelle mit der ADAC TCR Germany zum Nürburgring.

Im Qualifying lief es für Beide extrem gut. Das Q1 beendete Mike auf Platz 1 und Michelle auf Platz 2. Am Ende holte sich Mike die Pole und Michelle erreichte Platz 5.

Bei hohen Temperaturen, für den Nürburgring eher untypisch, ging es am Samstag in das erste Rennen.

Nachdem Mike von Platz 1 und Michelle von Platz 5 ins Rennen starteten, stellte sich die Frage, ob es vielleicht das erste Mal für Beide auf das Podium geht.
Ihre Fans aus dem Michelle & Mike Halder Fanclub hatten auf jeden Fall mit gefiebert und fest die Daumen gedrückt.

Dann war es soweit. Das Rennen startete und wie erwartet, fuhr das gesamte Feld Rad an Rad durch die erste Kurve. Mike konnte seinen ersten Platz verteidigen und Michelle lag nach der ersten Runde auf den sechsten Rang. Dominik Fugel hatte einen extrem guten Start und fuhr von Startplatz 6 auf den dritten Platz vor.
Mikes Position war das ganze Rennen über nicht gefährdet. Mit einem guten Vorsprung, holte er sich am Ende den Sieg, vor Dominik Fugel und Niels Langefeld.
Nur ganz knapp verpasste Michelle, auf Platz 5 liegend, das Podium. Ihr Kontrahent, in der Rookiewertung, Max Hesse holte sich den vierten Platz. Michelle konnte ihren fünften Platz vor Benjamin Leuchter verteidigen.

Für Mike und Michelle war es ein richtig guter Start in das Wochenende.

Mit einem guten Gefühl, nach den extrem guten Leistungen aus dem Qualifying und dem ersten Rennen, ging es dann am Sonntag in das zweite Rennen.

Für die ersten zehn Fahrer ging es wie immer in umgekehrter Reihenfolge an den Start. Somit startete am Sonntag Michelle von Platz 6 und Mike von Platz 10 ins Rennen.
Im zweiten Rennen ging es beim Start ordentlich zur Sache. Den Fans der ADAC TCR Germany wurde wie immer viel Action und Spannung geboten.

Nach Runde 1 befand sich Mike auf Platz sechs und Michelle auf dem zehnten Platz.
Auch im restlichen Verlauf des Rennens wurde im gesamten Feld hart gekämpft. Besonders im Mittelfeld ging es heiß her.
Dominik Fugel führte das Feld an und Mike machte weiterhin Plätze gut. Nachdem Michelle zwei Plätze zurückgefallen war, holte sie sich mit einem gekonnten Überholmanöver den zehnten Platz zurück.
Elf Minuten vor Ende des Rennens verlor Daniel Davidovac die Kontrolle über sein Fahrzeug und schlug in die Reifenstapel ein. Nach einer Safety Car Phase, wurde das Rennen letztendlich abgebrochen. Der Gaststarter Daniel Davidovac hatte sich glücklicherweise bei seinem Unfall nicht verletzt.

Dominik Fugel holte sich seinen ersten Sieg in der ADAC TCR Germany. Mike sicherte sich, hinter Benjamin Leuchter, den dritten Platz auf dem Podium. Michelle sammelte erneut fleißig Punkte für die Gesamtwertung und die Rookiewertung mit ihrem zehnten Platz.

Für Mike und Michelle war es ein erfolgreiches Wochenende auf dem Nürburgring. Zweimal Podium für Mike und zweimal Top Ten für Michelle.

Nach gut der Hälfte der Saison liegt Mike auf Platz 4 und Michelle auf Platz 10 in der Gesamtwertung. Als nächstes geht es dann ab dem 17. August nach Zandvoort.

Bericht: Germann-Sports
Fotos: Germann-Sports und C.O. Fotovision

Das Rennwochenende in Zandvoort verlief für Timo Glock anders als erhofft

Mit dem Rennwochenende in Zandvoort ist Halbzeit im DTM Rennkalender.

Timo Glock befindet sich weiterhin unter den führenden in der Gesamtwertung und nach dem Sieg im letzten Jahr, hofften Timo und seine Fans erneut auf ein gutes Ergebnis.

Nachdem es in den freien Trainings nicht wirklich gut ausgesehen hatte, holte sich Timo im ersten Qualifying am Samstag als bester BMW Fahrer den fünften Platz.
Die ersten vier Startplätze gingen an Mercedes. Der erste in der Gesamtwertung Gary Paffett holte sich die Pole, vor Pascal Wehrlein und Paul Di Resta.

Die Unterstützung für Timo war Zuhause und vor Ort wieder groß. Das Fanclub Banner des 1. Offiziellen Timo Glock Fanclubs  wurde auch gut platziert.

Timo Zandvoort Tobias Gorges

Bild: Tobias Gorges MMPIXX.COM

Beim ersten Rennen am Samstag, konnten sich gleich in den ersten paar Runden die ersten drei Mercedes Fahrer weit nach vorne absetzen.
Timo hatte keine Chance mit den Führenden mitzuhalten und entschied sich somit für einen frühen Boxenstopp in Runde vier.

In Runde 18 fuhr Nico Müller direkt geradeaus in einen Reifenstapel. Er hatte vorne links einen Plattfuß. Dadurch gab es eine Safety Car Phase und einen Indy Start.
René Rast war zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Box und hatte sich einen guten Vorsprung heraus gefahren, der somit futsch war. Er fuhr dann in der letzten Runde in die Box und kassierte für den späten Stopp nach dem Rennen eine Strafe.

Timo konnte leider nicht um das Podium mitfahren. Er sammelte aber mit seinem sechsten Platz wichtige Punkte für die Gesamtwertung und hoffte auf das zweite Rennen am Sonntag.
Der Sieg ging an Gary Paffett, Platz 2 ging an Paul Di Resta und der dritte Platz ging an Lukas Auer. Ein reines Mercedes Podium.

Bilder: Julia Stratmann

Das zweite Qualifying gab Timo und seinem Team Rätsel auf. Er konnte die Zeit von Philipp Eng bis in Kurve 9 mitgehen, verlor aber in den folgenden Schikanen viel Zeit.
Es reichte am Ende nur für Startplatz 17. Ganz nach dem Motto nichts zu verlieren, ging Timo trotz des schlechten Resultates aus dem Qualifying motiviert ins Rennen. Seine Hoffnung war, durch eine gute Strategie erneut Punkte zu holen.
Was allerdings den Kampf um die Meisterschaft nicht wirklich leichter machte, dass Gary Paffett sich im zweiten Qualifying erneut die Pole holte.
Der zweite Startplatz ging an Philipp Eng und der dritte Startplatz an René Rast.

Beim Start gab es kurz Probleme mit Timos Yellow Beast. Das Fahrzeug ging kurz aus und Timo musste als letzter im Feld, erst einmal auf die anderen wieder aufschließen.
Nach dem Rennen meinte Timo, wenn so etwas passiert, ist es besser einen schlechten Startplatz zu haben. Der Sonntag in Zandvoort, stand für Timo leider nicht unter einem guten Stern.
Schon in der ersten Runde fuhren die ersten Fahrer in die Box. Auch Timo fuhr erneut in Runde vier früh in die Box.
Nachdem der Boxenstopp von Gary Paffett nicht optimal war, konnte sich René Rast die Führung holen.
Timo konnte bis dahin leider keinen Boden gut machen.

Robin Frijns musste bei seinem zweiten Heimrennen sein Auto mit einem technischen Defekt abstellen. Er konnte gerade noch von der Strecke runter fahren.
In Runde 21 hatte sich Bruno Spengler im Kiesbett festgefahren, nachdem er vom Jamie Green touchiert wurde.
Zwar konnten ihn die Streckenposten wieder zurück auf die Strecke schieben, dennoch gab es eine Safety Car Phase und einen Indy Start.
Timo fuhr während der Safety Car Phase ein zweites Mal in die Box, um hoffentlich mit frischen und gut angewärmten Reifen, endlich ein paar Plätze gut machen zu können.
Nach dem Restart waren es noch 17 Minuten zu fahren. Hierbei gab es im hinteren Feld einige Berührungen. Timo konnte nun einige Plätze gut machen.
Das gesamte Feld lag nun wieder dicht beieinander und bot den Zuschauern einiges an Spannung.

René Rast holte sich den wohlverdienten Sieg. Der amtierende Meister wurde für seine extrem gute Leistung an diesem Wochenende endlich belohnt, nachdem er beim Samstagsrennen sehr viel Pech hatte.
Gary Paffett wurde zweiter und baute an diesem Wochenende seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Er hatte nun 47 Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Paul Di Resta in der Gesamtwertung.
Paul Di Resta stand mit dem dritten Platz erneut auf dem Podium. Er sammelte bisher in jedem Rennen fleißig Punkte.
Für Timo reichte es im Sonntagsrennen für Platz 10 und noch einem Punkt.

Timo befindet sich nun in der Halbzeit der Saison auf Platz 3 in der Gesamtwertung. Seine Fans hoffen nun, dass es ab Brands Hatch im August wieder Bergauf geht und Timo wieder um einen Podiumsplatz mitkämpfen kann.

Zweimal Platz 10 für Timo Glock auf dem Norisring

Am vergangenen Wochenende stand ein absolutes Highlight aus dem Rennkalender der DTM an.
Es ging nach Nürnberg zum Norisring. Ein Stadtkurs, bei dem es bekanntermaßen immer eng zugeht.

Timo ging als führender in der Gesamtwertung in dieses Rennwochenende.
Beim ersten freien Training am Freitag, war es allerdings alles andere als ein guter Start in das Wochenende.
Wegen einer Kollision mit Bruno Spengler und dem Verlust seiner Tür, musste Timo sein Yellow Beast schon früh in der Box abstellen.

Das erste Qualifying gestaltete sich für Timo auch anders als er sich das vorgestellt hatte.
Nachdem René Rast die „Wall of Fame“ mit dem Heck seines Audis touchierte, wurde anschließend das Qualifying unterbrochen.
Somit blieb für alle Beteiligten weniger Zeit, um ihre Bestzeit abzuliefern.
In das erste Rennen startete Timo aus der vierten Reihe, vom achten Startplatz.
Sein klares Ziel war an diesem Tag weiter nach vorne zu fahren, allerdings fühlte er sich bis dahin noch nicht wohl in seinem Yellow Beast.
Die Poleposition holte sich an diesem Tag Edoardo Mortara, vor Philipp Eng und Marco Wittmann. Der bis dahin zweite in der Gesamtwertung, Gary Paffett, startete von Platz 4.

Beim Start ging es wie immer in der Grundig-Kehre eng zu. Aber alle Rennboliden kamen gut durch die erste Runde.
Einige Fahrer fuhren bereits in den ersten beiden Runden in die Box. Das hatte rein strategische Gründe, denn auf dem Norisring sollten die Reifen bis zum Ende des Rennens gut durchhalten.
Timo fuhr in der zehnten Runde in die Box und kam vor Nico Müller zurück auf die Strecke.
Zwischen Mortara, Wittmann, Paffett, Eng und Juncadella ging es das ganze Rennen eng zu. Auch im Mittelfeld gab es das ein oder andere Überholmanöver.

Am Ende des Rennens holte sich Timo noch einen Punkt für den zehnten Platz.
Der Sieger des Samstagsrennen war Edoardo Mortara. Gary Paffet holte sich den zweiten Platz und für Marco Wittmann war es mit dem dritten Platz das lang ersehnte Podium bei seinem Heimrennen.
Eine große Freude für den Fanclub von Marco Wittmann, der mit einer großen Anzahl von Mitgliedern vor Ort war.

Alles auf Anfang, hieß es für alle beim zweiten Qualifying am Sonntag.
Doch auch dieses Qualifying musste wegen eines Drehers von Frijns kurz unterbrochen werden. Seine erste Pole holte sich Daniel Juncadella, vor Gary Paffett und Lucas Auer.
Timo startete von Platz 9 ins Sonntagsrennen. Eine bessere Position hatte er sich durch den Vortag jedoch erhofft.
Somit war die Aufgabe für ihn klar, weiter fleißig Punkte für die Gesamtwertung sammeln.

Juncadella blieb zu Anfang des Rennens vorne. Die ersten Boxenstopps standen auch beim zweiten Rennen sehr früh an. Timo fuhr früher als am Vortag in die Box und reihte sich anschließend zwischen Müller und Eriksson ein.
Alle Fahrzeuge lagen das gesamte Rennen dicht beieinander, somit wurden den Fans  einige Überholmanöver geboten.
Nachdem der Boxenstopp von Gary Paffett zu lange dauerte, ist er einige Plätze zurück gefallen. Es kam ab Runde 18 erneut zu einem längeren Zweikampf zwischen Gary und Timo, der auch nicht ganz ohne Berührungen von statten ging.
Timo hatte alle Hände voll zu tun, seinen zwölften Platz zu verteidigen. Wie sich am Ende des Rennens heraus stellte, dieses Mal mit unterschiedlichen Ansichten und Meinungen.

Währenddessen kämpfte sich Marco Wittmann immer weiter nach vorne, bis er letztendlich in Führung lag.
Am Ende des Rennens konnte Mortara noch einiges an Boden gut machen, aber der Sieg war an diesem Tag Marco Wittmann nicht mehr zu nehmen.
Ein Sieg und Platz 3 für Marco Wittmann bei seinem Heimrennen.
Auch beim Sonntagsrennen ergatterte sich Timo einen Punkt für Platz 10. Jeder einzelne Zähler ist unheimlich Wichtig für die Gesamtwertung.

Gary Paffett ging an diesem Tag leer aus. Er äußerte sich direkt nach dem Rennen sehr verärgert über Timo und dessen Fahrweise beim Zweikampf der Beiden.
Timo kommentierte diese Aussagen aber eher Sachlich. Denn nach Startplatz 2 und am Ende ohne Punkte, war Gary bestimmt mit der Gesamtsituation unzufrieden.
Seit dem legendären Rennen in Hockenheim hat Timo sehr viel Respekt vor Gary Paffett. Er wollte das Ganze geklärt haben und hatte sich am Tag danach mit ihm ausgesprochen und sich sogar für die ein oder andere Situation entschuldigt. Dass ihm Gary einmal ins Heck gefahren ist, sah Timo drüber hinweg.
Timo möchte weiterhin einen fairen Kampf um die Meisterschaft, allerdings haben sich nach diesem Rennwochenende noch andere Fahrer vorne in der Gesamtwertung dazu gesellt.

Timo Glock_Gary PaffettBoxengasse_II_Norisring_2018

Gary Paffett führt nun die extrem enge Meisterschaft an. Auf dem zweiten Platz liegt nun Edoardo Mortara und Punktgleich liegen Marco Wittmann und Timo Glock auf Platz 3 und Platz 4.
Es bleibt extrem spannend.

Am 13. Juli geht es dann zum Circuit Zandvoort. Den Blick nach vorne gerichtet, läuft es dort hoffentlich wieder besser für Timo und sein Yellow Beast.

Motorworld Classics Bodensee 2018

Vom 25. bis 27. Mai 2018 waren wir zu Besuch bei der Motorworld Classics Bodensee.

Bereits zum 11. Mal öffnete in diesem Jahr die Messe Friedrichshafen Ihre Pforten für Oldtimer-Liebhaber. Bei diesem außergewöhnlichen Event präsentieren sich 800 Aussteller, Clubs und Teilnehmer aus 17 Ländern in 12 Messehallen. Zudem können Oldtimerfahrer in der Parkarena Ihren Oldtimer zur Schau stellen. Bei bestem Wetter, wurde dieses Angebot von sehr vielen Besuchern auch angenommen.

Schon die Kulisse der Friedrichshafener Messe lässt jedes Oldtimerherz höherschlagen. So befinden sich die Messehalten in direkter Nachbarschaft zum Zeppelin Hangar, wo ganzjährig Rundflüge mit Zeppelinen und der JU52 (Tante JU) angeboten werden. Bei gutem Wetter hat man zudem noch einen wunderschönen Blick auf die Alpen.

Ebenfalls schon Tradition dieser Messe ist das „Vintage Demo Racing“. Hier fahren an allen drei Tagen historische Fahrzeuge über den 1,6 Kilometer langen Kurs der Messemeile, dem ZF-Motodrom.
Dabei zeigen die Fahrer, dass Ihre Fahrzeuge nicht nur schon aussehen, sondern überzeugen auch noch mit dem teils historischen Blubbern der Motoren im oberen Drehzahlbereich. In 10 Gruppen kann man dann Fahrzeuge der Marken American LaFrance, Wolseley, Alfa Romeo, Austin-Healy, Cupra, BMW, Mercedes-Benz, Porsche, Ford, u.v.m. bewundern.
Besonders der Lauf der ersten Automobilgruppe zieht sehr viele Zuschauer auf die Tribünen. Es ist der Lauf der Vorkriegsmodelle, bei welchem die American LaFrance Fahrzeuge an den Start gehen. Ursprünglich produzierte der Hersteller aus Summerville (South Carolina, USA) Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge, welche dann in den zwanziger Jahren zu Rennwagen umgebaut wurden.
Bei den sogenannten „Speedster“ wurden die Rahmen gekürzt und die Ausstattung auf das Nötigste reduziert. Mit Ihrem robusten Fahrwerk, 6 Zylindern und einem Hubraum von rund 14.500 cm³ sind diese Fahrzeuge ein absoluter Hingucker.

Wer sich die außergewöhnlichen Fahrzeuge außerhalb der Motorworld Classics einmal ansehen möchte, dem empfehlen wir das Auto- und Technik Museum in Sinsheim. Hier ist eine große Anzahl der ALF-Fahrzeugen ausgestellt.
Während der täglich stattfindenden Airshow, zeigten sich die Oldtimer auch am Himmel über den Messehallen. Flugzeugtypen wie die Ka7, P-51D Mustang „Louisiana Kid“, Pitts Altimed S1 11B und SIAI Marchetti zogen Ihre Kreise über Friedrichhafen.

Auch der Handel von historischen Fahrzeugen wird in den Messehallen vollzogen. Wer sich einen Oldtimer zulegen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Zahlreiche Fahrzeuge wechselten an diesen drei Tagen Ihren Besitzer. In Zeiten der niedrigen Leitzinsen, gelten die Oldtimer als Garagengold. Wer noch Ersatzteile für seinen Oldtimer suchte, wurde dann in der Nachbarhalle fündig.
Ebenfalls ein Highlight der Messe war die Sonderschau „80 Jahre Käfer“. Das weltweit erfolgreichste Fahrzeug feiert Geburtstag. Ob mit Brezelfenster, als Urlaubsfahrzeug mit Wohnwagenanhänger oder als tiefergelegte Variante, rollen von den einst 21,5 Millionen produzierten Fahrzeugen rollen noch einige als Oldtimer über die Straßen.

Eine weitere Sonderschau war die „Nippon Classics“ bei der man zahlreiche japanische Klassiker bewundern konnte.

Der Zuffenhausener Automobilhersteller Porsche feierte auch Jubiläum, „70 Jahre Porsche Sportwagen“. Auf der Messe konnten die Besucher einen ersten Eindruck gewinnen, was die Besucher ab dem 9. Juni 2018 im Porsche Museum erwartet. Das Museum hat Dienstag bis Sonntag von 9-18 Uhr geöffnet. Wer weitere Details zur Sonderausstellung erhalten möchte findet diese unter
https://www.porsche.com/museum/de/sonderausstellungen

Porsche

Auch das PROFI-CAR Team Halder war auf der Motorworld Classics Bodensee anzutreffen. Das Team hatte Taxifahrten angeboten. So konnte man mit Mike und Michelle Halder eine Runde als Beifahrer in einem ihrer Rennboliden drehen.

Kurzum, es war ein ereignisreiches Wochenende mit einem ausgezeichneten Ambiente. Die nächste Motorworld Classics Bodensee findet vom 10. bis 12. Mai 2019 statt. Wir sind auf jeden Fall wieder live dabei!

Michelle & Mike Halder mit der ADAC TCR Germany auf dem Red Bull Ring in Spielberg

Vor einer beeindruckenden Kulisse gingen Michelle & Mike am letzten Wochenende mit der ADAC TCR Germany auf dem Red Bull Ring an den Start.

Beide erreichten beim Qualifying Q2. Am Ende von Q2 stand Mike auf der vierten Position und Michelle auf Platz 12. Nur knapp verpasste Michelle die Top Ten.

 

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Quelle Bilder: Axel Weichert

Wie erwartet ging es beim Samstagsrennen, wie so oft, eng zu. Mike fuhr in Kurve 1 auf Platz drei vor, allerdings fiel er dann in der darauf folgenden Runde auf den fünften Rang zurück. Direkt vor Michelle touchierten sich zwei Fahrzeuge, daher musste sie hart abbremsen und verlor einige Plätze.
Kurz danach folgte eine Safety Car Phase. Es blieben noch 20 Minuten um Rennen zu fahren und alle Fahrzeuge lagen dicht beieinander.

Nachdem Harald Proczyk sich verbremste, konnten Benjamin Leuchter und Mike an ihm vorbei ziehen. Michelle war zu Anfang des Rennens unverschuldet auf Platz 17 zurück gefallen, kämpfte sich bis zum Ende des Rennens auf Platz 15 vor.

Mike erreichte das Ziel auf dem vierten Rang und war damit sehr zufrieden. Mehr war an diesem Tag nicht drin, durch die Performance Gewichte.
Das erste Rennen am Samstag gewann am Ende Niels Langeveld vor Antti Buri und Benjamin Leuchter.

 

Quelle Bilder: Axel Weichert

Da die ersten zehn Fahrer aus dem Qualifying beim zweiten Rennen in umgekehrter Reihenfolge starteten, ging es für Mike von Platz 7 ins Rennen. Michelle startete erneut von Platz 12.

In der ersten Runde gab es einige Platzwechsel und in der ersten Kurve fuhren einige Fahrzeuge weit raus über die Auslaufzone. Als sich das Fahrerfeld etwas sortiert hatte lag Mike auf 5 und Michelle auf 13. Auch beim zweiten Rennen gab es wieder eine Safety Car Phase. Während der Safety Car Phase musste Mike seinen Honda Civic TCR, wegen eines technischen Defekt, in der Box abstellen.
Am Ende stellte sich heraus, dass die Ursache für den Verlust der Leistung eine defekte Zündspule war.

Den Restart führte Benjamin Leuchter an. Die führenden lagen dicht beieinander, daher wurde am Ende ein spannendes Rennen geboten. Michelle befand sich einige Runden im Zweikampf mit Niels Langefeld. Zunächst konnte sie ihn überholen, doch er konterte und konnte sich den zwölften Platz zurück ergattern.

Kurz darauf touchierte Loris Prattes den Seat Leon Cupra von Michelle. Querstehend konnte Michelle ihren Seat aber gut abfangen. Doch diese Aktion kostete sie ein paar Plätze. Zumindest Prattes musste sie wegen diesem Vorfall wieder vorbei lassen. Es blieben Michelle nur noch sieben Minuten, um erneut anzugreifen. Michelle erreichte beim zweiten Rennen das Ziel auf Rang 13.
Das Sonntagsrennen gewann Harald Proczyk vor Antti Buri und Benjamin Leuchter.

 

Quelle Bilder: Axel Weichert

Statements Samstags:

Mike:
Platz 4 im heutigen Rennen.
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, mehr ist leider nicht möglich.
Morgen geb ich nochmal alles, um ein gutes Ergebnis einfahren zu können.

Michelle:
Mit Platz 15 hab ich heute das Rennen beendet.

Statements Sonntags:

Mike:
Leider sah ich heute die Zielflagge nicht.
Nach guten Startrunden fuhr ich Seite an Seite im Kampf um Platz 3 in die zweite Kurve. Auf einmal hatte ich keine Leistung mehr. Eine defekte Zündspule machte mir einen Strich durch die Rechnung.

Michelle:
Ein sehr spannendes zweites Rennen liegt hinter mir. Nach einer Safety Car Phase, hatte ich danach sehr tolle Zweikämpfe. In den letzen Minuten hat mich ein anderer Fahrer touchiert wodurch ich Plätze verloren habe. Konnte dann aber noch den ein oder anderen Platz gut machen und habe das Rennen auf Platz 13 beendet.
Vielen Dank an mein tolles Team

 

Quelle Bilder: Axel Weichert

Nun steht eine längere Pause an. Als nächstes geht es ab dem 03. August in die Eifel auf den Nürburgring.

Ein schwieriges Wochenende für Timo Glock und sein Team in Budapest

Motiviert und zuversichtlich ging es für Timo und BMW zum Hungaroring nach Budapest.

Aber nicht nur die Fans, sondern auch BMW selbst, waren überrascht über die schlechte Performance auf der Strecke. Für Timo reichte es am Samstag gerade einmal für Startplatz 16. Sein sich selbst gesetztes Ziel war somit vor dem Rennen Schadensbegrenzung und somit hoffentlich in die Punkte fahren. Er schaute vor dem Rennen Richtung Himmel und hoffte auf Regen. Auch eine gute Strategie seines Teams könnte bedeuten, in die Punkte zu fahren. Denn auf dem Hungaroring ist es Aufgrund der Streckencharakteristik eher schwierig zu überholen.

Dann ging es los. Auf den ersten drei Plätzen beim ersten Rennen befanden sich zwei Mercedes und überraschend, nach den letzten Rennen, ein Audi. Paul Di Resta startete von der Poleposition vor Nico Müller und Lucas Auer.
Ab der zweiten Runde ging es auch schon los mit den ersten Boxenstopps.
Timo fuhr in Runde 3 in die Box. Ganz knapp vor Eriksson kam Timo zurück auf die Strecke und verbremste sich. Er konnte sich dennoch erst einmal vor Eriksson und Eng halten.
Allerdings kamen kurz danach vereinzelte Regentropfen. Die Frage die sich nun stellte, bleibt es bei wenigen Regentropfen oder droht Regen.
Bei den bisherigen Wetterverhältnissen und plötzlich eintretenden Regen an diesem Wochenende war beides möglich.
Was natürlich schlecht wäre für alle Fahrer die bereits in er Box waren.
Die Boxenstrategien der Teams die weiterhin in die Box fuhren, ließ allerdings darauf schließen, dass kein Regen zu erwarten war. Und es blieb auch den Rest des Rennens trocken.

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Timo konnte mit seinen frischen Reifen nicht frei fahren und hing einige Runden hinter Bruno Spengler fest. Das ein oder andere Überholmanöver wurde im gesamten Feld, trotz der schwierigen Strecke, dennoch geboten.
Ab Runde 19 wurde es allerdings schwierig für Timo und seine BMW Kollegen.
Alle BMW lagen weit hinten und bekamen zum Teil auch ordentlich Druck von den Rennwagen hinter ihnen. Timo hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch dreimal DRS.
Es sah ganz so aus als würde Timo bei diesem Rennen leer ausgehen.
In Runde 22 konnte Di Resta dann auch noch mit einem fragwürdigen Manöver an Auer vorbei fahren. Für die Zuschauer sah es, unverständlicher Weise, ganz nach Stallorder aus. Er holte sich somit den Sieg vor Auer.
Am Ende des Rennens wurde es auch noch spannend bei dem Kampf um Platz 3, denn René Rast konnte auf Nico Müller aufschließen.
Doch Nico Müller konnte sich vorne halten und holte sich Platz 3.
Timo ging, wie während des Rennens schon befürchtet, leer aus und landete am Ende auf Platz 14.
Das bedeutete für alle in den BMW Teams viel Arbeit und Analyse, damit es beim zweiten Rennen anders läuft.

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Das zweite Qualifying stand am Sonntag an. Nachdem es im Training zuvor auch nicht gut für BMW lief, trauten sich Timos Fans kaum das Qualifying zu schauen. Umso mehr hieß es für Timos Fans dieses Mal, zu Unterstützen und die Daumen zu drücken. Während des Qualifying konnte Timo sogar kurzzeitig auf Platz 1 fahren. Nachdem, wie immer am Ende, von Allen ordentlich Gas gegeben wurde, reichte es am Ende für Timo für Startplatz 8. Was bei den bisherigen Ergebnissen der BMW an diesem Wochenende nicht zu erwarten war.
Die Pole sicherte sich Lucas Auer vor Pascal Wehrlein und Paul Di Resta.

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Startplatz 8 im hart umkämpften Mittelfeld bedeutete aber auch, dass es für Timo nicht einfach werden würde.
Der Start verlief gut, allerdings fuhren Timo und Nico Müller Rad an Rad nebeneinander her. Nico Müller traf dann das Auto von Timo, sodass er sich drehte und an das Ende des Feldes zurück fiel. Daher fuhr er dann auch direkt in Runde 2 in die Box.
Die ersten fünf Plätze blieben nach dem Start erst einmal unverändert.
Nachdem Timo den ersten Platz gutmachen konnte, kamen wie am Vortag erste Regentropfen herunter.
Aber dieses Mal blieb es nicht bei ein paar Regentropfen. Es fing an zu Regnen.
Trotz Regen blieb der Großteil des Feldes erst einmal draußen, da bei hoher Asphalttemperatur die Strecke auf der Ideallinie zu Anfang noch trocken war.
Als Lucas Auer auf Rang 2 liegend in die Box fuhr, rutschte er geradeaus an die Mauer seiner Box und erwischte dabei zwei seiner Mechaniker und zwei Streckenmarschalls. Ein absoluter Schockmoment.
Auch Mortara und Spengler rutschten mit ihren Fahrzeugen in der Box und trafen ihre Mechaniker.
Das Rennen wurde dann nach einer kurzen Safetycarphase, verständlicher Weise, erst einmal abgebrochen.
Jetzt hieß es erst einmal hoffen, dass keiner schwer verletzt wurde. Das Rennen war somit nur noch zur Nebensache geworden.
Bruno meldete in der Startaufstellung, dass ihm seine Mechaniker mitteilten, es ginge ihnen gut.
Was die verletzten Streckenmarschalls und Mechaniker betrifft, kann man nur auf eine gute Genesung hoffen.

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Das Rennen wurde nach einer längeren Pause dann erneut gestartet.
Es fällt nicht leicht, sich nach einem solchen Zwischenfall auf das Rennen zu konzentrieren, sowohl für alle vor Ort als auch für die Zuschauer zu Hause.
Alle Autos wurden vor dem Restart erst einmal sortiert. Für Timo ging es auf Platz 8 ins Rennen. Der Regen hatte inzwischen aufgehört und die Strecke war wieder trocken.
Allerdings hatte das Team von Gary Paffett das Zeitfenster für das wechseln der Reifen überschritten, daher musste Gary mit Regenreifen starten und wurde durch das Feld durchgereicht.
Nach dem vorherigen Zwischenfall kann man dem Team von Gary aber keinen Vorwurf machen, dass so etwas passierte.
Das gesamte Feld war nach dem Rennabbruch komplett umsortiert.
Timo hatte heute ein gutes Setup, mit dem er sich nun von Position acht nach vorne kämpfen konnte.
Da die ersten vier noch nicht in der Box waren und Timo zwei Plätze gut machen konnte, holte er sich am Ende überraschend den zweiten Platz hinter Marco Wittmann und vor Philipp Eng.
Durch den chaotischen Rennverlauf, waren somit überraschend drei BMW Fahrer auf dem Podium.
Die Freude über das Podium war bei Timo und seinen Fans eher bedrückt.
Denn die Vorfälle in der Box und das hoffen auf einen guten Ausgang für alle verletzten, standen an erster Stelle.

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Der Blick nach vorne zeigte dann, dass Timo sich mit 90 Punkten am Ende wieder auf Platz 1 in der Gesamtwertung befindet.
Als nächstes steht das Rennen auf dem Norisring an.
Ein absolutes Highlight für alle Fans im Rennkalender der DTM.
Der 1.Offizielle Timo Glock Fanclub wird Timo mit ein paar Mitgliedern vor Ort unterstützen. Dieses Mal vertreten mit dem neuen Fanclubbanner.
Wir freuen uns auch schon riesig auf dieses Rennwochenende.

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