Vier Rennen und dreimal Podium für Timo Glock

Als führender in der Gesamtwertung ging es für Timo zum Lausitzring.

Nachdem der Auftakt in Hockenheim mit dem Sonntagsrennen und Timos Funkspruch wahrscheinlich nie vergessen geht, hieß es nun in der Lausitz alles auf Anfang.

Timo geht an diesem Rennwochenende mit einem ganz besonderen Helm an den Start.
Darauf zu sehen sind Bilder seines großartigen Sonntagsrennen in Hockenheim.
Gary Paffett und Timo haben vor dem ersten Rennen auf dem Lausitzring den Helm signiert, da der Helm zugunsten der Zwerg Nase Stiftung ersteigert werden kann.

Hier der Link zur Auktion: unitedcharity.de Auktion Helm-Timo-Glock
Und der Link zur Zwerg Nase Stiftung: Zwerg-Nase.de


(Bilder Helm: Samir Zorlak)

Das TnT Duo war an diesem Wochenende auch wieder einmal gemeinsam im Yellow Beast unterwegs. Dieses Mal war Timo Glock am Steuer und Timo Scheider Beifahrer. Allerdings ließ es sich Timo Scheider nicht nehmen, sich erneut hinter das Steuer vom Yellow Beast zu setzen. Er jagte dann mit Timo Glock als Beifahrer über den Lausitzring. Beide hatten wieder mächtig Spaß bei dieser Aktion.

Am Samstag ging es dann in das erste Qualifying. Alle Autos lagen zeitlich extrem nah beieinander, sodass in letzter Sekunde entschieden wurde wer die Pole hat. In den letzten 10 Sekunden ging es für Timo von Platz 2 auf Platz 5 zurück. Somit startete er im ersten Rennen von Platz 5.

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Beim Start des Samstagsrennen konnte sich Timo in der ersten Kurve auf den vierten Platz vorkämpfen. Allerdings kam es durch eine Startkollision zwischen Jamie Green und Nico Müller direkt zu einer Safetycar Phase. Nico Müller hatte beim Start sein Auto abgewürgt und Jamie Green hatte keine freie Sicht nach vorne. Er konnte somit nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr direkt in das Heck von Nico Müller. Es ging dann einige Runden für das gesamte Feld hinter dem Safetycar durch die Box.

Beim darauf folgenden Indy Restart formatierte sich dann das gesamte Feld und es konnte ab der Ziellinie wieder richtig Gas gegeben werden. Ohne größere Berührungen ging es dann für alle Fahrer durch die erste Kurve.

Dann folgte allerdings für alle Zuschauer ein absoluter Schockmoment. Loïc Duval touchierte das Auto von René Rast. Das Auto von René Rast ging seitwärts in die Wiese und der Unterboden verkantete sich mit dem Curb und der Wiese, sodass sich sein Rennwagen mehrfach überschlagen hatte und komplett zerstört wurde. Noch aus dem Wrack gab René Rast das Handzeichen Daumen hoch.

Er hat den Horrorcrash dank der extrem sicheren DTM Fahrzeuge gut überstanden, musste aber zur Sicherheit nach dem Rennen noch einmal ins Krankenhaus.
Das Rennen wurde an dieser Stelle natürlich erst einmal unterbrochen.

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Der erneute Restart fand dann 20 Minuten vor Ende des Rennens statt, somit kam es zu einem spannenden Sprintrennen. Direkt nach dem zweiten Restart kämpfte Timo mit Paul di Resta um seinen vierten Platz. Nach der Safetycar Phase und der Rennunterbrechung, stand dann auch noch für alle Fahrer der Pflichtboxenstopp an. Von den führenden blieben zunächst nur Lucas Auer und Timo Glock draußen. Nachdem auch Lucas Auer in die Box kam, war die Spannung groß, ob Timo genug Vorsprung rausfahren konnte. Denn da er als letzter, der zuvor führenden, in die Box fuhr, wahr es zunächst unklar, ob er mit den kalten Reifen seinen Platz nach den Stopp verteidigen kann.

Auf Platz 6 ging es für Timo zurück auf die Strecke. Wegen der kalten Reifen ging aber zunächst Phillip Eng an ihm vorbei. Vor Lucas Auer konnte Timo seinen Platz aber dann verteidigen.

Zwei Minuten vor Ende des Rennens fighteten Mortara, Eng und Glock um die ersten drei Plätze, da die beiden führenden Eriksson und Frijns zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht in der Box waren. Kurz vor Rennende ging Timo dann noch an Philipp Eng vorbei. Timo fuhr dann auf Platz 2 hinter Edoardo Mortara und vor Philipp Eng ins Ziel. Wieder einmal eine großartige Leistung von Timo im ersten Rennen. Das dritte Rennen der Saison und das dritte Mal ging es für Timo auf das Podium.

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Beim zweiten Qulaifying ging es von den Zeiten noch knapper zu, als bei den bisherigen Qualifyings. Das Setup von Timo schien auch nicht so gut zu passen wie am Vortag.
Am Ende reichte es, nach einer bisher sehr starken Leistung in den vorherigen Qualifyings, nur zu Platz 10. Timos Hoffnung war direkt nach dem Qualifying, dass das Setup seines Autos für die komplette Renndistanz hoffentlich besser passt und dass er einige Plätze gut machen kann.

Dann war es soweit, beim zweiten Rennen gingen diesesmal nur 17 Autos an den Start. René Rast sollte auf anraten der Ärzte nicht an den Start gehen, aber auch sein Rennwagen war komplett zerstört und da es in der DTM keine Ersatzfahrzeuge gibt, war es auch so nicht möglich für ihn zu starten.
Er teilte im Interview mit, dass es ihm nach dem Horrorcrash gut geht und er nur ein wenig schmerzen im Ellenbogen hat. Von seinem Fahrzeug sei nur noch das Lenkrad heil geblieben.

Die ersten drei Plätze in der Startaufstellung belegten Philipp Eng,  Pascal Wehrlein und Gary Paffett. Für den Rookie Philipp Eng war es die erste Poleposition bei der DTM. Er meinte mit einem lächeln, es habe geholfen die letzten beiden Tage mit Timo zu frühstücken. Das hätte ihm die bisher guten Resultate auf dem Lausitzring eingebracht und sein Ziel sei es, auch auf Platz 1 ins Ziel zu fahren.

Beim Start des zweiten Rennens konnte Timo direkt einen Platz gut machen. Auch Philipp Eng konnte beim Start seinen ersten Platz halten. Aber nach nur nach wenigen Runden gingen Gary Paffett und Pascal Wehrlein an ihm vorbei. Da Paffett zuvor auch Wehrlein überholt hatte, war er nun der Führende.
Paralell konnte Timo noch weitere Plätze gut machen und überholte Lucas Auer und Mike Rockenfeller.

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Bis auf den Führenden lag nun das gesamte Feld dicht beieinander. Das bedeutete, dass der bevorstehende Pflichtboxenstopp einiges entscheiden könnte.
Nachdem es mit den Boxenstopps losging, gab es um die Platzierungen rund um Timo harte Kämpfe. Eduardo Mortara, Lucas Auer und Timo gingen an Joel Eriksson vorbei. Doch musste Eduardo Mortara nach einer Entscheidung der Rennkommisare Joel Eriksson vorbei fahren lassen. Hierbei konnten auch Timo und Lucas Auer an ihm vorbei fahren.

Timo war einer der letzten Fahrer die zu ihrem Boxenstopp fuhren. Diese Boxenstrategie kosteten ihn allerdings ein paar Plätze.
Es blieben im nun noch 28 Minuten Zeit, um sich erneut nach vorne zu kämpfen. Allerdings hatte er nicht mehr viel DRS für diese Aufgabe.

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Timo konnte dann den Abstand auf Mike Rockenfeller verkürzen und ihn auch überholen. Als nächstes fuhr er an Philipp Eng näher heran. Auch ihn konnte er überholen. Mit seinem letzten DRS schaffte er es auch noch an Jamie Green vorbei zu fahren.

Zum Schluss war Philipp Eng mit noch 10 DRS Timo dicht auf den Fersen. Timo konnte ihn aber trotz mehrfachen DRS Einsatz hinter sich halten und fuhr am Ende auf Platz 5 über die Ziellinie.
Somit hatte er die maximal mögliche Punktzahl einfahren können. Er war mit seiner Leistung zufrieden. Auch seine Fans begeisterte er wieder mit seiner guten Leistung.

Das Rennen gewann Gary Paffett vor Marco Wittmann und Pascal Wehrlein.

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Timo bleibt weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 1 in der Gesamtwertung.
In zwei Wochen steht das nächste Rennwochenende in Budapest an.

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Michelle erneut zu Gast beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup auf dem Lausitzring

Erneut ergab sich für Michelle die Möglichkeit beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup auf dem Lausitzring an den Start zu gehen.

Mit den ersten beiden freien Trainings war Michelle sehr zufrieden. Das ließ viel erhoffen für das erste Zeittraining und das erste Rennen am Samstag.

Im ersten Zeittraining war Michelle lange auf Platz 3, schlussendlich erreichte sie am Ende auf Platz 4.
Das erste Rennen lief leider nicht so gut und am Schluss überquerte Michelle die Ziellinie auf Platz 7.

Am Sonntag beim zweiten Zeittraing lief es für Michelle leider nicht so Rund. Am Ende hieß es für sie Platz 8.
Beim zweiten Rennen fuhr sie dann auch auf Platz 8 in Ziel.

Erneut konnte Michelle weitere Erfahrungen im Audi R8 sammeln und wird vermutlich nicht das letzte Mal im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup an den Start gegangen sein.

Da sie eine echte Racerin ist, möchte sie natürlich so viel wie möglich hinter einem Steuer eines Rennwagens sitzen. Neben ihrem Beasty dem Seat Cupra TCR, bereitet es ihr auch viel Freude in anderen Rennserien an den Start zu gehen.

Ein grandioser Auftakt für Timo Glock

Endlich war es soweit, die Winterpause der DTM ist vorbei und Timo startet beim Auftakt in Hockenheim mit seinem Yellow Beast richtig durch!

Die Autos haben in dieser Saison weniger Aerodynamik. Somit kommt es umso mehr auf das fahrerische Können an. In der neuen Saison wird es daher mehr Spannung, Rad an Rad Rennen und viele Überholmanöver geben. Ein absolutes Highlight ist es, dies einmal live vor Ort mit zu erleben und Gänsehaut vom Motorensound der Rennboliden zu bekommen.

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Am Samstag ging es für Timo hinter Gary Paffett und Marco Wittmann auf Platz 3 ins Rennen. Anfangs überholte Lucas Auer Timo und in der darauf folgenden Runde Marco Wittmann, allerdings blieb das Feld dicht beieinander.
Zeitgleich wurde dann um Platz 1 und Platz 3 gekämpft. Auer attackierte Paffett und Timo griff parallel Marco Wittmann an. Beide gingen an ihren Kontrahenten vorbei.

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Damit lag Auer in Führung und Timo lag auf Platz 3 wieder auf Podiumskurs. Die Lücke zu den beiden Führenden war zu diesem Zeitpunkt etwas größer. Timo fuhr in Runde 12 in die Box und sortierte sich danach auf Platz 15 wieder ein. Nach einer guten Boxenstrategie konnte Gary Paffett den ersten Platz zurück erobern. Da Auer nach ihm in die Box fuhr und mit den neuen, kalten Reifen keine Chance hatte den ersten Platz zu halten, obwohl er noch vor Paffett aus der Box gefahren kam.

Somit konnte auch Timo mit seinem Yellow Beast Lucas Auer erneut angreifen und um Platz 2 kämpfen. Am Ende musste Timo aber abreißen lassen, da durch die Zweikämpfe seine Reifen abgebaut hatten und er dann Platz 3 nach Hause fahren wollte.
Somit holte Timo sich das erste Podium in der neuen Saison.
Dadurch dass die Reifen am Ende abgebaut hatten, war er sehr zufrieden mit Platz 3.

Pole & Sieg beim Sonntagsrennen für Timo!

In letzter Minute holte sich Timo im zweiten Qualifying die Pole. Das war schon ein Highlight, was aber noch von einem grandiosen Rennen getoppt wurde.

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Das Rennen war vor Spannung kaum auszuhalten und für uns das beste Rennen, welches wir in der DTM je gesehen haben.

Timo ging vor René Rast und Joel Eriksson im zweiten Rennen an den Start und konnte beim Start auch erst einmal Platz 1 halten. Am Anfang musste Timo seinen Platz vor René Rast verteidigen, doch nachdem Rast von Auer attackiert wurde, konnte Timo wieder ein klein wenig davon fahren.
In Runde 14 fuhr Timo in die Box und konnte zunächst, nachdem alle mit ihrem Boxenstopp durch waren, vorne bleiben.

Dann ging es aber auch schon los mit dem DTM Krimi zwischen Timo und Gary, nachdem Ekström Timo beim Überrunden unnötig aufgehalten hatte.

Auf der Tribüne und Zuhause hielt es keinen von Timos Fans noch ruhig auf den Plätzen. In der Fanclub Gruppe teilte uns jeder seine Aufregung und Spannung mit. Auch wir waren hin und her gerissen zwischen „ich muss das sehen“ und „ich kann gar nicht mehr hinsehen“. Wir haben uns aber dann natürlich für das hinsehen entschieden.

Ganze 15 Minuten lang gab es zwischen den Beiden immer wieder Platzwechsel, leichte Berührungen und sie fuhren immer wieder nebeneinander her.
So hielten somit Beide ihre Fans in Atem und sorgten für Adrenalin pur. Das hielt wahrscheinlich bei Fahrern und Fans auch noch einige Zeit nach dem Rennen so an.

Durch ihre Erfahrung und ihre fahrerische Leistung gab es trotz mehrfachem Zweikampf und leichten Berührungen keinen Ausfall von Gary oder Timo.

Dadurch dass Timo mit dem DRS durch den ersten Startplatz sparsamer umgehen konnte und Gary sein DRS fünf Minuten vor Schluss ausgegangen ist, konnte Timo seinen ersten Platz ins Ziel retten.
Ohne DRS ging am Ende sogar noch Mike Rockenfeller an Gary Paffet vorbei.

Timos Funkspruch bei der Zieleinfahrt:
„This was awesome! This was the best f****** racing I ever had in my life!“

Im Parc Ferme bedankte sich Timo dann erst einmal mit einer herzlichen Umarmung bei Gary für diesen grandiosen Zweikampf.
Beide hatten bei dem heutigen Rennen wahnsinnig viel Spaß.

Nach der Pressekonferenz ließen wir es uns nicht nehmen, Timo zu seinem Sieg zu gratulieren.

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Zum nächsten Rennen auf dem Lausitzring geht es für Timo auf Platz 1 in der Gesamtwertung.

Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Rennen.

Mike & Michelle zu Gast beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup in Hockenheim

Nach ihrer guten Leistung bei der ADAC TCR Germany in Most, haben Mike und Michelle die Chance erhalten, beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup im Rahmenprogramm der DTM in Hockenheim an den Start zu gehen.

Die Qualifikationen Samstag und Sonntag liefen bei beiden gut, allerdings verliefen die Rennen dann nicht wie erhofft.

Am Samstag ging es für Mike auf Platz 2 und für Michelle auf Platz 6 ins erste Rennen. Michelle fuhr am Ende auf Platz 5 ins Ziel. Mike hatte allerdings, in Führung liegend, einen Reifenschaden hinten links und musste sein Audi R8 abstellen. In der Juniorenwertung landete Michelle auf Platz 3 und erhielt für diese Leistung am Abend einen Pokal.

Sonntag starteten die Beiden sogar nebeneinander in Reihe zwei in das zweite Rennen. Mike von Platz 3 und Michelle von Platz 4. Als Michelle im Rennen aber dann touchiert wurde und der Lufteinlass ihres Rennwagens beschädigt wurde, ist das Getriebe heiß gelaufen und Michelle musste den R8 in der Boxengasse abstellen.
Auch beim zweiten Rennen hatte Mike einen Reifenschaden und ist auf Platz 2 liegend ausgeschieden.

Dennoch war es für Beide ein tolles Erlebnis und sie waren sehr erfreut hier an den Start zu gehen.

Auch ein erster Fantreff des Michelle & Mike Halder Fanclubs hat in Hockenheim stattgefunden. Weitere Fantreffs finden bei der ADAC TCR Germany in Zandvoort, auf dem Nürburgring und in Hockenheim statt.

ADAC TCR Germany Most Michelle & Mike Halder

Das zweite Rennwochenende der ADAC TCR Germany von Michelle und Mike auf dem Autodrom Most war wieder sehr ereignisreich.

Quelle Bilder: C.O. Fotovision

Bisher sind Mike und Michelle sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Rennwagen.
Zusätzlich stehen zwei tolle Teams an ihrer Seite. Mit Team Honda ADAC Sachsen und Profi-Car Team Halder haben sie die perfekte Unterstützung, um eine gute Leistung zu bringen und ordentlich Punkte zu sammeln.

Beide erreichten im Qualifying durch ihre Spitzenleistung Q2.
Am Ende holte sich Mike in dieser Saison die zweite Poleposition und Michelle holte sich Startplatz 8.

Beim Start des ersten Rennens am Samstag ging Mike zunächst in Führung, allerding ging Antti Buri mit seinem Audi RS3 LMS in der ersten Runde an Mike vorbei.
Nachdem Sebastian Steibel sich mit einem Schaden am Hinterrad im Kiesbett festgefahren hatte, gab es gleich am Anfang die erste Safetycar Phase.

Nach dem Restart ging es direkt wieder richtig rund.
Mike blieb hierbei weiterhin auf Platz 2 und Michelle war zu diesem Zeitpunkt noch auf Platz 9.
Im weiteren Rennverlauf waren alle Fahrer reichlich gefordert und einige Fahrer kamen bei der anspruchsvollen Rennstrecke in Most immer wieder etwas von der Strecke ab.

Quelle Bilder: C.O. Fotovision

Nach der zweiten Safetycar Phase wurde Michelle im hartumkämpften Mittelfeld von
Luke Wankmüller von der Strecke abgedrängt. Hierbei verlor sie einige Plätze und fuhr am Ende auf Platz 18 ins Ziel.
Mike sicherte sich auf Platz 2 seinen verdienten Platz auf dem Podium.

Quelle Bilder: C.O. Fotovision

Da beim zweiten Rennen in der Top Ten umgekehrter Reihenfolge gestartet wird, bedeutete das für Michelle, dass sie von Platz 3 starten konnte.
Vor dem Start gab es noch einen technischen Defekt an dem Fahrzeug von Oliver Holdener auf Startplatz 2. Daher wurde sein Fahrzeug aus der Startaufstellung geschoben.

Nach einem grandiosen Start von Michelle und auch von Mike, lagen beide einige Runden direkt hintereinander auf Platz 3 und 4.
Doch plötzlich hat Mike erneut eine Durchfahrtsstrafe für eine Aktion in der ersten Runde bekommen. Zunächst war die Strafe für Fernsehzuschauer nicht nachvollziehbar, im Nachhinein wurde mitgeteilt, dass die Strafe erteilt wurde wegen eines Manövers von Mike gegen Theo Coicaud.
Auch dieses Mal kann und darf sich jeder seine Meinung dazu selbst bilden.

Quelle Bilder: C.O. Fotovision

Mike kämpfte sich dann wieder auf Platz 10 nach vorne und Michelle holte sich ihr erstes Podium in dieser Saison. Sie erhielt sogar gleich zwei Pokale. Einen Pokal für Platz 2 in der Gesamtwertung und einen Pokal für Platz 1 in der Rookie Challenge.
Zusätzlich ist Michelle die erste Frau die bei der ADAC TCR Germany auf dem Podium stand und wir sind hier ganz zuversichtlich, dass es mit ihrem fahrerischen Talent nicht das letzte Podium gewesen sein wird.
Gewertet wurde Michelle am Ende auf Platz 1, da der erstplatzierte Pétr Fulin in Most als Gaststarter an den Start ging.

Quelle Bilder: C.O. Fotovision

In der Gesamtwertung geht es für Mike auf Platz 4 und für Michelle auf Platz 8 zum nächsten Rennen nach Spielberg.

Die nächsten Rennen finden am 09.06. & 10.06. in Spielberg statt. Der Red Bull Ring hat für Fans viel zu bieten. Vor einer tollen Kulisse kann man als Zuschauer auf der Red Bull Tribüne die komplette Rennstrecke überblicken.

Generell sind die Rennen der ADAC TCR Germany für Zuschauer zu empfehlen, die Action und reichlich Überholmanöver sehen möchten.
Fans von Mike und Michelle wird auch extrem viel geboten, allerdings hält die Spannung auch die Nerven der Fans ganz schön auf trapp.

Statements Samstag:

Mike:
Platz 2 im ersten Rennen.
Das sind wichtige Punkte für die Meisterschaft.
Morgen starte ich von Platz 10 in das zweite Rennen.

Michelle:
Was für ein Rennen heute. Speed war auf jeden Fall da.
Im zweiten Rennen starte ich von Platz 3.
Weiter wichtige Teampunkte mit Marcel Fugel einfahren.

Statements Sonntag:

Mike:
Nach einer Durchfahrtsstrafe zu Beginn des Rennens konnte ich mich noch von Platz 21 bis auf den zehnten Platz vorkämpfen.
Sehr ärgerlich.
Aber ein perfektes Rennen lieferte meine kleine Schwester ab, mega geil gefahren!
Ich bin stolz auf sie!

Michelle:
Ich habe es geschafft. Die erste Frau die einen Podiumsplatz in der ADAC TCR Germany eingefahren hat. Mit Platz 2 ging es über die Ziellinie. Gewertet werde ich mit Platz 1, da Pétr Fulin Gaststarter war. Ein unglaublicher Moment für mich. Einfach nur Wahnsinn.

ADAC TCR Germany Oschersleben Michelle & Mike Halder

Das erste Rennwochenende der ADAC TCR Germany in Oschersleben liegt hinter uns. 
Es wurden uns wie immer spannende Rennen geboten.
Michelle sammelte fleißig Punkte und für Mike war es wohl ein Wechselbad der Gefühle.

Quelle Bilder: C.O. Fotovision

Mike holte sich Freitags nach einer starken Leistung im Qualifying die Pole. Am Anfang des Rennens, war der erste Platz allerdings hart umkämpft. Die Rennkommisare entschieden dass zu hart gekämpft wurde und erteilten Mike eine Durchfahrtsstrafe. Auch wir waren beim Samstagsrennen von der Strafe die Mike bekam geschockt. Wobei man hier ergänzen muss, dass die Sicht der Dinge, je nach perspektive eine andere ist. Besonders hart, da Mike als führender wahrscheinlich 43 Punkte deswegen verloren hat.
Er musste aber so schnell wie möglich einen Haken hinter diese Strafe setzen und sich einen Tag danach bereit für das zweite Rennen machen.

Nach dem Motto jetzt erst recht, kämpfte er sich mit tollen Überholmanövern und nach einer Unterbrechung des Rennens, von Startplatz 10 auf Platz 1 nach vorne.
Es war somit der erste Sieg für Mike in der ADAC TCR Germany. Der bei seiner bisherigen Leistung, schon längst überfällig schien.
Somit hat er auch seine Fans wieder aufgebaut und belohnt, nach diesem enttäuschenden Samstagsrennen.

Auch Michelles gute Leistung am Wochenende, wollen wir hier nicht unerwähnt lassen.
Im Qualifying konnte Michelle bei abtrocknender Strecke und gebrauchten Reifen, die Zeiten der anderen leider nicht mitgehen und landete auf Startplatz 20.
Insgesamt ist sie aber mit ihrem Seat Cupra TCR sehr zufrieden.
Somit hieß es für Michelle sich in der kurzen Zeit des Rennens in die Punkte zu kämpfen.
Und das ist in dieser Rennserie bekanntermaßen gar nicht so einfach.
Bei der ADAC TCR Germany geht es an jeder Position heiß her, aber sich durch das Mittelfeld zu kämpfen, ist eine besonders schwere Aufgabe.
Michelle schaffte es im ersten Rennen bis auf Platz 14 vorzufahren und wurde nach dem Rennen sogar noch auf Platz 13 bewertet, nach einer Strafe eines anderen Fahrers.

Am Sonntag stellte sich ihr die gleiche Aufgabe. Es galt also wieder, so gut es geht nach vorne fahren und Punkte sammeln.
Zuerst gab es bei Michelle Probleme beim Start. Nach einem Rennunfall mehrerer Autos und einer längeren Unterbrechung des Rennens, gab Michelle wieder ordentlich Gas.
Durch die Unterbrechung des Rennens fehlte Michelle zwar wertvolle Zeit für den Kampf nach vorne, dennoch konnte sie auf Platz 15 wieder wertvolle Punkte für die Gesamtwertung sammeln.

Statements vom Samstagsrennen

Mike:
„Heute lief es leider nicht so wie geplant. Ich habe in Führung liegend eine Durchfahrtsstrafe bekommen und somit war mein Rennen gelaufen.“

Michelle:
„Was für ein tolles erstes Rennen mit dem PROFI-CAR Team Halder. Nach mehreren Safetycar Phasen bin ich mit Platz 14 über die Ziellinie gefahren. Nach einer Strafe von einem Fahrer ging es für mich noch auf Platz 13. Ein sehr zufriedenes erstes Rennen in der ADAC TCR Germany. Meine ersten Punkte sind somit schon eingefahren. Danke an mein Team für die tolle Arbeit. Vielen Dank auch an alle für eure tolle Unterstützung“

Statements vom Sonntagsrennen

Mike:
„Heute habe ich es geschafft! Mein erster Sieg in der ADAC TCR Germany. Einfach nur unglaublich. Vielen Dank an mein ganzes Team für die super Leistung.“

„Das war der Traum, der jetzt endlich in Erfüllung gegangen ist. Und dann auch noch in so einem spannenden Rennen. Nach dem Rennen am Samstag war ich etwas enttäuscht, aber dafür ist es heute umso schöner. Bis jetzt funktioniert alles perfekt, ich bin sehr zufrieden. Heute wird noch ein bisschen gefeiert!“

Michelle:
„Tolles Wochenende für mich mit dem PROFI-CAR Team Halder bei der ADAC TCR Germany in der Motorsport Arena Oschersleben. Erstes Rennen Platz 13 und zweites Rennen Platz 15. Mit nur wenigen Tests in diesem Auto bin ich sehr zufrieden für diese Position. Zusätzlich habe ich noch weitere Punkte auf mein Konto gesammelt. Schade für meinen Teamkollegen Marcel Fugel, dem es nach dem Unfall aber wieder gut geht. Vielen Dank an alle für eure Unterstützung.“

In der Gesamtwertung befindet sich Mike nach diesem Wochenende auf Platz 4 und Michelle auf Platz 13.

Am 27.04. startet die ADAC TCR Germany in Most (CZE). Hier wurde bisher nur ein Tag getestet.
Wir dürfen also gespannt sein, wie das Rennwochenende dort läuft.

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Quelle Bilder: C.O. Fotovision